
Geschichte von Chateau Lafleur
Über 150 Jahre ununterbrochene Familientradition – von der Gründung durch Henri Greloud im Jahr 1872 bis zur visionären Führung durch die Familie Guinaudeau.

CHATEAU LAFLEUR
Die Geschichte
- Zukunft & Innovation
- 2025
Deklaration als Vin de France
Chateau Lafleur stellt alle Weine auf die Deklaration Vin de France um, um maximale agronomische Freiheit bei der Bewältigung des Klimawandels zu gewinnen.
- Generationenwechsel
- 2002
Vollständiger Erwerb durch Familie Guinaudeau
Sylvie und Jacques Guinaudeau übernehmen gemeinsam mit ihren Kindern Baptiste, Clara und Noémie Chateau Lafleur vollständig in Familienbesitz. Kurz darauf treten Baptiste und Julie Guinaudeau in die Leitung ein.
- Neubeginn
- 1985
Sylvie und Jacques Guinaudeau übernehmen die Leitung
Mit dem Einstieg von Sylvie und Jacques Guinaudeau beginnt für Chateau Lafleur eine Ära akribischer Weinbergsarbeit und kompromissloser Qualitätsfokussierung.
- Reberbe
- 1956
Rettung des einzigartigen Reberbes
Nach dem verheerenden Jahrhundertfrost retten die Schwestern Thérèse und Marie Robin die historischen Bouchet-Bestände (Cabernet Franc) und sichern so die unverwechselbare genetische Identität von Chateau Lafleur.
- Pionierarbeit
- 1930er
Erste Massenselektion des Bouchet
André Robin führt eine gezielte Massenselektion der alten Bouchet-Reben durch und legt damit den Grundstein für das einzigartige genetische Pflanzenmaterial des Gutes.
- Gründung
- 1872
Gründung durch Henri Greloud
Henri Greloud erwirbt die 4,5 Hektar große Rebfläche, pflanzt die Parzellen neu und errichtet das Wohnhaus sowie die Kellereigebäude von Chateau Lafleur.
Generationen & Persönlichkeiten
Die Familien Greloud, Robin und Guinaudeau
Die Geschichte von Chateau Lafleur ist untrennbar mit einer durchgehenden familiären Linie verbunden, die über Generationen hinweg das einzigartige genetische Erbe des Weinguts bewahrt und verfeinert hat.
Als Ururgroßvater der heutigen Besitzer erwarb Henri Greloud 1872 das 4,5 Hektar große Anwesen. Er strukturierte die Weinberge von Grund auf neu und errichtete das Wohnhaus sowie die Kelleranlagen.
- Grundsteinlegung: Schuf das Fundament des Weinguts und definierte die bis heute bestehende Parzellenstruktur von Chateau Lafleur.
André Robin legte den Grundstein für die außergewöhnliche Weinbergs-DNA von Chateau Lafleur, indem er in den 1930er Jahren eine gezielte Massenselektion alter Bouchet-Reben (Cabernet Franc) durchführte.
- Genetisches Erbe: Sicherte die historischen Bouchet-Klone, die das aromatische Rückgrat von Chateau Lafleur bilden.
Die Schwestern Thérèse und Marie Robin retteten nach den verheerenden Frösten des Winters 1956 die wertvollen historischen Rebbestände. Ihr Einsatz sicherte das exklusive Ausgangsmaterial für alle späteren Neuanpflanzungen.
- Rettung des Weinbergs: Bewahrten die genetische Kontinuität von Chateau Lafleur durch den gezielten Erhalt frostgeschädigter Altstämme.
Sylvie und Jacques Guinaudeau übernahmen 1985 die Leitung von Chateau Lafleur und erwarben das Anwesen 2002 gemeinsam mit ihren drei Kindern vollständig. Unter ihrer Führung entstand 1987 auch Les Pensées de Lafleur.
- Familieneigentum: Sicherten die vollständige Unabhängigkeit und den familiären Fortbestand von Chateau Lafleur über das Jahr 2002 hinaus.
Baptiste und Julie Guinaudeau leiten Chateau Lafleur heute gemeinsam mit Sylvie und Jacques Guinaudeau sowie Önologe Omri Ram (seit 2013) und führen die handwerkliche Präzisionsarbeit im Weinberg und Keller fort.
- Zukunft & Kontinuität: Verantworten die akribische Parzellenpflege und treiben innovative Weinbauprojekte der Familie voran.















