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Chateau de Pressac

Bordeaux – Saint Emilion
Chateau de Pressac

Chateau de Pressac ähnelt mehr einer Burg als einem Chateau. Es liegt sensationell schön, oberhalb traumhaft angelegter Terrassen in der Gemeinde Saint Etienne de Lisse östlich von Saint Emilion. Was hier zu moderaten Preisen Jahr für Jahr an Qualität in Flaschen gefüllt wird, ist absolut beeindruckend. 

Inhaltsverzeichnis:

Die Grand Cru Weine von Chateau de Pressac in Saint Emilion

Chateau de Pressac befindet sich mit Chateau Faugeres und Chateau Valandraud in bester Nachbarschaft. Die Weingüter zählen zu den Aushängeschildern des Bordeaux, was auf die Qualität der Weine von de Pressac (Zweitwein Tour de Pressac) schließen lässt. Die ungeheuer beeindruckende Qualität der Weine wurde 2012 mit der Klassifikation „Grand Cru Classé“ gekrönt. Ein Aufstieg in die Oberliga des Saint Emilion. Durch
seine feinen Tannine und die seidige Textur hat ein Chateau de Pressac gutes Alterungspotenzial, kann aber auch jung genossen werden. (Um den Rotwein in der Subskription zu erwerben, klicken Sie gerne hier.)

Feudale Zeiten und politische Umwälzungen – die bewegte Geschichte von Chateau de Pressac

Das wahnsinnig beeindruckende Anwesen ganz am Rande der Appellation Richtung Castillon wurde im Mittelalter erbaut. Die Schlacht von Castillon im Jahre 1453 markierte das Ende des langwierigen Hundertjährigen Krieges zwischen England und Frankreich. Diese bedeutende Auseinandersetzung fand in der Nähe von Chateau de Pressac statt. Das Gut diente als strategischer Punkt in diesem blutigen Gefecht. Die französische Armee nutzte die Festung geschickt, um ihre Verteidigung zu verstärken und die englischen Truppen einzukesseln. Am Ende des Tages erlitten die Engländer eine verheerende Niederlage. Die Schlacht von Castillon auf Chateau de Pressac bleibt als bedeutender Wendepunkt in der Geschichte des Hundertjährigen Krieges und als Symbol für den Aufstieg Frankreichs im späten Mittelalter in Erinnerung. 

1737 begann schließlich der Weinbau auf de Pressac. Vassal de Montviel bepflanzte das Weingut mit der edlen Auxerrois-Traube aus dem Quercy. Diese spezielle Rebsorte, die von benachbarten Weinbergen adaptiert wurde, war unter dem Namen Noir de Pressac bekannt. Im Laufe der Zeit transformierte Sieur Malbek diese Traube, und so entstand die allseits bekannte Malbec Rebsorte. Knapp 40 Jahre später wurde das Schloss verkauft und das Gelände als Weinberg beschrieben.

Im Jahr 1860 kaufte Maximin Josselin das Weingut und führte umfangreiche Renovierungsarbeiten durch. Über hundert Jahre später, im Jahr 1997 ging Chateau de Pressac in den Besitz von Jean-Francois Quenin und Dominique Quenin über, die reichliche Investitionen tätigten. Im Zuge dessen wurde beispielsweise der komplette Keller neugestaltet und renoviert. 2012 dann der Ritterschlag: Die Klassifizierung zum Grand Cru
Classé.

Von Cabernet bis Merlot: Weinberge und Terroir von Chateau de Pressac

Die Ausrichtung der Weinberge und Reben von Chateau de Pressac, die 36 Hektar in einer einzigen Parzelle umfassen, ist Richtung Osten. Das Weingut verfügt dennoch über drei verschiedene Terroirs: Auf dem Hügel dominieren reine Kalksteinböden, während die Abhänge von Lehm geprägt sind und die tieferen Bereiche durch Sand gekennzeichnet sind. Diese Bodenkombination führt zu besonders feinen Weinen. Dort gedeihen die Rebsorten Merlot (72%), Cabernet Franc (16 %), Cabernet Sauvignon (7 %), Pressac/Malbec (1%), Carmenere (2 %) und Petit Verdot (2 %).

Die Ernte wird zu 100% entrappt und Parzelle für Parzelle vinifiziert. Die Weine werden dann 12 Monate lang in Barriques ausgebaut, von denen 65% neu sind. Ein Verschnitt aus Merlot, Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Malbec und Carmenere. Das Weingut produziert auch einen sehr beständigen Zweitwein, den Tour de Pressac.


Seit einigen Jahren, insbesondere nach dem herausragenden Jahrgang 2010 sowie den beeindruckenden 2015er und 2016er Weinen, hat sich Chateau de Pressac fest in der Elite der Appellation Saint Emilion etabliert.

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