
Geschichte von Chateau Ferriere
Über 300 Jahre Weinbautradition in Margaux – von der Gründerfamilie Ferrière und der Klassifikation als 3ème Grand Cru Classé von 1855 bis zur biodynamischen Renaissance unter Claire Villars-Lurton.

CHATEAU FERRIERE
Die Geschichte
- Ökologische Pionierarbeit
- 2015–2019
Bio- und Biodynamie-Zertifizierung
Chateau Ferriere schließt die ganzheitliche Umstellung ab und erhält die Bio-Zertifizierung (2015) sowie Demeter- (2018) und Biodyvin-Zertifizierungen (2019). Gemeinsam mit ihrem Ehemann Gonzague Lurton begründet Claire Villars-Lurton damit eine der größten zusammenhängenden biodynamischen Rebflächen des Bordelais.
- Eigentümerwechsel
- 2000
Vollständige Übernahme durch Claire Villars-Lurton
Im Zuge der familiären Erbteilung übernimmt Claire Villars-Lurton Chateau Ferriere vollständig in zweiter Generation weiblicher Gutsführung.
- Aufbruch
- 1992
Generationswechsel & Rückkehr zur Eigenregie
Nach dem Unfalltod ihrer Mutter Bernadette übernimmt die damals 27-jährige Claire Villars an der Seite ihres Großvaters Jacques Merlaut die Leitung. Mit dem Auslaufen der Pachtverträge vinifiziert Chateau Ferriere seine Weine erstmals wieder vollständig in eigener Kellerei.
- Neuanfang
- 1988
Rückkauf durch die Familie Merlaut/Villars
Die Familie Merlaut/Villars erwirbt die Reben und das Schloss von Chateau Ferriere und leitet damit die Renaissance des traditionsreichen Margaux-Guts ein.
- Wandel
- 1952
Verpachtung an Alexis Lichine
Die Weinberge von Chateau Ferriere werden an Alexis Lichine verpachtet, wodurch die Trauben über mehrere Jahrzehnte hinweg auf Château Lascombes vinifiziert werden.
- Auszeichnung
- 1855
Einstufung als Troisième Grand Cru Classé
Bei der historischen Pariser Weltausstellung von 1855 wird Chateau Ferriere als 3. Gewächs (Troisième Grand Cru Classé) in der prestigeträchtigen Bordeaux-Klassifikation eingestuft.
- Ursprung
- Mitte 18. Jahrhundert
Gründung durch die Familie Ferrière
Die einflussreiche Schiffsmakler-Familie Ferrière gründet das Weingut im Herzen der Appellation Margaux. Über Generationen hinweg bleibt Chateau Ferriere im Besitz der Familie, die dem Gut seinen bis heute bestehenden Namen gibt.
Generationen & Visionäre
Die prägenden Persönlichkeiten von Chateau Ferriere
Von den adeligen Wurzeln der Familie Ferrière im 18. Jahrhundert bis zur biodynamischen Renaissance unter Claire Villars-Lurton prägten visionäre Persönlichkeiten den Werdegang von Chateau Ferriere.
Als Mitglied des Hofes von Ludwig XV. und Spross einer einflussreichen Reeder- und Maklerfamilie aus Bordeaux legte er das Fundament für das Renommee von Chateau Ferriere, das 1855 als Troisième Grand Cru Classé klassifiziert wurde.
- Vermächtnis: Namensgeber des Gutes und Wahrung des Familienbesitzes bis zum Verkauf im Jahr 1914.
Der damalige Besitzer von Château Marquis de Terme erwarb Chateau Ferriere im Jahr 1914 und sicherte das Fortbestehen des traditionsreichen Cru Classé über die Jahrzehnte des frühen 20. Jahrhunderts.
Der renommierte Weinpionier pachtete Chateau Ferriere ab 1952 für vier Jahrzehnte und vinifizierte die Weine des Gutes während dieser Periode auf Château Lascombes.
- Pachtära: Bewirtschaftung der Parzellen und Weinbereitung bis zur Rückkehr der vollen Eigenständigkeit von Chateau Ferriere im Jahr 1992.
Sie übernahm 1992 die Führung von Chateau Ferriere, holte die Vinifikation zurück auf das eigene Gut und etablierte Chateau Ferriere als biodynamischen Vorreiter unter den Grands Crus Classés von Margaux.
- Ökologische Wende: Zertifizierung nach Bio- (2015), Demeter- (2018) und Biodyvin-Richtlinien (2019).
- Gemeinschaftsprojekt: Bewirtschaftet gemeinsam mit ihrem Ehemann Gonzague Lurton die größte zusammenhängende biodynamische Rebfläche der Region Bordeaux.
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