B O R D E A U X

S U B S K R I P T I O N

2 0 1 1
 
Specials Presents Trial offer Events News Webcam About us Contact AGB your basket
Search:
  deutsch Welcome
Rare and in demand
Latour
Lynch Bages
Pichon Comtesse de Lalande
Mouton Rothschild
Haut Brion
Leoville Poyferre
Lafite Rothschild
Dominio de Pingus
Cheval Blanc
Leoville Las Cases
Calon Segur
Margaux
La Mission Haut Brion
Ausone
Ducru Beaucaillou
Pichon Longueville Baron
Leoville Barton
Our catalogue
Our catalogue with possibility to order
with possibility to order
New for you
1.Chateau Pichon Longueville Baron, 1996
2.Chateau La Lagune, 1989
3.Chardonnay La Carriere, Michael, Peter, 2009
4.Chateau Leoville Barton, 1995
5.Chateau Lafleur, 2008
Find more new offers here
Bill Harlan's Bond winery
Bill Harlan's Bond winery
Regions
Frankreich
  Bordeaux
· Pauillac
· Margaux
· Saint Estephe
· Saint Julien
· Pessac Leognan
· Graves
· Haut Medoc
· Medoc
· Moulis
· Pomerol
· Saint Emilion
· Sauternes
· Puisseguin Saint Emilion
· Lalande de Pomerol
· Cotes de Castillon
· Fronsac
· Listrac
· Cotes Blaye
· Canon Fronsac
· Bordeaux Superieur
· Bordeaux AC
  Champagne
  Languedoc-Roussillon
· Cotes Catalanes
USA
  Kalifornien
· Napa Valley
· Sonoma Coast
· Knight´s Valley
Spanien
  Ribera del Duero
Italien
  Toskana
  Piemont
Griechenland
  Griechenland
Australien
  Australien
· Südaustralien
Portugal
  Douro
Der Keller von Peter Sisseck's Dominio de Pingus
Der Keller von Peter Sisseck's Dominio de Pingus
Vintages
2000 - 2004
1995 - 1999
1990 - 1994
1985 - 1989
1980 - 1984
1975 - 1979
1970 - 1974
1965 - 1969
1960 - 1964
1955 - 1959
1950 - 1954
Notes on wine tastings
Wineterminator.com
Mailing cartons
Your data<br />is safe with us
Your data
is safe with us
 

Ein lang gehegter Wunsch wurde am 12.05.2012 Wirklichkeit: Einmal im Leben 1974 Kalifornien so umfangreich verkosten! Mit 28 Weinen taten wir das in einem Umfang wie in Europa wohl noch nie zuvor geschehen. Und das Ergebnis lässt sich leicht mit einem Satz beschreiben: „Jeder, der nicht in diesem Jahrgang geboren ist, sollte ein ernstes Wort mit seinen Eltern sprechen!“ Wir haben viele Jahre auf dieses Tasting gesammelt, dafür haben wir an diesem Abend Weine getrunken, die die Güter partiell zurückkaufen wollten, Weine, die noch nie in der Fachpresse beschrieben wurden und viele Weine, die es 1974 das erste Mal gab. Selten hat eine Jahrgangsverkostung einen derart tiefen und bleibenden Eindruck hinterlassen und wir haben längst nicht alles verkostet, was in unserem Keller schlummert.

Die Anreise war, wie immer, elitär AMG-style. Ein G55 und die 12 Zylinder Doppelturbo S-Klasse S65 standen zur Verfügung und sorgten für die adäquate Fahrt zwischen Hotel und unserem Gebäude. Los ging es mit dem neuen Jahrgang von Ulysse Collin, dem Les Pierrieres Blanc de Blancs Extra Brut. Olivier Collin vinifiziert ab dem Jahrgang 2008 (den er nicht auf der Flasche deklariert) nur noch Einzellagen. Und das war bereits ein fulminanter Start. Eine unglaubliche Cremigkeit, leichte Vanille durch das Barrique, Zitrus, exotische Früchte, ein irrer Champagner von einem Winzer, der noch viel von sich hören lassen wird. Einige Wochen nach dem Import war es für uns auch das erste Mal, dass wir diesen Edelstoff tranken, jetzt werden wir es öfter tun. Die charmanten Damen unseres Caterer Prinzipal aus Rosenheim reichte hierzu - Sashimi vom Lachs mit Himbeervinaigrette, Frische Erdbeeren, Crostini mit Tomaten und Zucchini.

FLIGHT 1

Gut vorgestärkt ging es an den Tisch, der dieses Mal in der „kleinen Runde“ stattfinden musste, da wir von vielen Weinen nur Einzelflaschen hatten und die Chance, jemals eine zweite Flasche zu finden, nicht gegeben war. Vor uns zwei Champagnergläser, im linken Glas etwas reifere Farbe. In der Nase beide unschwer als klassische Champagner erkennbar, Brotkruste, leichte, süßliche Sherry Aromatik, reife, süße Nase, wobei das rechte Glas mehr Frische zeigte. Auch in der Nase und am Gaumen war der rechte Champagner frischer und präziser. In der 100 Punkte Skala aber beide in der 93 Punkte Range angesiedelt. Was hier aufeinander traf war fair und unfair zugleich. Bis 2 Wochen vor dem Tasting war dieser Flight noch anders geplant, als ich aber zufällig eine Flasche 1974 Roederer Cristal in unserem System fand, war klar, dass der gegen den 74er Schramsberg Blanc de Blancs Reserve antreten musste. Aufgrund des schlechten Champagnerjahres findet man Weine wie den 74er Cristal nicht oft, da aber 1974 in Kalifornien ein sehr heißes Jahr war, was aufgrund der damit fehlenden Säure auch nicht für ein großes Champagnerjahr spricht, war dieser Flight dann doch wieder fair. Zumal man von Roederer erwarten muß, dass ein Cristal nur in vernünftigen Jahren produziert wird. Beide Weine ein Hochgenuss mit schönen feinen Bubbles und jeder Zeit einen Kauf wert. Der 74er Cristal war auf jeden Fall das beste, was wir bis dato aus Frankreich aus diesem Jahr getrunken haben und der einzige Pirat in diesem Tasting. Den Schramsberg würden wir immer wieder kaufen, ein Super-Kalifornier. Dazu gab es einen göttlichen Sashimi Thuna, mariniert mit Honig-Teryakiglasur, kleinem Frühlingssalat und Orangenvinaigrette.

FLIGHT 2

Die ersten Roten standen auf dem Tisch und es war mit Sicherheit keine Eile des Aufdeckens geboten, da diese Weine am Tisch sowieso noch niemand jemals zuvor getrunken hatte. Der Carneros Creek Cabernet Stelzner Vineyard hatte mit Abstand die dunkelste Farbe, ein sehr maskuliner Wein mit grünem Pfeffer, dunklen Früchten und angehender Süße. Auf dem Rückenetikett: “This Cabernet Sauvignon was produced from grapes grown near Yountville in the Napa Valley. It was aged in 50 gallon American Oak since fermentation. The wine was left unfined. It is a smooth and luscious wine but with sufficient tannin to ensure continued improvement. Bottled February 1976.” Wie wahr! Auf jeden Fall ein Wein, der für 92 Punkte gut war, in der Summe aber entschied das Plenum, dass dieser Wein eindeutig zu jung war und in 10 Jahren nochmals auf den Tisch kommen sollte. Zum Essen allerdings war er der Winner. Der Christian Brothers Cabernet war zum solo Trinken ein Traum und aktuell sicherlich um einen oder zwei Punkte höher zu bewerten als der Carneros Creek. Der Wein, der aus einer Flasche stammte, die offensichtlich frisch aus der Etikettieranlage stammte, zeigte die typischen reifen Aromen dieses Traumjahrganges, auch einen kleinen Ansatz Minze. Kein Wunder, liegt das Gut direkt neben Harlan Estate und in unmittelbarer Nähe des berühmten Martha´s Vineyard. Der dritte Wein, ein Callaway Cabernet Sauvignon, kam farblich nicht mit den beiden Konkurrenten mit. Auch in der Nase femininer, reifer und eher von rotbeeriger Frucht geprägt, leicht gemüsig. Trotzdem aber sahen am Ende die Hälfte der Verkoster diesen Wein als ihren Lieblingswein des Flights. Zu Callaway kommt später nochmals ein Wein, der auf jeden Fall zu den Weinen des Abends gezählt werden muß und uns überhaupt auf dieses Gut aufmerksam machte, dessen Name wohl eher in der Golferszene als dem Weinbusiness für Furore sorgt. Das Gut wurde 1974 erst gegründet, somit war dies der Erstlingsjahrgang. Die Lage in Temecula im Süden Kaliforniens zwischen Newport Beach und San Diego alleine verspricht bereits Exotik. Der Ausbau des Weines allerdings in Deutschen „White Oak Barrels“ im Barriqueformat ist sichelrich eine Seltenheit. Auf jeden Fall fühlte sich der gedämpfte Heilbutt auf warmer Erdbeervinaigrette am wohlsten bei den Christian Brothers aufgehoben. Das war eine wirklich traumhafte Kombination. Wir müssen allerdings gestehen, dass wir bei dieser Sauce im Vorfeld durch viele Variationen gingen, die nicht harmonierten. Erst mit der leicht pfeffrigen Vinaigrette kam richtig Musik in diesen Gang.

FLIGHT 3

Nun kamen die nächsten drei Rotweine auf den Tisch namens Louis Martini Reserve, Spring Mountain und Sebastiani Sonoma Proprietary Reserve. Der Martini Reserve zeigte eine schöne kräutrige Würze, allerdings auch etwas flüchtige Säure, die sich aber besserte. Insgesamt war der Wein für den Jahrgang vielleicht etwas zu leichtgewichtig, eher burgundisch, trotzdem aber jetzt sehr schön trinkbar, etwas zum „Saufen“. Den Spring Mountain hatten wir bereits des öfteren im Glas. Das ist ein völlig verkannter Wein. Da war Cassis, Himbeere, Sternanis, eine irre Power, malzige Noten, hohe Viskosität, ein Wein für viele weitere Jahre und klarer Favorit des Flights, locker gut für ein 95 Punkte Schild. Der Sebastiani aus dem eher für Chardonnay und Pinot Noir bekannten Sonoma Valley wäre als ein Bordeaux aus den 70ern gut durchgegangen. Wissend, dass dieser Wein aus dem kühleren Sonoma Valley kommt, hatte man die Einbildung, dass ihm irgendwo die Jahrgangstypische Hitze fehlte. Der Wein war sehr präzise, zeigte eine perfekte Säurestruktur, aber auch eher eine Bordeauxtypische Leichtigkeit, denn den 74er Kalifornien-Hedonismus, war aber durchaus auf dem Niveau des Louis Martini Reserve. Der glasig gegrillte auf ebenso gegrillter Mango war ein wirkliches Traumgericht, mit der Süße der Frucht die kulinarische Faust aufs Auge der reifen Kalifornier.

FLIGHT 4

Die nächsten 3 Kali Cabs waren vor uns im Glas, die Farben eine absolute Provokation. Nicht den Hauch von Oxidation, generell eine Feststellung, die man bei den meisten Weinen der Probe treffen konnte. Im speziellen diese drei Weine aber waren farblich unglaublich jung. Wir hatten den Clos du Val Napa Cabernet, Silver Oak Cabernet North Coast und Simi Reserve Alexander Valley. Einmal vorweg genommen, der warme Wildlachs „Sashimi style“ auf der Roten Beete war perfekt auf dem Punkt und mit dem groben knackigen Meersalz ein grandios bereitetes Gericht. Doch zu den Weinen: Den Clos du Val kannten wir bereits aus anderen Jahrgängen und Zwillingsflaschen. Nicht zu vergessen, der Jahrgang 1972, der erste produzierte Jahrgang von Clos du Val spielte im berühmten Paris-Tasting mit. Diese Flasche war im Vergleich zu noch „üppigeren“ Flaschen, die wir aus diesem Jahrgang hatten, ein Traum Bordeaux, wie ein großer 70iger Pomerol im Jungendstadium. Sehr maskulin, süß, malzig, Tabak, Orangenschale, durch die Reife ganz leicht flüchtige Säure, keinesfalls unangenehm, eher animierend, ein Wein, der noch ganz viele Jahre vor sich hat und klar im Bereich von 95 Punkten anzusiedeln ist. Zum Silver Oak North Coast (3.850 Kisten), dem erst dritten produzierten Jahrgang schreibt die Winery: „The 1974 North Coast Cabernet Sauvignon has a light ruby color with brick-red edges. It has a nose of hazelnuts, dried cherries, and dried rose petals. This wine has good body, and a long finish with a return of dried fruit character. Enjoy now. May need decanting due to light sediment.” Um es vorweg zu nehmen, das war der Wein zur roten Beete. Wenn auch einige Punkte unter dem Clos du Val angesiedelt, war auch dieser zu 100% in amerikanischer Eiche ausgebaute 100% Cabernet ein schönes Beispiel eines gereiften Kaliforniers mit nur 12% Alkohol. Am Gaumen zeigte sich eine Dill/Minzaromathik, vielleicht der Grund, warum der Wein perfekt mit dem Lachs harmonierte, dazu reife Cassisnoten, in der Summe aber auch leichtgewichtiger als der Clos du Val und der Simi. Nun zum Simi Reserve, der Flasche 1063, deren Rückenettiket Folgendes zu lesen gibt: „This release of 1974 Vintage Cabernet Sauvignon showed such promise that after ageing in small oak it was allowed to rest for five years in bottle prior to release in 1982. This long period of ageing in our cellars has allowed the superior character od this wine to develop under ideal conditions.” Das war ein wirklich großer Wein. Provozierend frisch, extreme präzise und geschliffen, Minze, Zedernholz, an Opas Zigarrenkiste erinnernd, ein Traum von einem perfekten Wein, der nochmals viele Jahre vor sich hat, locker 96 Punkte.

FLIGHT 5

Nun kam eine Serie auf die wir uns enorm gefreut hatten und die es in sich hatte. Jeder denkt an Cabernet, niemand an Syrah und Petit Sirah! Eine kleine Vorgeschichte: Wir kamen vor vielen Jahren in den Besitz einer Flasche Callaway Petit Sirah. Ein guter Freund aus der Nachbarschaft, ebenso Wein-verrückt, kam zum Abendessen, also den Korken raus aus der Flasche. Die Erwartungen waren mehr als gering, aber no risk, no fun. Die Nase entlockte uns dann bereits das erste „was´n hier los?“ Das war alles, nur kein 74er. Der leichte Stinker gab sich binnen kurzer Zeit. Das Laptop musste also her und wir laßen uns in das Thema Callaway ein. Das war also der erste Jahrgang einer Winery im Süden Kaliforniens, von der wir bis dato noch nie etwas gehört hatten. Am Gaumen war der Wein einerseits extrem verschlossen, andererseits so unglaublich komplex, dicht, jung, dunkelbeerig und vielversprechend, das man das volle Potential nur mit viel Schlürfen herausarbeiten konnte. Wir öffneten kurzerhand andere Weine, dekantierten den Callaway und kamen nach etwa zwei Stunden wieder zurück. To make a long story short: Die mit anwesenden Damen verwöhnten wir mit einer kurzerhand geöffneten Flasche Champagner, es gibt Dinge im Leben, die teilt man einfach nicht! Denn dieser Wein war für uns alle eines der beeindruckensten Weinerlebnisse ever! Ganz klare 100 Punkte, mehr und besser geht nicht, Frucht, Power, Jugendlichkeit, enormer Sex-Appeal, ein Hammer von einem Wein, den man mit Worten nicht beschreiben kann. Den würden wir gerne einmal gegen einen großen Rhone Wein stellen. Zum Glück aber kamen wir an eine Zwillingsflasche für unser Tasting. Beim Dekantieren Gemüsestinker, so dass wir bereits dachten, den Wein aus dem Rennen zu nehmen, wir erinnerten uns aber an den Stinker der ersten Flasche. Wir trennten den Wein vom Depot und servierten ihn dann 5 Stunden später. Und da war er auch wieder nur ansatzweise erkennbar. Der Wein wurde aber immer besser, legte zu, verlor mehr und mehr von der Käse-/Gemüsenote und war schließlich der absolute Favorit dieses Flights für die gesamte Runde, nicht auf 100 Punkte Niveau, wie unsere erste Flasche, aber für 97 Punkte ging der immer gut durch. Zwei derjenigen, die den Wein bis zum Schluss aufhielten, kamen nach dem Tasting zu uns und waren völlig begeistert. Das Weingut schreibt auf dem Rückenetikett: Callaway´s Estate Bottles 1974 Petite Sirah is one of a kind“. Wie Recht sie haben und soviel zum völlig unterbeweteten Image dieser Rebsorte, die ein irres Potential hat. Ebenso ein Hammerwein war der Freemark Abbey Petit Syrah York Creek. War das ein 94er oder ein 74er? Ein Teilnehmer meinte, der schmeckt ja, wie 1974 bei -180 Grad schockgefroren und jetzt wieder aufgetaut. Das war ein perfekter Jungpirat, so jung und maskulin, mit einer Traumwürze und einer perfekten Harmonie, ebenso 96 Punkte. Nun aber kam eine weitere Mega-Rarität, der 1974 Phelps Napa Valley Syrah. Phelps schreibt auf dem Rückenetikett: „Harvested October 5th 1974 at Wheeler Vineyard, St. Helena Californie. This is the first vintage to be grown and produced commercially in California from the Syrah grape of the Upper Rhone. Certified cuttings were first brought to this country in 1936 to be propagated at the Oakville Station of the University of California. Postrepeal growers generally passed over this shy bearing variety, however, in favor of the more prolific but unrelated Petite Sirah. In 1958 a second Napa Valley planting was established south of St. Helena which, to our knowledge is all that remains of that pioneer effort…” Der Wein zeigte nicht die Power der Petite Sirahs, war aber ungemein fein und elegant und ready to drink. Angesichts der beiden Powerweine war es aber schwer, da mitzuhalten. Trotzdem waren das mit Sicherheit 93 Punkte. Auffallend und erwähnenswert waren bei den beiden Petit Sirahs die im Vergleich zu allen Cabernets deutlich höheren Alkoholgehalte mit 13,5% (Callaway) und 13,9% (Freemark Abbey), wogegen der Phelps Syrah nur 12% deklarierte. Der Crabcake mit roter und gelber Paprika war eine so traumhafte, da leicht süßliche, Kombination zu den Weinen, dass man davon gut und gerne ein Supplement hätte bestellen wollen.

FLIGHT 6

Zwei weitere Pretiosen waren am Start, eine Flasche davon ultra rar, da der erste produzierte Jahrgang! Wir wollten die beiden Weine unbedingt nebeneinander stellen und solo trinken. Stags Leap Cabernet und Stags Leap Cask 23, das Weingut gehört mittlerweile großteils zu Antinori. Nach der ersten Nase und dem ersten Schluck Stirnrunzeln. Wurden da die Flaschen verwechselt? Aber unser Maitre de Ceremonie, Herr Wachter, der das Thema Wein und Service perfekt und souverän im Griff hatte, kam sogleich mit einem Referenzglas. Hier mussten wir wieder einmal akzeptieren, dass manchmal der „normale“ Cabernet eines Gutes der Einzellage ebenbürtig oder partiell sogar überlegen ist. Wir hatten ähnliche Erfahrungen bei Heitz des öfteren gemacht, auch auf unserem großen Heitz Tasting im Jahr 2011 waren die Napa Cabernets umwerfend schöne Weine. Der Stags Leap Cabernet, dessen 73er Pendant ebenso im Paris Wine Tasting 1976 mit angetreten war, und alle anderen Weine auf die Ränge verwies, war ein irres Konzentrat. Kein Wunder, war zu dieser Zeit der berühmteste Weinmaker Andre Tchelichstcheff beratend mit im Boot. Das war eine Traumflasche, auf den Punkt perfekt gereift, weiche Tannine, Cassis, Druck am Gaumen, Länge, alles was das Herz begehrt und auf jeden Fall ein 96 Punkte Teil. Der Cask 23 konnte all das ebenso, nur um eine Spur femininer, charmanter, weicher, vielleicht aristokratischer. Das half aber alles nichts, das war ein Punkt weniger. Rar und schwer reproduzierbar war dieser Flight allemal, denn die für irre teures Geld erstandene superrare Flasche Cask 23 war ein Highlight der Probe, war es doch der erste produzierte Jahrgang überhaupt. Übrigens war damals im Keller ein Fass so viel besser als alle anderen, das Cask 23, dass seitdem in Spitzenjahrgängen eine Sonderabfüllung unter diesem Namen gemacht wird und dies zu einem Markenzeichen gemacht wurde. Die Hähnchenbrust mit der Apfel-Cranberry Füllung parierte auf jeden Fall souverän die Weine.

FLIGHT 7

War das Flight der Flights? Vielleicht…?! Ein ganz lieber Freund aus Österreich, erfahrener Schweden AMG Querfahrer meinte zu diesem 4er Gestirn: „Das ist ein Ganser´lhaut-Flight und einer der besten Flights, die ich bis dato getrunken habe.“ Um es gleich vorweg zu nehmen, den Martha´s Vineyard in dieser Serie erkannte niemand am Tisch! Einen derartigen Flight muss man erst einmal hinbekommen, lassen Sie es sich auf der Zunge zergehen: Mondavi Reserve, Heitz Martha´s Vineyard, Phelps Insignia, Ridge Monte Bello, und wir hätten noch mehr Weine in diesen Flight reinpacken wollen. Als wir die Flaschen dekantierten, fiel es bereits schwer, keinen großen Schluck zu nehmen, denn was da den Flaschen entströmte, hätte jeden Parfumeur vor Neid erblassen lassen. Fangen wir mit dem zweiten Wein des Flights an: Den Martha´s Vineyard hatten wir mittlerweile mit Sicherheit annähernd ein Dutzend Mal getrunken, aber die Flasche Nr. 36551 (52.125 Normalflaschen und 1.200 Magnumflaschen produziert) war die beste Flasche, die wir je hatten, wobei insgesamt die Variationen bei diesem Wein sehr gering sind. Die dezente Minze, die Tabak und Ledernoten, diese enorme Frische, immer wieder dezent untermalt von dieser irren Eukalyptus-Minznote, einfach ein perfekter Wein, der den allergrößten Bordeaux das Fürchten lehrt, 98 Punkte! Und was jetzt kommt ist subjektiv, jeder in der Runde hatte hier sicherlich seinen eigenen Favoriten. Für uns war der Mondavi einfach noch um eine Stufe über dem Martha´s. Den Mondavi Reserve kennen wir wirklich sehr gut, das ist ein Ausnahmewein, wie es ihn in der Weinwelt nicht oft gibt. Diesen Wein können Sie öffnen und trinken. Der Reserve hatte einfach noch ein klein wenig mehr von Allem als der Heitz, und dies bis zum Schluß. Wieder diese irre Minze, sowohl in der Nase als auch am Gaumen, süßer als der Heitz, einen Tick kalifornischer, aber eine Perfektion und Länge am Gaumen, die absolut betörend ist, der Grange aus dem Napa Valley, 100 Punkte ohne Wenn und Aber. Nun kam der Phelps Insignia, der erste produzierte Jahrgang dieses Weines, was für eine Rarität! Dieser 74er zeigte sich als klassischer 2001er, zumindest bezüglich der Farbe. Da war noch ein Violett in der generell extrem dunklen Farbe. Am Gaumen Kaffee, Schokolade, Minze, ein enorm maskuliner, massiv strukturierter Wein, deutlich verschlossener als Heitz und Mondavi, mit irrem Potential. Ein echter Wein für eine Ganserlhaut und mit 99 Punkten vielleicht sogar unterbewertet! Es ging aber weiter: 1974 Ridge Montebello. Auch dieser Wein, dessen Erstlingsjahrgang 1962 war, mit einer unglaublich tiefen Farbe. Rot- und schwarzbeerige Aromatik, Zedernholz, blumige Noten, Schokolade und Cappucino, alles in einem Glas, war das eine Freude! Der Ridge Montebello zeigte eine perfekte Trinkfähigkeit mit sublimer Struktur und beeindruckendem Körper, kam aber mit seinen 97 Punkten an die anderen Weine nicht ganz ran. Trotzdem und solo getrunken ein ganz großes Weinerlebnis. Die Prognose auf dem Rückenetikett: „…This intense Cabernet will be showing considerable depth by next fall, but should have five tot en years of bottle age to develop fully – 10/76“ war auf jeden Fall um 25 Jahre daneben, dieser Wein ist im Jahre 2012 fully developed. Wir servierten Rib Eye Stripes mit karamellisierten Ananas und Szechuan Pfeffer, dazu handgemachte Red Curry Chips, Kalifornien ließ von seiner Sonnenseite grüßen.

FLIGHT 8

Jetzt kam ein Burger DIY (do it yourself). Am besten war dieser, wenn man einfach alles draufpackte, was zur Wahl stand, von der Gurke über die Mayonnaise, den Ketchup, das Hackfleisch vom Filet, die Tomate und dann klassisch „family California style“ mit den Händen gegessen. Da Calistoga im Napa Valley der Ort ist, der den Wilden Westen mit Abstand noch am besten reflektiert und dort auch das Gut Chateau Montelena liegt (Freunde erinnert Euch an den sagenhaften 73er Chardonnay!), lag nichts näher als den Chateau Montelena Cabernet Napa gegen den Cabernet Sonoma zum Burger antreten zu lassen. Die Sonoma Bottlings tauchen immer wieder einmal auf, wurden hiervon auch 6000 Kisten zu einem damaligen Flaschenpreis von 9 Dollar (Kurs 1976: 2,5 Dollar pro DM)an den Mann gebracht. Die extrem rare Napa Abfüllung gab es hingegen in einer Auflage von nur 1000 Kisten. Den Sonoma hatten wir bereits sehr oft getrunken, ein grundsolider 74er, der immer für 93 Punkte gut ist, auch hier die Napa typische Minznote. Schöne Mokkaaromen, getrocknete Gewürze und Pfeffer, ein immer wieder toller Wein, der aber nicht mit dem Napa Pendant mitkann. Der ist einfach maskuliner, dichter, druckvoller, immer noch mit leicht jugendlicher Vanillenote und dunkelbeerigen Früchten: Napa did prove it, 96 Punkte! Interessant ist noch zu erwähnen, dass beide Weine mit 13,2% den gleichen Alkoholgehalt haben.

FLIGHT 8

Jetzt kam ein wahrer Insiderflight mit zumindest zwei Weinen, die niemand so richtig auf dem Radar hat. Da wir aber alte Weine von Diamond Creek immer wieder mit Freaks in den USA getrunken hatten, wussten wir um deren unglaubliches Potential. Die 70iger Weine dieses Weingutes sind wohl mit das Beste, was Kalifornien zu bieten hat, stilistisch nicht unähnlich den alten Dunn Howell Mountains, mit dem Unterschied allerdings, dass die Diamond Creeks reif werden, und wie! Das Thema war also 3 Mal „Mountainfruit“ vom Allerfeinsten! Zwei Mal Diamond Creek von der östlichen Talseite und einmal Mayacamas von der westlichen Talseite. Hinzukam, dass wir schon wieder Erstausgaben im Glas hatten. Unglaubliche 105 Kisten gab es nur von dieser Erstausgabe des 1974 Gravelly Meadow, und wir hatten eine Flasche davon auf dem Tisch stehen. Das ist der rarste Wein, den wir jemals geöffnet hatten. Eine Tiefe, die fast unnatürlich scheint, irres Konzentrat an dunklen Beeren und erdigen Noten, dichte, enorm mineralische Struktur, sagenhafte Jugendlickeit ausstrahlend, wie die Mischung eines maskulinen großen Pauillac und eines großen Pomerol. In der Summe aber noch zu jung. Alleine ein paar Restflaschen im Keller des Gutes würden einen Kauf des gesamten Weingutes rechtfertigen, 99 Punkte. Red Rock Terrace gab es erstmals mit dem Jahrgang 1972, unser 74er allerdings schaffte es auch nur auf etwa 150 Kisten. In der Stilistik ein klein wenig femininer, etwas mehr Reife zeigend, trotzdem wiederum ein Hammerwein, der noch so viele Jahre vor sich hat, dass man gar nicht weiß, wann man diese Weine überhaupt öffnen sollte. Auch hier wiederum alles an Attributen, was große Weine groß und junge Weine jung macht, nochmals 99 Punkte. Und nun kam der 74 Mayacamas, auch ein Wein, den wir sehr gut kennen, ihn deshalb in diesen Flight mit hineinpackten. Auch dieser irre Wein klar über dem Flight Heitz und Co, wenn es auf Jugend und Potential ankommt. Dieser 74er Mayacamas ist stilistisch den Diamond Creeks so ähnlich, das wir uns freuten, diese Weine nebeneinander gestellt zu haben. Minze, Erde, Teer, Leder, Tabak, alles was das Herz begehrt. Farbe wie ein 2001er Kalifornier, nochmals 99 Punkte! Ob diese drei Weine jetzt 99 oder 100 Punkte hatten, ist nebensächlich. Solo getrunken hätte jeder Wein 101 Punkte bekommen. Generell ist dies ein klarer Nachteil derartiger Proben. So viele so große und grandiose Weine nebeneinander haben immer einen Wein neben sich, der süßer oder maskuliner schmeckt, fruchtiger ist oder mehr Leder und Tabak zeigt, Weine, die trinkfertiger sind oder Weine, die mehr Potential haben, dass es schwer ist zu sagen, welcher der „bessere“ Wein ist. Oft ist ein Wein eben nur anders, anders kann aber auch gleich gut sein, nicht besser oder schlechter. Der Vorteil ist natürlich, dass man sich einen ungeheuren Eindruck über einen Jahrgang oder ein Weingut verschaffen kann, viele Weine mit Freunden diskutieren kann und sein Fachwissen unglaublich erweitern kann. Ach ja, Essen gab es auch noch: Ein schön rosa gebratener Lammrücken mit gegrillter Karotte und Portweinjus, ein wirklicher Traum zu den Weinen.

FLIGHT 9

Unser Comte Extra Reserve kam auf die Teller, etwa 40 Monate gereift, aber auch der noch viel zu jung, im Vergleich zu dem, was wir davon schon geniessen durften. Aber zum Weihnachtstasting sind ja nochmals 7 Monate! Nochmals zwei Weine, die wir nur über ganz gute Freunde in den USA vor Jahren entdeckten. Wenn wir Ihnen sagen, dass Chappellet am Pritchard Hill liegt, dann klingeln jetzt wohl die Colgin, Bryant Family, Ovid Glocken. Chappellet aber war der Vorreiter all dieser Güter und das bereits in den späten 60igern! Und hier war ein weiterer Traumwein im Glas. Schokolade, Kaffee, Orange, Zigarrenbox, Leder, rote Früchte, jetzt perfekt zu trinken und auf jeden Fall 95 Punkte wert. Daneben ein 1974 Sterling Reserve, den Rick Forman damals machte. Zu seiner Zeit entstanden hier ein paar legendäre Weine auf Sterling. Und dieser 74er Reserve ist wirklich to good to be true. Diese Flasche stammte aus einem Privatkeller einer älteren Dame aus Los Angeles, deren Mann vor vielen Jahren gestorben war. Die Lagerung erfolgte wie übrigens auch die der Callaways unter extrem kalten Bedingungen, vielleicht ein Grund für die Perfektion dieses Weines. Nur 12% Alkohol, in der Nase aber reife, nahezu portige Aromen, Karamel, erdige Noten, Schokolade, Leder und das alles bei jedem Schluck wieder von vorne. Ein irrer Wein, der in den Heitz Flight gepasst hätte und dort wohl viel Unruhe gestiftet hätte. 99 Punkte!

FLIGHT 10

Nun kam unser geliebter 74er Mayacamas Zinfandel Late Harvest. Dieser Wein weiß nicht so recht, ob er sich als Dessertwein oder großer Rotwein darstellen soll. Durchgehen tut er auf beide Arten. Portige Aromen in der Nase, am Gaumen, noble, extrem dezente Restsüsse, die aber nicht hoch sein dürfte. Der Alkoholgehalt von 16,2% bestätigt dies. Reife, dunkle Früchte, schwarze Kirschen, Exotik, Vanille, ein Wein mit viel Sex-Appeal. Insofern ist dieser Wein der ultimative und universelle „Deadringer“ für alles andere. Immer wieder ein Traum zu trinken und auf jeden Fall 94 Punkte wert. Wir kennen den Late Harvest Zin von Mayacamas jetzt seit 10 Jahren aus mittlerweile vielen Flaschen, und mehreren Jahrgängen, es würde uns nicht verwundern, wenn der in 20 Jahren noch genau so schmeckt.

Nach getaner Arbeit ging es nun für alle wohlverdient ins Bett. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Teilnehmern für den Verzicht auf das Pokalfinale, dem tollen Koch- und Serviceteam von Prinzipal aus Rosenheim, dem Oberaufseher und Flaschenwa(e)chter Herr Wachter aus unserem Haus und für den wiederum grandiosen Shuttle-Service seitens unseres Partners Mercedes AMG.

 

recommend article
KALIFORNIEN 1974 - EIN TRAUM
2011 CHATEAU DUCRU BEAUCAILLOU
2011 CHATEAU CLINET
2011 CHATEAU AUSONE
2011 DOMAINE DE CHEVALIER
2011 CHATEAU SMITH HAUT LAFITTE
2011 CLARENCE DILLON WEINE
2011 CHATEAU PEDESCLAUX
2011 CHATEAU L´EGLISE CLINET
2011 CHATEAU LYNCH BAGES
2011 VIEUX CHATEAU CERTAN
HEISSE NEWS - BORDEAUX PRIMEUR 2011
2011 CHATEAU MOUTON ROTHSCHILD
2011 CHATEAU LAFITE ROTHSCHILD
CHATEAU MONTROSE 2011
2011 CHATEAU PICHON COMTESSE
2011 CHATEAU LATOUR
CHATEAU CHEVAL BLANC
CHATEAU PONTET CANET 2011
CHATEAU MARGAUX 2011
2011 CHATEAU PICHON LONGUEVILLE BARON
Ostern im Chiemgau
2011 CHATEAU HAUT BAILLY
CHATEAU TROPLONG MONDOT 2011
GRAF NEIPPERGS 2011er PORTFOLIO
2011 CHATEAU COS D´ESTOURNEL
CHATEAU PALMER
Der Bordeaux Jahrgang 2011
WELTWEITER BORDEAUXABSATZ
BORDEAUX 2011
AMG und CHATEAU CLINET bei -42°C
Eine Flasche mit WOW-EFFEKT
DER JAHRHUNDERTJAHRGANG
Weihnachtstasting 2011
Ein Rotwein zum Fest
Holzbrände als Spende für THE NEST
The NEST
Die besten preiswerten Bordeaux in Deutschland 2011
Schweden 2012
Eine Lobeshymne
Tasting Bericht über 50 Jahre Heitz Probe
Best Californian buys
MONTEPELOSO
DECANTER Empfehlungen Bordeaux 2010
VINUM Bordeaux Schnäppchen 2010
Herausragendes Ergebnis
Katastrophale Situation in dem von uns unterstützten Kinderhilfsprojekt THE NEST
Neuzugänge aus Kalifornien
Breaking News - Napa Valley
Mittagessen
Schnee im Mai
Das größte HEITZ Tasting ever Tag 1
Das größte HEITZ-Tasting ever - Tag 2
3 Michelin Sterne AMG Kochevent
Neuzugang auf Chateau Margaux
BORDEAUX 2010 - erste Eindrücke
Holzbrände für einen guten Zweck
Wissenswertes zum Thema Champagner
Marius 2007 angekommen
Anteile an Chateau Beychevelle verkauft
Zweimal Bio in Bordeaux
Weihnachts-Spende
Vilmart im Spitzenfeld
Weihnachtstasting 2010
Auf zum Wineterminator
Chateau Mouton Rothschild 2008
Chateau Palmer 2010
Widerstreit und Aufbruch
Schnee im Chiemgau
Ein außergewöhnlicher September
Der erste Schnee in Schweden
Screaming Eagle in der Vertikale
Pride Mountain Vineyards 2010
2010 auf Chateau Angelus
Die Lese in der Champagne hat begonnen
Seigneurs d Aiguilhe erneut unter den Top 100
Lese auf Chateau Cos d'Estournel
Best of WineTourism
Die Lese hat begonnen
Champagner vom Meeresgrund
Bordeaux auf der EXPO 2010
Thierry Manoncourt ist verstorben
Chateau St. Pierre
Decanter Most Improved 2009 Bordeaux
Decanter Best Values 2009 Bordeaux
Das Medoc aus sportlicher Perspektive
Dominus 1983-2007
Smith Haut Lafitte makes waves
Das Magazin Business Woman stellt BOND vor
NEUES ONLINE PORTAL
winemaker of the decade
California Salad
Battle over Bordeaux
Bordeaux 2009
La Revue du Vin de France
Eine traurige Nachricht
Der Sommer lässt auf sich warten - Rekordregen in Aschau
China ist größter Überseemarkt für Bordeaux
Bordeaux 2009
Korkfehler trotz Schraubverschluss?
Vom Tagebau zum Weinanbau
Jacques Thienpont kauft 6-Hektar Weinberg
Informationen zum Bordeaux Jahrgang 2009
Peter Sisseck geht in die Hochburg des Weins
22 Hektar wechseln den Besitzer
The sound of Château Palmer
Feine Reifenoten
...und noch ein Weißer erhält einen neuen Namen
Maybach begeistert den Wineterminator
Namensänderung für einen großen Weißen
Magdeleine noire des Charentes
ARNS als Coup de Coeur
Sehr gut und besser
Ein weiterer Wein von Château Léoville Las Cases
Großer Trinkgenuss
Aus dem Leben eines Weinhändlers
Hilfe für Haiti
Freie Bahn für Nützlinge in den Weinbergen von St.-Emilion
Künstleretikett 2007 Chateau Mouton Rothschild
Weihnachtsüberraschung
Der Ursprung von Chardonnay
Weiße Weihnacht?
Noch mehr Verkostungsnotizen
Spende für The Nest
Champagner ist gut fürs Herz!
Weihnachtstasting 2009
Hilfe aus dem All
WEINWISSER Wein des Monats
Marius im WEINWISSER
Und noch ein Neuzugang aus der Champagne: Gardet
Neues aus dem Napa Valley: RUSTON
Freitag der 13.
Neues Kulturzentrum für Wein in Bordeaux
AMG SLS Launch im Napa Valley
Douro 2009
Neuzugang aus der Champagne: Vilmart
Neues vom Wineterminator
Klassifizierung für Napa Valley
Tour de France
Neuanpflanzung auf Château la Gaffelière
Mozart und Beethoven
Die Champagne als Weltkulturerbe
Rotwein - gut für die Verdauung
Der erste Schnee
Handarbeit auf Château Angélus
Ein besonderes Jahr in Sauternes
Erzbischof Oliver Plunckett
Lese auf Château Haut Bailly
Champagner, Bläschen und Aromen
Rückbesinnung auf die Tradition
Neuer Wein-Blog ist online
Neue Technik auf Château Margaux
WEINWISSER begeistert von Laurent Miquels Viogniers
Lesebeginn in Bordeaux
Interview mit Dr. Achim Becker
Jim Richards von Paloma verstorben
LVMH kauft 50 % Anteil von Chateau Cheval Blanc
Chateau Latour geht Richtung biologischem Weinbau
Peter Sisseck im General Anzeiger Bonn
Neuzugang PSI von Peter Sisseck
Sir Peter Michael ist Winzer des Jahres
OBERBAYERISCHER KULTURPREIS
Peter Sissecks Pingus 2006 mit Traumnote
Goldregen für die Bogle Family Winery
Deutschland trinkt Bordeaux
Der Bordeaux Jahrgang 2008
Stephan Graf von Neipperg über den Jahrgang 2008
Bogle Petite Sirah 2006 in aller Munde (mit Video)
Höchstnote für Chateau Mouton Rothschild 2002
Spitzenbewertungen für Christos Kokkalis
Weiterhin Schneefall im Chiemgau
Bilder von Paloma und John Arns
Mercedes-AMG Driving Academy in Schweden
Decanter Interview mit Peter Sisseck
Präsentation des neuen Labels von Chateau Mouton Rothschild
Bilder von Chateau Haut Brion
Neuigkeiten aus Bordeaux
Bilder von Switchback Ridge
Bilder von Chateau d Aiguilhe
Kokkalis Trilogia Vertikalverkostung
STERN Verkostung von Kaminweinen
Sensationell im Preis ...
100 BORDEAUX FÜR ALLE
Pingus und Flor de Pingus 2007 in Subskription
Jahrgang 2008 in Bordeaux
Chateau Quinault L Enclos wechselt den Besitzer
Früher Lesebeginn in Kalifornien
Viel Lob für Montepeloso
Falstaff bewertet Bordeaux 2007
Bordeaux 2007 top picks
Der FEINSCHMECKER schreibt über MONTEPELOSO
Der WeinGourmet bewertet Bordeaux 2007
Bogles Weissweine räumen ab
Tim Mondavi startet wieder durch
Cos d'Estournel Besitzer übernimmt Chateau Montelena
Decanter bewertet Bordeaux 2007
Robert Mondavi verstorben
Der FEINSCHMECKER Verkostungssieger: Viognier von Laurent Miquel
Der Jahrgang 2007 - neuer Name für den Zweitwein von Chateau Haut Brion
Der Jahrgang 2007 auf Chateau Lynch Bages
Der Jahrgang 2007 auf Chateau Haut Bailly
Der Jahrgang 2007 bei Gerard Perse
Der Jahrgang 2007 auf Chateau Ducru Beaucaillou
Der Jahrgang 2007 auf Chateau Rauzan Segla
Der Jahrgang 2007 auf Chateau Canon
Der Jahrgang 2007 auf Chateau Pichon Comtesse de Lalande
Jean-Marc Quarin über Bordeaux 2007
Neue Nachbarn für Chateau Angelus
Der Jahrgang 2007 auf Chateau Palmer
Der Jahrgang 2007 auf Chateau Mouton Rothschild
Der Jahrgang 2007 auf Chateau Montrose
Der Jahrgang 2007 auf Chateau Margaux
Der Jahrgang 2007 auf Chateau Latour
Der Jahrgang 2007 auf Chateau Cos d Estournel
Der Jahrgang 2007 auf Chateau Clerc Milon & Chateau D Armailhac
Der Jahrgang 2007 auf Chateau Cheval Blanc
Der Jahrgang 2007 auf Chateau Lafite Rothschild und Co.
Der Jahrgang 2007 auf Chateau Leoville las Cases
Der Jahrgang 2007 auf Chateau Gruaud Larose
WEIN GOURMET empfiehlt: 50 Kalifornier unter 25 Euro
Bordeaux öffnet seine Türen
Wine Hotels Collection
Uralte Barossa Rebstöcke in neuen Weinberg umgepflanzt
Neuübernahme 1
Neuübernahme 2
Sir Peter Newton im Alter von 81 Jahren verstorben
Newton Chardonnay Unfiltered 2004 in aller Munde
Stephan Graf von Neipperg als bester deutscher Winzer im Ausland geehrt
Medaillenflut für die Weine von Bogle
30 Jahre Newton Vineyards
Die Weine von BOGLE - erneut unter den Besten
Christos Kokkalis' Weinberge von Bränden verschont
… ein Cru Bourgeois auf dem Niveau eines Grand Cru!
2007 sorgt für Freude in Kalifornien
Weitere Übernahmen
Grand Jury Européen: Le Pin Beausoleil besser Top-Chateaux
Bordeaux 2006: Die Bewertungen des Decanter
Bordeaux 2006: Die Bewertungen von Falstaff
Bordeaux 2006: Die Bewertungen des WEINGourmet Magazins
Bordeaux 2006: Die Bewertungen von Vinum
Berichte zum Bordeaux Jahrgang 2006
Viel Lob für Christos Kokkalis
EWS Tasting: Montepeloso Nardo 2000 gewinnt
Veränderungen bei Chateau Latour
Bordeaux 2006: Erste Bewertungen auf www.subskription-
bordeaux.de
Le Week-end Des Grands Amateurs
Unger Weine Neuzugang: Quinta Sardonia
Montepeloso 2004: Top-Ratings
Pride Mountain Merlot 2003 im Diners Club Magazin
Decanter: Anthony Barton 'Man of the year 2007'
Toller Bericht über Elisabetta Geppetti
Hot Wine: Pride Merlot
Weitere Events mit den Weinen von LES-5 bei BANG & OLUFSEN
Taskforce gegen Dürrefolgen
Anhaltende Dürre in Down Under
Unger Weine Neuzugang: Dominio de Atauta
Spende
50 Bordeaux Schnäppchen im WEINGourmet
Eine Frage der Etikette
James Bond 007 trinkt Chateau Angelus
Grosser STERN Bericht über Graf von Neipperg
Champagne goes Bordeaux
Events mit den Weinen von LES-5 bei BANG & OLUFSEN
VINUM extra Kalifornien: BOGLE als Liebling der Redaktion
50 Rotweine unter 20 Euro
Spitzenjahrgang 2006 in Italien?
International Wine Challenge in London
Die neue Klassifikation für St.Emilion
Europa trinkt Pink
Nominierungen für den Wine Star Awards
September 2006 – der Kalifornien-Weinmonat
Lücke geschlossen
Personalwechsel beim Wine Advocate !
Starke Hagelschäden in der Champagne
Die deutschen Weinexporte steigen
Verkäufe von Naturkork steigen
Erneute Auszeichnung für den Chardonnay von Bogle
Ausgezeichneter Mova
1986er vom linken Ufer
Elisabetta Geppetti WINZER DES JAHRES
Ende des Verhandlungspokers
Sommelière Christina Göbel empfiehlt Bogle Sauvignon Blanc 2004
Der nächste Verkauf
Erneute Übernahme in Bordeaux: Chateau Guiraud
Anders überlegt
340 Jahre alte Eiche für Weinfässer
Wein ist gut für die Gesundheit
El Bulli
Michelin goes SF
Kunstwein oder Weinkunst?
Gross, grösser, ...
Bordeaux 2005 - Das rechte Ufer
Bordeaux 2005 - Sauternes
Bordeaux 2005 - Die Weissen
Bordeaux 2005 - Erste Verkostungsnotizen
Frischer Wind in Bordeaux
WineSpectators best Rhone Style wines 2003
Kultweingut wechselt den Besitzer
Zuwachs für die BOND Familie
Übersee Chardonnay Tasting: Bogle schlägt sie alle!
Intelligente Korken?!
Zahnfleischproblem adé!
Das tut gut !
Neu Pläne der EU
Sommelière Dagmar Willich empfiehlt Bogle Petite Sirah 2003
Kork ade?
Drehverschluß: Spitzen Loire Gut stellt um
Olivenöl-Boom erreicht britisches Königshaus
WineSpectator Top Scores 2005 California
Wundermittel zum Promilleabbau
Meinungen der Spezialisten zum neuen Weinhandels-Abkommen zwischen der EU und den USA
Top Rated California Merlots
WINESPECTATORs TOP 20 VALUE-ORIENTED WINERIES
Spektakulärer Verkauf
Tolle Bewertungen für Le Pupille
Tanzer bewertet Pingus
Die Presse berichtet über die Chateau Latour Probe
Foley Claret 2002 mit Traumnote!
100 WEINEMPFEHLUNGEN IM MAGAZIN 'DER FEINSCHMECKER'
Großer Merlot Test im WeinGourmet
WEINWISSER schreibt über Harlan Estate und Bond
BILL HARLAN IN ASCHAU BEI DEN UNGERS
Die besten Bordeaux der letzten 10 Jahre
PINGUS PROBE RÜCKBLICK
100 WEINEMPFEHLUNGEN IM MAGAZIN 'DER FEINSCHMECKER'
Mercedes-AMG sponsort Polo Turnier mit Prinz Charles
Unger Weine KG Aschauer Str. 3-5 83112 Frasdorf Deutschland
www.ungerweine.de Tel.: +49-8052-95138-0 Impressum Fax: +49-8052-95138-28 info@ungerweine.de