Weine
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Chateau Pichon Comtesse de Lalande 2019
Ein wahrhaft majestätisches Meisterwerk, das mit seiner beeindruckenden Tiefe und Intensität sofort begeistert. Der 2019er Jahrgang präsentiert sich zunächst zurückhaltend, entfaltet dann aber allmählich sein vielschichtiges Bouquet aus dunklen Beeren, exotischen Gewürzen, zarten Nougat-Nuancen und verführerischen Anklängen von Veilchen und kandierten Orangenzesten. Am Gaumen offenbart sich eine samtig-seidige Textur mit perfekt eingebundenen Tanninen und einer bemerkenswerten Frische. Die Kombination aus Kraft und Eleganz verleiht diesem Pauillac eine königliche Präsenz, während der nicht enden wollende Abgang ein harmonisches Feuerwerk aus schwarzen Johannisbeeren, Lakritze und feinen Gewürznoten offenbart. Ein außergewöhnlicher Wein, der Bordeaux-Liebhaber verzaubern wird.
0,75 L
238,00 €
317,33 € / Liter

Weinwisser: "Dunkles Granat, lila Reflexe. Intensives Merlot-Terroirbouquet, feiner Kräuterhauch, Früchtetee, Edelhölzer, sehr tiefgründig. Im Gaumen massive Tannine, leicht stalliger Hauch, Malz und Lederaromen, im Finale animalischer, leicht dumpfer Schimmer, Baumnussschalen, wie bei einem Mission, leider nur viel grüner, riesiges, noch zu verarbeitendes Potential, zum Austrocknen neigend?"
0,75 L
72,50 €
96,67 € / Liter

Weinwisser: "Extrem dunkles Granat mit lila Schimmer. In der Nase schon aus einer Distanz von 20 cm erkennbar, dass es sich um einen denkwürdigen Wein handeln muss, komplexes Nasenbild, schon im ersten Ansatz perfekt, Walnüsse, Dörrpflaumen, Kaffee, ein dramatisches Terroir-/Süssspiel, von Malz- und Darjeelingnoten durchsetzt, schwarze Trüffel, ein Hauch Zitronenthymian (Château-Rayas-Nuancen), vor allem viel reifes, vielschichtig duftendes Cassis. Unglaubliche Komplexität auch im Gaumen, weich, samtig mundberstend füllig und doch nicht fett, jedes Detail stimmt, fröhlicher Tanz der Beeren, cremig eingebautes Holz, im Finale druckvoll."

Chateau Moulin Saint Georges 2000
Ein wahres Meisterwerk, das mit seiner exuberanten Fülle und geschmeidigen Textur verzaubert. Die Nase wird von verführerischen Aromen roter Johannisbeeren, Mokka und dunkler Schokolade umschmeichelt. Am Gaumen präsentiert sich dieser vollmundige Wein mit einer beeindruckenden Konzentration, die von süßen Kirschnoten, blumigen Nuancen und feinen Gewürzen umrahmt wird. Die samtigen Tannine sind harmonisch eingebunden und verleihen dem Wein eine elegante Struktur. Das Finale besticht durch seine außergewöhnliche Persistenz und Finesse, während die Eichennoten dezent im Hintergrund bleiben, perfekt ausbalanciert durch den Reichtum der Frucht.
0,75 L
62,90 €
83,87 € / Liter

The Wine Advocate: "Unquestionably the finest Dom Pérignon of the decade, the 2008 Dom Pérignon is drinking brilliantly today, wafting from the glass with notes of citrus oil, ripe orchard fruit, peach, buttered toast, pastry cream, iodine and smoky reduction. Full-bodied, rich and fleshy, it's vinous and layered, with a deep core of sweet fruit, racy acids and a long, saline finish. The 2008 is aging very gracefully."
0,75 L
325,00 €
433,33 € / Liter

Chateau la Conseillante 1998
Diese faszinierende Pomerol-Komposition besticht durch ein ausdrucksstarkes, nuanciertes Bouquet mit verführerischen Veilchennoten und einer fein ausbalancierten Aromenfülle. Am Gaumen entfaltet sich ein harmonisches Zusammenspiel aus samtigen Tanninen und einer belebenden Säurestruktur, die dem Wein eine beeindruckende Spannkraft verleiht. Die opulente Textur wird von delikaten Himbeer- und Erdbeeraromen sowie Anklängen von schwarzen Trüffeln, Nelken und Salbei bereichert, während ein Hauch von Dörrpflaumen, Mokka und Eukalyptus für zusätzliche Komplexität sorgt. Der nachhaltige Abgang zeigt die wunderbare Eleganz und fein eingebettete Kraft dieses außergewöhnlich ausgewogenen Pomerols.
0,75 L
229,00 €
305,33 € / Liter

Chateau Langoa Barton 2005
Ein faszinierender Saint-Julien, der mit seiner beeindruckenden Komplexität überzeugt. Die tiefe rubinrote Farbe mit violetten Reflexen eröffnet ein reichhaltiges Bouquet aus schwarzen Beeren, Trüffelnoten und dezenten Kaffeearomen. Am Gaumen präsentiert sich der 2005er Jahrgang kraftvoll und fleischig, wobei die perfekt integrierten Tannine eine bemerkenswerte Struktur verleihen. Feine Nuancen von Lakritz, Gewürzen und einem Hauch von Minze umschmeicheln den Gaumen, während der langanhaltende Abgang von Anisaromen und subtilen Holznoten getragen wird. Ein wahrhaft robuster und tiefgründiger Wein, der durch seine Vielschichtigkeit und Eleganz besticht.
0,75 L
79,00 €
105,33 € / Liter

Chateau Pichon Longueville Baron 1989
Ein wahrhaft großartiger Pauillac, der mit seiner beeindruckenden Aromenfülle sofort fesselt. Die dunkelrote Farbe leitet über zu einem komplexen Bouquet aus reifen Schwarzen Johannisbeeren, Pflaumen und feinen Zigarrentabak-Noten, unterlegt mit einem Hauch von schwarzen Trüffeln und erdigen Komponenten. Am Gaumen entfaltet sich eine perfekte Balance zwischen Kraft und Eleganz, mit samtig-weichen Tanninen, die den Wein wie Kaschmir umhüllen. Der körperreiche Wein präsentiert sich mit einer bemerkenswerten Konzentration und Fülle, während die langanhaltende, ausladende Finesse für ein unvergessliches Geschmackserlebnis sorgt. Ein exquisiter Bordeaux, der seine Herkunft perfekt widerspiegelt.
0,75 L
359,00 €
478,67 € / Liter

Chateau Leoville Las Cases 1990
Ein wahrhaft majestätisches Bordeaux, das mit seiner rubinroten Farbe und violetten Reflexen sofort beeindruckt. Die komplexe Nase offenbart verführerische Aromen von schwarzen Johannisbeeren, roten Waldbeeren, feinem Zimt und einem Hauch von Schokolade, eingebettet in elegante Eichenholznoten. Am Gaumen entfaltet sich eine bemerkenswerte Fülle und Tiefe, die durch eine perfekte Balance zwischen Kraft und Eleganz gekennzeichnet ist. Die samtigen Tannine unterstützen die perfekt gereiften dunklen Früchte, während subtile Nuancen von Zedernholz, Tabakblatt und Gewürzen für zusätzliche Komplexität sorgen. Der lange, anhaltende Abgang mit feinen Dörrobstnoten unterstreicht die außergewöhnliche Qualität dieses vollmundigen, reichhaltigen Weins.
0,75 L
449,00 €
598,67 € / Liter

Chateau Ducru Beaucaillou 2013
In einem herausfordernden Jahrgang präsentiert sich dieser edle Tropfen mit einem dunklen Rubingranat und violetten Reflexen im Glas. Die Nase wird von feiner dunkler Beerenfrucht, zartem Nougat und süßen Gewürzen verwöhnt, während sich dezente Edelholznoten harmonisch einfügen. Am Gaumen entfaltet sich eine angenehme Komposition aus frischen Kirschen und reifer Pflaumenfrucht, unterlegt von einer lebendigen Säurestruktur. Die seidigen, gut eingebundenen Tannine verleihen dem Wein eine elegante Struktur und beeindruckende Länge. Ein sublimer, verspielter Saint-Julien mit samtiger Textur und bemerkenswerter Balance zwischen Frucht und Finesse.
0,75 L
175,00 €
233,33 € / Liter

Chateau Haut Bages Liberal, nach der Klassifikation von 1855 als fünftes Gewächs eingestuft, wird von der sympathischen und engagierten Claire Villars Lurton geleitet. Neben Haut Bages Liberal gehören ihr außerdem Chateau Ferriere und Chateau La Gurgue sowie seit 2006, gemeinsam mit Ihrem Ehemann Gonzague Lurton, Chateau Domeyne. Zu Haut Bages Liberal gehören 30 ha Rebfläche in besten Lagen. Rund
0,75 L
69,00 €
92,00 € / Liter

Chateau Lafite Rothschild 2011
Ein Wein von außergewöhnlicher Eleganz, der mit seinem vielschichtigen Bouquet verzaubert. Die ersten Eindrücke offenbaren ein feingliedriges, fast tänzerisches Zusammenspiel aus schwarzen Waldbeeren, edler Cassiswürze und Schattenmorellen. Am Gaumen entfaltet sich ein komplexes Geschmackserlebnis mit präzise eingebundenen Tanninen, die dem Wein eine seidige Textur verleihen. Die harmonische Balance zwischen frischer Säure und dem konzentrierten Kern aus schwarzen Johannisbeeren und Lakritze beeindruckt nachhaltig. Im langen Abgang gesellen sich Noten von Tabak, Zedernholz und einem Hauch kandierter Orangenzesten hinzu, die diesem aristokratischen Gewächs seine unverwechselbare Charaktertiefe verleihen.
0,75 L
773,50 €
1.031,33 € / Liter

Château Clinet 2007
Dieser exquisite Pomerol besticht durch seine bemerkenswerte Balance und Finesse. Im Glas präsentiert sich ein kräftiges Rubingranat mit violetter Randaufhellung. Die vielschichtige Aromatik offenbart sich in einem faszinierenden Bouquet aus saftigen schwarzen Früchten, Cassis und Brombeeren, ergänzt durch tabakig-rauchige Nuancen und feine ätherische Anklänge. Am Gaumen zeigt sich der Wein frisch und saftig mit einer beeindruckenden Souplesse. Die präsenten, gut eingebundenen Tannine harmonieren perfekt mit Noten von Zwetschken, Kirschen und einem Hauch von Sanddorn. Der langanhaltende Abgang mit Anklängen von Orangenzesten und Lakritze unterstreicht die ausufernde Aromatik dieses wahren Weintraums.
0,75 L
119,00 €
158,67 € / Liter

Chateau Mouton Rothschild 1995
Ein faszinierend komplexer Wein, der mit seiner tiefgründigen Erscheinung sofort beeindruckt. Im Bouquet offenbart sich eine verführerische Komposition aus schwarzen Johannisbeeren, Veilchen, Zedernholz und feinen Gewürznoten. Am Gaumen präsentiert sich der 1995er mit einer bemerkenswerten Dichte und Kraft, wobei er gleichzeitig eine elegante Balance zwischen der saftigen Frucht und den markanten, noch jugendlichen Tanninen bewahrt. Die vielschichtige Aromatik entwickelt sich zu einem langanhaltenden Finale mit Noten von Unterholz und edlen Hölzern – eine aristokratische Komposition, die ihre wahre Größe mit Geduld enthüllt.
0,75 L
599,00 €
798,67 € / Liter

Chateau Lafite Rothschild 1990
Ein wahrhaft majestätischer Wein, der sich durch eine außergewöhnliche Komplexität auszeichnet. Im Bouquet entfalten sich verführerische Aromen von Cassis, getrockneten Blumen und kandierten Orangen, untermalt von feinen Noten aus Zedernholz, Tabak und einem Hauch von Trüffel. Am Gaumen präsentiert sich der 1990er mit einer beeindruckenden Textur, die sowohl Eleganz als auch strukturierte Kraft vereint. Die präzise Balance zwischen samtigem Körper und lebendiger Frische kulminiert in einem vielschichtigen Finale, das von delikater Beerenfrucht, subtilen Veilchennoten und feinem Leder geprägt ist. Ein Bordeaux von nobler Zurückhaltung und aristokratischer Finesse, der mit jedem Schluck neue Facetten offenbart.
0,75 L
1.050,00 €
1.400,00 € / Liter

CHATEAU BRANAIRE DUCRU liegt direkt gegenüber, etwas erhöht, von Chateau Beychevelle, mit 50 Hektar unter Reben ist es ein anständig dimensioniertes Weingut, welches im Durchschnitt etwa 20.000 Kisten produziert. 70% Cabernet Sauvignon, 22% Merlot, 5% Cabernet Franc und 3% Petit Verdot bilden die Basis des Erst- und Zweitweines. Ein guter Freund, der unglaublich sympathische und ruhige Patrick Mar
0,75 L
64,90 €
86,53 € / Liter

Chateau Talbot ist als Nachbar von Gruaud Larose immer etwas in dessen Schatten gestanden. Auf Talbot entstanden aber legendäre Weine wie der 82er und der 86er, die Chateau Talbot berühmt machten. Auch der 1945er Chateau Talbot war ein unglaublicher Erfolg für das Gut. Mit ein Grund mag sein, daß beide Güter lange Zeit im Besitz von Cordier waren. Mittlerweile heißen die stolzen Inhaber von Chatea
0,75 L
65,00 €
86,67 € / Liter

The Wine Advocate: "The 1994 Pichon Longueville Comtesse de Lalande is drinking beautifully, soaring from the glass with a classic bouquet of briary black fruits, cigar ash, fresh tobacco and loamy soil. Medium-bodied, supple and seamless, with melting tannins and a fleshy core of fruit, it's an immensely charming, notably over-performing vintage for this estate that's in its prime today."
0,75 L
189,00 €
252,00 € / Liter

Chateau Margaux – das vielleicht beeindruckendste Weingut von ganz Bordeaux
Chateau Margaux aus der gleichnamigen Appellation Margaux liegt am linken Ufer von Bordeaux und ist mit seiner zweihundertjährigen Geschichte vielleicht das beeindruckendste Weingut von Bordeaux und wahrscheinlich ganz Frankreich. Dabei ist die Lage völlig unspektakulär und für einen Ortsunkundigen fast nicht zu finden, dafür sind die Böden umso bemerkenswerter. Sie bestehen aus 4 bis 11 Meter tiefen Schichten aus mittlerem bis feinem Kies. Die historischen Gebäude des Chateaus sind in dieser Art selten in Frankreich zu sehen und wurden im 19. Jahrhundert, genauer im Jahr 1815 erbaut. Die Weinberge sind zum Teil leicht zur Gironde geneigt. Chateau Margaux ist im Besitz der Familie Mentzelopoulos, vormals Inhaber einer Supermarktkette.
Besitzerin Corinne Mentzelopoulos beauftragte den bekannten Architekten Lord Norman Forster mit dem Bau eines neuen Weinkellers, Vinothek sowie eines Forschungs- und Entwicklungszentrums. 2015 wurden schließlich die neuen Gebäude eröffnet. Es war die erste komplette Modernisierung des Kellers seit seinem Bau im Jahr 1810.
Die Weine von Chateau Margaux können hervorragend altern
Insgesamt verfügt Chateau Margaux über eine Anbaufläche von 262 Hektar, 80 von ihnen sind Weinberge. Die Rebsorten stellen einen Anteil von 75% Cabernet Sauvignon, 20% Merlot, 3% Petit Verdot und 2% Cabernet Franc dar. Außerdem ist kleiner Teil mit Sauvignon Blanc Reben bepflanzt. Chateau Margaux macht also nicht nur Rotwein. Die Weine von Margaux können hervorragend altern, die guten Jahrgänge schaffen problemlos 50 Jahre und mehr. Die Fermentation der Weine findet sowohl beim Erst- als auch beim Zweitwein in Eichenfässern statt.
Pavillon Rouge - der Zweitwein von Chateau Margaux
Dieser Zweitwein steht seinem berühmten Erstwein in Stil und Finesse in nichts nach und wird zu Recht der große kleine Bruder genannt: Seidige Tannine, elegante Struktur und eine bemerkenswerte Tiefe zeichnen ihn aus. Mit einem immer höheren Anteil an Trauben aus den besten Parzellen der Margaux-Lage ist Pavillon Rouge längst mehr als nur ein Zweitwein – er ist ein eigenständiger Ausdruck der Raffinesse von Chateau Margaux.
Chateau Margaux – der primus inter pares der Premier Grand Crus?
Ursprünglich hieß Chateau Margaux "La Mothe de Margaux". Dieser Name rührt noch aus den Lebzeiten des früheren Besitzers, der Herzog von Aquitanien oder wohl besser bekannt als "Richard Löwenherz" her. Pierre de Lestonnac war einer der späteren Besitzer und forcierte im 16. Jahrhundert die Ausweitung des Weinbaus. Der Grundstock der heutigen Weinkultur des Medoc war also gelegt. Im 20. Jahrhundert
Der Ruf von Chateau Margaux war nicht immer so spektakulär wie in heutiger Zeit. Zwar machte die Weinbereitung im 18. Jahrhundert große Fortschritte, es wurden z.B. erstmals ausschließlich blaue Trauben für den Rotwein verwendet, aber beonders in den 1970er Jahren war Chateau Margaux qualitativ arg gebeutelt. Zwar führte die damalige Eigentümer Familie Ginestet wichtige Arbeiten zur Umstrukturierung der Weinberge durch, doch erst mit dem Jahrgang 1978 setzte auf Margaux unter André Mentzelopoulos ein Wandel ein, der diesen Premier Cru in kurzer Zeit nicht nur an die Spitze der Appellation brachte, sondern auch in die Top-Riege des ganzen Bordelais.
Verantwortlich hierfür war auch vor allem der sympathische Paul Pontellier, Manager, Önologe und Nachfolger von Émile Peynaud (1912-2004), der ohne Kompromisse auf Qualität setzte. Er verstarb im März 2016. Ich werde ihn vermissen, denn ein Empfang auf Chateau Margaux war mit ihm immer ein Ereignis, auf keinem anderen Premier-Cru-Weingut lief das so persönlich und herzlich ab. Nach dem Tod von André Mentzelopoulos im Jahr 1980 übernahm seine Tochter Corinne die Leitung von Margaux.
Hommage an Chateau Margaux Manager Paul Pontellier
Wussten Sie, dass einmalig für den Erstwein des Jahrgangs 2015 eine außergewöhnliche Flasche entworfen wurde? Anstelle des Etiketts wurde diese mit einem aufwändigen Goldsiebdruck überzogen. Die Flasche ist auch eine Hommage an Paul Pontellier, da der Jahrgang 2015 der letzte unter seiner Führung war. Sein Name ist mit auf die Flasche gedruckt.
0,75 L
169,50 €
226,00 € / Liter

Weinwisser: "JAHRHUNDERTWEIN: DIE PICHON-LALANDE-SENSATION!!!
Die positive Ausbeute vom Jahrgang 2014 ist nicht mager. Es gibt da doch ein paar geniale Weine, welche 19-Punkte erreichen. Und auch nicht wenige, ganz tolle Crus mit Wertungen von 17/20 und 18/20. Damit ein grosser Jahrgang aber als ganz gross gehandelt wird, braucht es halt dann doch ein paar Jahrhundertweine, damit es rauscht im Punktewald und der Primeur voll in Gang kommt. So gesehen ist die Ausbeute heuer zwar ansehnlich, aber dann doch nicht so ganz richtig heiss. Zudem haben sich die Kunden in den letzten Jahrgängen eher lethargisch verhalten und haben – im besten Fall – nur punktuell eingekauft. Die einzigen Weine vom Jahrgang 2013, welcher innert Tagen vom 2013er-Primeur-Markt verschwanden waren; Les Carmes Haut-Brion und der Pichon-Lalande!
Diesem sagenhaften Pichon-Lalande 2014 begegnete ich das erste Mal in der ersten Primeur-Woche. Um ihn verkosten zu dürfen, muss man einen Termin auf dem Château haben. Er wird nur dort präsentiert. Ich war sofort begeistert und gab ihm spontan 19/20 Punkte. Es war – zu diesem Zeitpunkt – etwa meine zehnte, wichtige Referenz im Médoc. Und er blieb über die ganze Distanz der folgenden Tage mein persönlicher Sieger vom linken Ufer. Und er ging mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Dann kam für mich dieser wichtige Donnerstag in der zweiten Woche. Da verkoste ich jeweils am Morgen mehr als 200 Cru Bourgeois. Auf Ulysse Cazabonne fülle ich die letzten Lücken jener Weingüter, welchen ich noch nicht begegnete. Oder ich justiere wichtigsten Weine nach, um die definitive Wertung zu fixieren. Am Nachmittag besuchen wir dann alle Premiers in Pauillac. Dies innerhalb von weniger als 100 Minuten. Bevor wir auf Château Latour untertänigst um Einlass bettelten, marschierten nochmals spontan auf Pichon-Lalande ein…
War es die Woche zuvor da noch sehr ruhig und Nicolas hatte viel Zeit mit uns zu plaudern, war hier an mehreren Tischen ein echtes Tasting-Rodeo im Gange. Wir fanden ein paar leere Plätze und liessen und nochmals ein Fassmuster vom 2014 servieren. Die Nasenaromen hatte ich ja bereits auswendig gelernt. So nahm ich die ganze Degustationsration in den Mund und liess diese, so lange es ging, im ganzen Rachenraum kreisen. Jetzt war es für mich keine Frage mehr. Das ist der absolut beste Wein vom Jahrgang 2014. Und – da bin ich mir jetzt auch sicher; das ist ein Jahrhundertwein! Es war eine schier sinnliche Wohltat diesen hochfeinen und doch fülligen Wein degustieren zu dürfen. Ja zu dürfen! Es war für mich ein Privileg einen so grossen, legendären Wein in diesem extrem frühen Stadium zu Verkosten. Und ich werde ihn weiter verfolgen. Und auch (hoffentlich) weiter verfolgen dürfen in seiner weiteren Entwicklung. Und dann auch noch, wenn er in der Flasche ist. Denn ich werde ganz sicher ein paar verschiedene Weine vom Jahrgang 2014 kaufen. Und für diesen sagenhaften, sensationellen Pichon-Lalande werde ich alle Beziehungsregister ziehen um davon ein paar Kisten kaufen zu können. Ich rechne mit einem Kauf-Index von maximal 100 CHF/EURO. Das wäre dann eine weitere Sensation…
65 % Cabernet Sauvignon, 22 % Merlot, 7 % Cabernet Franc, 6 % Petit Verdot. Extrem dunkles Purpur mit lila und violetten Reflexen. Das Bouquet ist zu Ausflippen. Da sind viele reife, dunkle Pflaumen, Cassis, Black Currant, Lakritze, schwarzer Pfeffer, schwarze Oliven und Pumpernickelbrot. Das Nasenbild zeigt eine unglaubliche Tiefe, ist dabei absolut royal und erhaben. Ich habe ihn rund fünf Minuten nasal verfolgt, bevor ich den ersten Schluck probierte. Im Gaumen voller Harmonie, füllig, cremig, samtig mit gebündeltem, extrem langem und auch gewaltig druckvollen Finale. Es gibt also zwei gute Nachrichten. Erstens, ist das wieder ein sensationeller Pichon-Lalande (wie sein 2013er!). Und zweitens; diesmal gibt es recht viel davon. Nicolas Glumineau spricht nämlich von einer fast normalen Ernte. Wer heuer gar keinen Primeur macht, der wird die Chance auf einen veritablen Nachfolger vom legendären 1982er verpassen!"
0,75 L
189,00 €
252,00 € / Liter
Kontakt: +49-805295138-0 oder INFO@UNGERWEINE.DE