
Jahrgangsbedingungen
Entdecken Sie die detaillierten Jahrgangsprofile von Chateau Beau Sejour Becot von 2018 bis 2025 – eine präzise Analyse von klimatischen Bedingungen, anspruchsvollen Lesezeiten und der aromatischen Entwicklung der Weine.

JAHRGÄNGE
Vintage Collection
- Präzision
- Seidige Tannine
2025
Tiefe, Präzision und seidige Tannine
Weine ansehenNach einem trockenen Sommer und einer extrem frühen Lese glänzt dieser Wein auf den Ton-Kalk-Böden von Chateau Beau Sejour Becot mit tiefer Fruchtfülle, mineralischer Spannung und seidigen Tanninen.- Keller-Debüt
- Finesse
2023
Brillanz und florale Frische im neuen Keller
Weine ansehenAls erster im neuen Keller von Chateau Beau Sejour Becot vinifizierter Jahrgang glänzt dieser Wein mit außergewöhnlicher Finesse, floraler Frische, roten Beeren und einer feinen, salzigen Mineralität.- Klassischer Stil
- Lebendige Frucht
2021
Klassische Struktur im Stil der 1990er-Jahre
Weine ansehenTrotz des unberechenbaren Wetters und dank akribischer Selektion überzeugt dieser Jahrgang von Chateau Beau Sejour Becot mit lebendiger Fruchtigkeit, Rasse und klassischer Frische.- Kühle Frische
- Feines Tanningewebe
2020
Kühle Frische und präzise Tiefe
Weine ansehenTrotz extrem trockenem Sommer präsentiert Chateau Beau Sejour Becot einen tiefgründigen, frischen Wein mit Aromen von dunklen Früchten, Graphit und einem feinkörnigen Tanningewebe bei moderatem Alkoholgehalt.- Kraftvoll & Tief
- Reife Tannine
2018
Kraftvolle Eleganz ohne Schwere
Weine ansehenDank der hervorragenden Wasserspeicher der Kalkböden von Chateau Beau Sejour Becot zeigt sich dieser kraftvolle und farbintensive Jahrgang wunderbar geschmeidig und mit reifen, edlen Tanninen.
- Pr$a0308zise
- Elegant
2023

Jahrgänge im Detail
Detaillierte Aufzeichnungen über das Klima, die phänologische Entwicklung und die Erntebedingungen der wichtigsten Jahrgänge von Chateau Beau Sejour Becot.
Winter
Relativ mild und etwas trockener als der Zehnjahresdurchschnitt.
Frühling
Sanfte Temperaturen begünstigten einen allmählichen Austrieb. Die regnerische zweite Aprilhälfte füllte die Bodenreserven ideal auf, worauf ein rasch warmer und sonniger Mai folgte. Dank warmer, windstiller Blütebedingungen kam es zu einem sehr homogenen Fruchtansatz.
Sommer
Ab Mitte Juni sehr warm und trocken. Der kalk- und tonreiche Boden regulierte den früh einsetzenden Wasserstress optimal. Nach einer sehr frühen Véraison (20. Juli bis 3. August) und einer Hitzewelle im August brachten rettende Regenfälle Ende des Monats den Reifungsprozess perfekt ins Finale.
Herbst
Die enorme Frühzeitigkeit führte zu einer sehr frühen Lese Mitte September. Die Merlot-Trauben wurden vom 5. bis 12. September geerntet, gefolgt vom Cabernet Franc am 17. und 18. September.
Verkostungsnotiz:
Ein tiefer, präziser und bemerkenswert ausgewogener Wein. Er vereint reife, solare Fruchtfülle mit mineralischer Spannung und bewahrt dabei eine großartige Frische, getragen von feinen, seidigen und eleganten Tanninen.
Winter
Geprägt von nahezu normalen Niederschlagsmengen und minimal wärmeren Temperaturen als im historischen Durchschnitt.
Frühling
Ein milder und feuchter Frühling mit rund 200 mm Regen von April bis Juni führte zu einem frühen Austrieb Ende März (Mitte des Austriebs um den 25. März). Die Reben blieben von Frostschäden verschont und verzeichneten eine sehr frühe, warme Blüte Ende Mai.
Sommer
Auf einen warmen Juni mit 26 Tagen über 25 °C und einen trockenen Juli folgten ein anhaltend heißer August und September. Dank des exzellenten Wasserspeichers der Kalkböden blieb der Wasserstress für die Reben moderat bis gering.
Herbst
Die Ernte fand bei fabelhaftem Spätsommerwetter vom 7. September (Merlot) bis zum 4. Oktober (Cabernet Franc) statt. Um die Frische zu bewahren und der Nachmittagshitze zu entgehen, wurde ausschließlich in den kühlen Morgenstunden gelesen.
Verkostungsnotiz:
Reich, opulent und ausdrucksstark in der Nase mit vielschichtigen Noten von Himbeeren, dunklen Beeren, Kirschen, Blutorange, Kakao, Lakritz und Graphit, stark unterlegt von floralen Akzenten wie Iris, Flieder und Veilchen. Am Gaumen seidig, elegant und von hervorragender Dichte und Energie, gefolgt von einem langanhaltenden, salzig-mineralischen Abgang mit kreidigen Tanninen.
Frühling
Die Frostgefahr Anfang April führte zu Reifeverzögerungen, traf das Plateau von Chateau Beau Sejour Becot jedoch nicht direkt. Das Frühjahr verlief sehr regnerisch, was einen hohen Mehltaudruck erzeugte und ständige Wachsamkeit erforderte.
Sommer
Ein feuchter, kühler Sommer mit anhaltender Hagelgefahr forderte das Team im Weinberg heraus. Erst die ersehnte Spätsommersonne ab August brachte die Reifung der Merlot-Trauben entscheidend voran.
Herbst
Eine späte und sehr geduldige Lese ermöglichte es, die optimale phenolische Reife abzuwarten. Die Erträge fielen mit 33 hl/ha moderat aus.
Verkostungsnotiz:
Ein feiner, leuchtender Wein mit hoher aromatischer Reinheit, Rasse und klassischer Frische. Dank der schonenden Infusions-Vinifikation besitzt er geschmeidige, weiche und elegante Tannine ohne jegliche Bitternoten oder Adstringenz.


Winter
Allgemein mild mit reichlich Niederschlägen, welche die Wasserreserven des Bodens ideal auffüllten.
Frühling
Warme Temperaturen im Frühjahr führten zu einem frühen Austrieb. Heftige Gewitter im April und bis Mitte Mai kurbelten das vegetative Wachstum der Reben kräftig an.
Sommer
Nach der Blüte setzte ab dem 17. Juni eine extreme, zweimonatige Trockenperiode ein. Rettende Regenfälle um den 15. August belebten den Vegetationszyklus neu, bevor die Temperaturen Ende August spürbar sanken.
Herbst
Anfang September stellten sich kühle Nächte und warme Tage ein – ideal für die Aromenkonzentration. Die Merlot-Lese begann am 8. September und wurde in den kühlen Morgenstunden zügig vor den Hitzepeaks Mitte September abgeschlossen. Die Cabernets folgten am 29. September.
Verkostungsnotiz:
Ein einladend frisches Profil mit Aromen von knackigen schwarzen Früchten, Blumen, Graphit, Zitrusnoten, Minze, Menthol und Pfeffer. Am Gaumen zeigt sich eine luftige, fast schwebende Persönlichkeit mit bemerkenswerter Tiefe, dichter, samtiger Textur und einer hochpräzisen Tanninstruktur.


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