
Jahrgangsbedingungen
Die Weinprofile der Jahrgänge 2022 und 2023 von Chateau Belair-Monange – eine detaillierte Analyse von anspruchsvollen klimatischen Bedingungen, präziser Handlese und der unverwechselbaren Charakteristik eines meisterhaften Premier Grand Cru Classé.

JAHRGÄNGE
Vintage Collection
- Elegant
- Finessenreich
2023

Jahrgänge im Detail
Detaillierte Aufzeichnungen über das Klima, die phänologische Entwicklung und die Lese der herausragenden Jahrgänge von Chateau Belair-Monange.
Winter
Der Winter verlief mild und trocken, was die Reben früh weckte und zu einem Austrieb am 31. März führte.
Frühling
Das Frühjahr zeigte sich feucht-warm und stürmisch, insbesondere im April und Mai, was einen stark erhöhten Mehltaudruck mit sich brachte und die Arbeit im Weinberg intensivierte.
Sommer
Der Sommer war unberechenbar: Auf einen heißen Juni folgte ein kühlerer Juli, gefolgt von einer intensiven Hitzewelle vom 16. bis 24. August, die abrupt mit einem Temperatursturz endete.
Herbst
Anfang September kehrte die Hitze zurück, bevor ab dem 11. September leichte Regenschauer Abkühlung brachten. Die manuelle Lese fand vom 7. bzw. 11. bis zum 29. September statt. Es war die zweite Ernte, die im neuen, von Herzog & de Meuron entworfenen Keller vinifiziert wurde.
Verkostungsnotiz:
Hervorragende Kritiken (darunter 98 Punkte von Adrian van Velsen, je 97 Punkte von James Suckling und Jane Anson sowie 96 Punkte von Antonio Galloni) loben den Wein für seine feine Mineralität, Präzision und grandiose Frische.
Winter
Der Winter 2021-2022 präsentierte sich sehr mild und niederschlagsarm.
Frühling
Im April machten niedrige Temperaturen Frostschutzmaßnahmen im Weinberg notwendig. Zum Schutz vor der intensiven Sonne wurde im Frühsommer auf das Entlauben verzichtet, um Sonnenbrand an den Trauben zu verhindern.
Sommer
Ein extrem heißer und trockener Sommer mit mehreren intensiven Hitzewellen über 40 °C. Ein Rekordsonnenschein stand einer geringen Niederschlagsmenge von nur 510 mm in Saint-Émilion gegenüber, wobei Regen im Juni und vereinzelte Schauer im Juli und August den Trockenstress der Reben linderten.
Herbst
Die manuelle Lese erfolgte unter optimalen Bedingungen vom 8. bis zum 20. September. Die Trauben wurden einer strengen manuellen und optischen Selektion unterzogen.
Verkostungsnotiz:
Mit der absoluten Höchstnote von 100 Punkten durch Jane Anson und Peter Moser (Falstaff) sowie 99 Punkten von James Suckling, Jeb Dunnuck und Jeff Leve gehört dieser Jahrgang zur absoluten Weltspitze. Ein majestätischer Wein mit einem fantastischen Reifepotenzial von über 30 Jahren (Trinkfenster bis mindestens 2060).


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