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Paloma |
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2003 |
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Napa Valley |
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0.750 l |
58,00 EUR (77.33 EUR/l) |
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* 90 Punkte Winespectator: "Impeccably balanced, with rich, vibrant, intense currant, fresh earth, black cherry and blackberry fruit that´s well-focused. The tannins and cedary nutmeg-laced oak add a firm edge on the finish. Best to cellar short-term or decant. Drink now through 2010."
* Robert Parker THE WINE ADVOCATE: "An elegant, soft, velvety example of Paloma, with a deep ruby/purple-tinged color, attractive notes of caramel, mocha, sweet cherry and berry fruit, ..." |
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Paloma |
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www.palomavineyard.com
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Wenn es einen Preis für die sympathischsten Winzer geben würde, Jim und Barbara Richard von Paloma, beide über 80 Jahre alt, hätten ihn bekommen. Die beiden haben sich erst mit über 60 Jahren der Selbstvermarktung der Trauben zugewandt. Leider ist Jim 2009 verstorben, seither führt Barbara das Weingut alleine weiter. „Ich habe ja sonst nichts zu tun - und das Geld brauche ich auch nicht“, meint Barbara bescheiden.
Das Weingut ist ein absoluter Traum! Wirklich auf der Spitze des Spring Mountain, auf über 650 Meter Meereshöhe gelegen. Stundenlang kann man sich mit Barbara unterhalten über die mehrere Dutzend Klapperschlangen (!), die sie hier oben alljährlich erschießen muss, über den Berglöwen, der den Hund des Nachbarn vor seinen eigenen Augen erlegte. Nur über ihren Wein erzählt sie wenig. Ausverkauft ist er trotzdem immer. Die Produktion umfasst nur 600-2000 Kisten, je nach Jahrgang. Als Berater fungierte anfangs Bob Foley, mittlerweile ist sein Rat nicht mehr nötig. Das Ergebnis der noch aus der Vorreblauszeit stammenden Reben in einer so großen Höhe ist beachtlich. Barbara verfährt extrem vorsichtig mit Besuchern. Um die Übertragung der Reblaus zu verhindern, darf niemand mit Schuhen, die er in anderen Weinbergen benutzt, die Weinberge betreten. Trotzdem mussten sie Parzellen bereits neu bepflanzen.
Die Fermentation erfolgt in kleinen Kunststoffbehältern, die viele kleine Weingüter benutzen, und die sie als "half ton bins" bezeichnen. Der Vorteil liegt in einer perfekten Kontrolle kleiner Lots und einem leichteren Untertauchen des Tresterhutes. Nach dem Angären presst Barbara die Trauben in einer "Basket press", einer alten Korbpresse und gibt ausschließlich den als "Freerun" bezeichneten Most in einen Tank, um die Fermentation abschließen zu können. Danach folgen 19 Monate Barriques, in denen auch die malolaktsiche Gärung stattfindet, nur 30 % davon sind neu. Der Paloma Merlot besteht in nahezu allen Jahrgängen zu 86% aus Merlot und zu 14% aus Cabernet Sauvignon. Interessant sind die Hektarerträge von etwa 42 Hektoliter pro Hektar, die in etwa Medoc Niveau entsprechen. Generell gilt hierzu zu sagen, dass die Hektarerträge in Kalifornien nicht mit europäischen Maßstäben zu messen sind. Durch die besseren klimatischen Bedingungen sind die Werte nicht vergleichbar.
Den Hit, und hierauf sind wir sehr stolz, brachte der Jahrgang 2001 für Paloma. Er wurde vom Wine Spectator unter den 100 besten Weinen des Jahres weltweit, auf die Nummer eins gewählt. Was laut Barbara danach los war, kann man nicht in Worte fassen. Wir sind der einzige Importeur in Europa und nur ein Händler von 3 Händlern weltweit, die diesen Wein führen. Und glauben Sie uns, jeder Jahrgang ist ein Traum. Parker sieht den Paloma Merlot als einen der besten Merlots nicht nur der USA und der Neuen Welt, sondern auch der Alten Welt! |
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