
Dumol
Burgundische Finesse in Kalifornien
Der Weinbau im Sonoma Valley führt wie im benachbarten Napa Valley auf Missionare zurück. 1832 pflanzte der spanische Franziskanermönch Jose Altimera erstmalig Reben im Sonoma Valley, damals deren nördlichste Dependance, San Francisco Solano genannt. Um 1850 herum, entstanden bereits erste Weinberge im Alexander Valley, in Santa Rosa und im Valley of the Moon. 1855, im Jahr als Bordeaux gerade klassifiziert wurde, erwarb der ungarische Graf Agoston Haraszthy, genannt „The father of California Wine Industry“, das Salavador Vallejo Weingut im Sonoma Valley und benannte es in Buena Vista um. Er war es, der Reben aus Frankreich, Italien und Spanien nach Kalifornien brachte. 1873 wurde auch das Sonoma Valley mit aller Härte von der Phylloxera getroffen. In der Folge von der Prohibition verlor auch das Sonoma Valley, wie das Napa Valley, einen Großteil seiner Weinbaubetriebe. Lediglich das home-winemaking war erlaubt, was aber auf 200 Gallonen (757 Liter) limitiert war, somit keine kommerzielle Nutzung erlaubte. Von den ursprünglich mehr als 700 Betrieben blieben gerade einmal deren 50 übrig. Die Erholung kam aber schnell. 1953 schließlich, pflanzte Hanzell seinen ersten Chardonnay und Pinot Noir. Mehr und mehr neue Weingüter kamen hinzu, so dass es im Jahr 1999 bereits an die 1000 Weingüter im Sonoma Valley gab. Die Kühle durch den unmittelbar angrenzenden Pazifik und der Einfluss durch Nebel prädestinieren das Sonoma Valley als Produzent feinster Chardonnays und Pinot Noirs. Für Freunde dieser Rebsorten, Weine die absoluten Hochgenuss mit erheblichem Alterungspotenial bieten.
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