
Jahrgangsbedingungen
Weinprofile von 2019 bis 2025 – Detaillierte Einblicke in das wechselhafte Klima, die präzise Lese und den einzigartigen Charakter der Jahrgänge von Chateau Ducru Beaucaillou.

JAHRGÄNGE
Vintage Collection
- Konzentriert
- Enormes Potenzial
2025
Historisch frühe Lese mit exzellenter Frische
Weine ansehenDie historisch früheste Ernte in der Geschichte von Chateau Ducru Beaucaillou lieferte trotz sehr niedriger Erträge hochkonzentrierte Trauben mit überragender Frische, feiner Struktur und exzellentem Reifepotenzial.- Präzise Eleganz
- Ultrafeine Tannine
2024
Elegante Struktur und mineralische Tiefe
Weine ansehenNach einem feuchten Frühling und trockenem Sommer besticht der Grand Vin von Chateau Ducru Beaucaillou durch seine dichte Konzentration, lebendige Frische, ultrafeine Tannine und ein langanhaltendes, mineralisches Finale.- Samtig & Intensiv
- Lagerfähig
2019
Opulenz und Tiefe für den Zweitwein
Weine ansehenDer Zweitwein von Chateau Ducru Beaucaillou präsentiert sich im Jahrgang 2019 als ein außergewöhnlich tiefgründiger, samtiger und hochkonzentrierter Wein mit intensiven Aromen von dunklen Früchten, Schokolade und Tabak.
- Konzentriert
- Rarität
2024

Jahrgänge im Detail
Erfahren Sie mehr über die klimatische Entwicklung und die phänologischen Besonderheiten, die jeden Jahrgang auf Chateau Ducru Beaucaillou prägen. Unsere detaillierten Aufzeichnungen dokumentieren das sensible Zusammenspiel von Natur und Winzerkunst im Weinberg.
Winter
Der Winter verlief mild und vergleichsweise trocken, mit einem spürbaren Niederschlagsdefizit im November und Dezember.
Frühling
Aufgrund des milden Wetters kam es zu einem sehr frühen Austrieb und raschem Wachstum der Reben. Kühle Nachttemperaturen führten im Verlauf jedoch zu Verrieselung (Coulure).
Sommer
Die Monate von Mai bis Juli waren warm und trocken, geprägt von erheblichem Trockenstress und extremen Hitzeperioden mit 27 Tagen über 30 °C (davon 12 Tage über 35 °C). Der Farbwechsel (Véraison) setzte historisch früh ab dem 9. Juli ein.
Herbst
Wohltuende Regenfälle Ende August milderten den Trockenstress rechtzeitig ab. Es folgte die früheste Ernte in der Geschichte des Guts vom 2. bis 23. September, die bedingt durch Verrieselung und Trockenheit historisch niedrige Erträge von ca. 20 hl/ha lieferte.
Verkostungsnotiz:
Dicht, reich und hochkonzentriert, getragen von einer präzisen mineralischen Frische und hervorragenden Struktur (IPT 97). Es zeigen sich tiefe Noten von Schwarzkirsche und Cassis. (Assemblage aus 79 % Cabernet Sauvignon und 21 % Merlot).
Winter
Ein sehr milder, aber extrem nasser Winter mit rund 1,5 Metern Regen zwischen November und März füllte die Wasserspeicher vollständig auf und führte am 25. März zu einem frühen Austrieb.
Frühling
Anhaltende Regenfälle und hohe Feuchtigkeit ab Ende April sorgten für massiven Mehltaudruck. Die kühlen Frühjahrstemperaturen verzögerten zudem die Blüte bis zum 6. Juni.
Sommer
Der Sommer zeigte sich warm und trocken mit einem Wasserdefizit von 60 %. Zwei kurze Hitzewellen Ende Juli und Mitte August (bis zu 38 °C) wurden durch kühlere Nächte Ende August perfekt ausgeglichen (Véraison ab 20. Juli).
Herbst
Der September brachte zunächst feuchte Phasen mit 136 mm Regen, gefolgt von einer kühlen und trockenen Periode ab Ende September, die eine optimale Ausreife sicherte. Die Lese fand unter strenger Selektion vom 23. September bis zum 7. Oktober statt (Erträge bei geringen 20–25 hl/ha).
Verkostungsnotiz:
Ein Wein voller Brillanz und kristalliner Präzision mit feinen Tanninen, lebendiger Säurestruktur und komplexen Noten von Veilchen, Cassis, Graphit, Anis und edlem Sandelholz. (Assemblage aus 86 % Cabernet Sauvignon und 14 % Merlot).
Winter
Sehr mild (durchschnittlich +1,2 °C über dem Mittel) und trocken, was den frühen Austrieb der Reben bereits ab Ende März anstieß.
Frühling
Kühle Temperaturen und Niederschläge bremsten das vegetative Wachstum. Dank der temperaturregulierenden Wirkung der nahen Gironde-Mündung blieb das Gut vor Frost verschont; die Blüte verlief wetterbedingt jedoch unregelmäßig.
Sommer
Einem wechselhaften Juni folgte ein extrem heißer und trockener Sommer. Das ausgeprägte Wasserdefizit hielt die Beeren klein, während eine rasche Véraison ab dem 20. Juli und trocken-sonniges Augustwetter für optimale Reifebedingungen sorgten.
Herbst
Ein warmer, trockener September garantierte einen makellosen Gesundheitszustand der Trauben und eine perfekte Ausreifung der Gerbstoffe. Die selektive Lese zog sich von Mitte September bis in den Oktober hinein.
Verkostungsnotiz:
Opulent, tief konzentriert und kraftvoll am Gaumen. Er zeigt dichte, samtige Tannine und Aromen von reifer dunkler Pflaume, Brombeere, edlem Tabak, Schokolade, Graphit und einem Hauch Earl Grey.
Mehr von Chateau Ducru Beaucaillou
Empfehlungen













