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Informationen zu Chateau d´Aiguilhe |
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Auf deutschen Landkarten wäre dieses Chateau mit einem Stern als besondere Sehenswürdigkeit gekennzeichnet. Von Canon la Gaffeliere aus gibt es dorthin zwei Routen. Beide jedoch wären auf deutschen Landkarten überhaupt nicht verzeichnet, der Graf aber sorgt nicht nur beim allradgetriebenen Tiefflug dorthin für den gebührenden Abstand zur etablierten Konkurenz nach dem Motto: "Dem Motorkenner läuft das Wasser im Mund zusammen, der Weinfreak zückt die Börse." Selten zuvor jedoch habe ich so beeindruckende Decken- und Balkenkonstruktionen wie im Barriquekeller gesehen, selten zuvor eine derartige Ruhe vermittelnde, architektonische Ausstrahlung erlebt. Kurzum, ein Traumchateau, anders kann man es wohl nicht bezeichnen, das Chateau "Äqui", (Aiguille=Nadel) so spricht man den Namen dieser Cotes de Castillon Vorzeigeschmiede aus. Für den Namen kann Stephan Graf von Neipperg auch wirklich nichts, der war bereits da. Für die Qualität steht er aber gerade. Und da müssen sich so einige Top-St. Emilion Werte in Zukunft etwas einfallen lassen. Was hier seit 1998 passiert, kann sich mehr als sehen lassen. Obwohl der 98er nur zum Teil noch unter der Regie der Neipperg-Truppe vinifiziert wurde. Die Arbeit im Weinberg konnte er nicht mehr beeinflussen. Mit dem 99er und erst recht dem 2000er zeigt er aber allen, wo der Hammer hängt. Die Cuvee dieses 50 Hektar Weingutes besteht primär aus Merlot (80 %) mit einem kleinen Anteil Cabernet Franc (20 %). 28 Jahre beträgt das Durchschnittsalter der Rebstöcke. Man kann es ganz einfach auf einen Punkt bringen ohne viel Worte zu verlieren: Es ist der beste Cotes de Castillon und solange dem Graf sein (Fahr-)Stil erhalten bleibt, wird das auch so bleiben. |
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