
Jahrgangsbedingungen
Weinprofile von 2010 bis 2023 – Eine detaillierte Dokumentation von Witterungsverläufen, präziser Handernte und der Entwicklung der charakteristischen Weinprofile von Chateau Branaire Ducru.

JAHRGÄNGE
Vintage Collection
- Klassisch
- Balanciert
2023
Klassische Balance und Tiefe
Weine ansehenNach einem feucht-warmen Frühjahr und konzentrierenden spätsommerlichen Hitzewellen präsentiert sich der Jahrgang im Chateau Branaire Ducru wunderbar balanciert, klassisch und tief mit einer feinen Tanninstruktur.- Opulent
- Kraftvoll
2022
Außergewöhnliche Opulenz aus dem neuen Keller
Weine ansehenAls erster Jahrgang, der im neuen, per Schwerkraft betriebenen Keller vinifiziert wurde, besticht dieser Chateau Branaire Ducru durch eine ganz besondere Kraft, Dichte und aromatische Opulenz.- Atlantisch
- Elegant
2021
Ein eleganter, atlantischer Klassiker
Weine ansehenGeprägt von einem kühlen Sommer überzeugt dieser schlankere, präzise Chateau Branaire Ducru mit feingliedriger Eleganz und frischer Säure im traditionellen Bordeaux-Stil.- Seidig
- Energetisch
2019
Seidige Frische und salzige Energie
Weine ansehenBei optimaler Reife gelesen, vereint dieser ausdrucksstarke Chateau Branaire Ducru lebendige, mineralische Frische mit griffigen Tanninen und feinen Noten von reifen Kirschen und Mokka.- Wuchtig
- Lagerbombe
2018
Die kraftvolle Lagerbombe
Weine ansehenNach einem heißen, trockenen Sommer glänzt dieser ungewöhnlich wuchtige, feurige und vollmundige Chateau Branaire Ducru mit einer enorm dichten Struktur und einem außergewöhnlichen Alterungspotenzial.- Harmonisch
- Elegant
2016
Harmonische Perfektion und Eleganz
Weine ansehenEin extrem trockener Sommer und ein rettender Regen im September schenkten dem Chateau Branaire Ducru perfekt polierte, feine Tannine, außergewöhnliche Eleganz und eine fleischige, harmonische Dichte.- Verführerisch
- Saftig
2015
Verführerische Fülle und Weichheit
Weine ansehenTrotz sommerlichem Wasserstress zeigt sich dieser tiefgründige Chateau Branaire Ducru wunderbar saftig und verführt mit weichen Tanninen sowie dichten Aromen von Waldbeeren, Leder und Minze.- Konzentriert
- Monumental
2010
Monumentale Konzentration und Präzision
Weine ansehenAus dem trockensten Jahr seit 1949 hervorgegangen, fasziniert dieser Chateau Branaire Ducru mit dichten, konzentrierten Beeren, einer beeindruckenden Tanninstruktur, lebendiger Frische und außergewöhnlicher Länge.
- Klassisch
- Elegant
2023

Jahrgänge im Detail
Detaillierte Aufzeichnungen über das Klima, die phänologische Entwicklung der Reben und den präzisen Ernteverlauf der wichtigsten Jahrgänge von Chateau Branaire Ducru.
Winter
Ein regenreicher Winter füllte die Bodenreserven optimal auf.
Frühling
Auf einen raschen, gleichmäßigen Austrieb Ende März folgte ein warm-feuchtes Frühjahr, das intensiven Pflanzenschutz gegen Mehltau und Black Rot erforderte.
Sommer
Nach einem trüben Start in den August folgten Mitte des Monats und Anfang September zwei intensive Hitzewellen, die die Phenolreife und Tanninkonzentration stark beschleunigten.
Herbst
Die Ernte fand vom 12. September bis 4. Oktober statt und erbrachte einen hervorragenden Ertrag von 53 hl/ha bei moderatem Alkoholgehalt (13,1 %).
Verkostungsnotiz:
Ausgesprochen ausdrucksstarkes Bouquet von dunklen Beeren, reifen Pflaumen, Bleistiftmine, Lakritz und zarten Gewürznoten. Am Gaumen rund, mit geschmeidigen, feinen Tanninen, seidiger Textur und einem saftigen, langanhaltenden, noblen Abgang.
Winter
Ein milder und feuchter Winter bereitete den Boden auf die Vegetationsperiode vor.
Frühling
Auf einen frühen Austrieb folgten im Frühjahr und Frühsommer kühle und nasse Bedingungen mit hohem Mehltaudruck, während Spätfrost nur lokale Schäden verursachte.
Sommer
Ab Mitte August etablierte sich ein trockenes, aber kühles Wetter, wodurch die Reifung der Trauben langsam und gleichmäßig fortschritt.
Herbst
Regenfälle im September verzögerten zunächst die Ernte, doch ein goldener Oktober bescherte den Cabernets eine fantastische Nachreife bei einem geringen, qualitätsfördernden Ertrag von 32 hl/ha (Lese vom 24. September bis 14. Oktober).
Verkostungsnotiz:
Bouquet von Cranberry, Himbeere, Rosenblättern, Zigarrenkiste und feinen Gewürzen. Am Gaumen straff, elegant, von frischer Säure und pudrigen Tanninen getragen. Ein extrem präziser, feingliedriger Wein.
Winter
Der Winter verlief recht mild, was zu einem ersten Austrieb der Blätter Anfang April führte.
Frühling
Ein ungewöhnlicher Kälteeinbruch im Mai bremste das Triebwachstum für einige Tage, gefolgt von einer sehr raschen und homogenen Blüte.
Sommer
Der Sommer war warm und trocken; der Farbumschlag (Véraison) begann am 23. Juli und vollzog sich dank ersehnter Regenfälle Ende des Monats sehr schnell.
Herbst
Die Lese fand vom 23. September bis zum 10. Oktober bei strahlendem Sonnenschein statt. Merlot und Cabernet Franc wurden ab dem 23. September geerntet, der Cabernet Sauvignon Ende September und der Petit Verdot am 10. Oktober.
Verkostungsnotiz:
Tiefes Purpur. Sensationelles Bouquet von reifen Pflaumen, saftigen Brombeeren, Cassis, Veilchen, Tabak und Mokka. Am Gaumen extrem geschmeidig, fleischig, elegant und tiefgründig. Die feinkörnigen Tannine sind meisterhaft integriert; das salzig-mineralische, graphitbetonte Finale erinnert an einen großen Klassiker.
Winter
Der Winter war sehr regenreich, wodurch hervorragende Wasserreserven im Boden aufgebaut werden konnten.
Frühling
Das regenreiche Frühjahr brachte mildes Wetter und eine Blüte unter guten Bedingungen, erforderte jedoch aufgrund des feuchten Klimas erhöhte Aufmerksamkeit wegen Mehltaudrucks. Der Austrieb war recht spät, aber homogen.
Sommer
Ab Mitte Juli folgte eine extreme Kehrtwende mit heißem und sehr trockenem Wetter, wodurch der vegetative Rückstand rasch aufgeholt wurde.
Herbst
Ein warmer, trockener Herbst führte zur vollendeten Reife mit sehr kleinen, hochkonzentrierten Cabernet-Sauvignon-Beeren. Die Lese lief vom 19. September bis 10. Oktober (Ertrag 53 hl/ha).
Verkostungsnotiz:
Enorm dichte, tiefgründige Fruchtkonzentration (Brombeere, Heidelbeere, Zeder). Am Gaumen von seidiger Rundung und beeindruckendem Volumen geprägt, gestützt von feinsten Tanninen und perfekter Frische. Ein spektakulärer Langstreckenläufer.
Winter
Der Winter begann sehr kalt, gefolgt von einer extrem milden zweiten Hälfte ab Ende Januar, was den Austrieb verfrühte.
Frühling
Spätfrost Ende April schädigte rund 20 % der westlichen Rebflächen. Darauf folgte ein besonders warmer und trockener Frühling mit einer sehr guten Blüte.
Sommer
Der Sommer war trocken, aber mäßig warm, was die Reife der Schalen begünstigte, während vereinzelte Niederschläge extremen Trockenstress verhinderten.
Herbst
Regenfälle Anfang September beschleunigten die Traubenhäute-Reifung. Die Lese startete am 13. September und endete am 4. Oktober bei einem Ertrag von 39,6 hl/ha.
Verkostungsnotiz:
Ausdrucksstarke Fruchtaromen (rote Beeren, Cassis), Veilchen und dezente Mokkanoten. Im Mund elegant, balanciert, mit Fokus auf mineralischer Frische und feinen, seidigen Tanninen bei moderatem Alkohol (13,2 %).


Winter
Der Winter präsentierte sich mild und ausgesprochen regenreich.
Frühling
Das Frühjahr war kühl und feucht, was intensiven Pflanzenschutz gegen Mehltau erforderte. Eine trockene und sonnige Phase Anfang Juni ermöglichte eine hervorragende, homogene Blüte.
Sommer
Vom 23. Juni bis 13. September herrschte ein extrem trockener und sonniger Sommer, dessen starker Trockenstress die Phenol- und Tanninkonzentration in den Beeren enorm förderte.
Herbst
Regenfälle Mitte September unterstützten die finale Reife. Die Ernte fand vom 28. September bis 19. Oktober unter makellosen Bedingungen statt (Ertrag: 50 hl/ha).
Verkostungsnotiz:
Tiefdunkle Farbe. Sehr vielschichtiges, nobles Bouquet (Brombeere, Lakritz, Veilchen, Tabak und Bleistiftmine). Am Gaumen kraftvoll, fleischig und dicht mit einer grandiosen Struktur aus extrem feinkörnigen Tanninen und präziser Frische.
Winter
Auf durchschnittliche Wintertemperaturen folgte ein spürbar kalter März.
Frühling
Gute Temperaturen und trockene Bedingungen ermöglichten eine perfekte Blüte Anfang Juni.
Sommer
Ab Ende Juni sorgte eine langanhaltende heiße und trockene Phase für erheblichen Trockenstress, was die Tanninkonzentration begünstigte und vegetabile Aromen abbaute.
Herbst
Regen Ende Juli brachte eine schnelle Véraison. Nach einem mäßig warmen Spätsommer wurde die Ernte vom 18. September bis 8. Oktober bei gutem Traubengesundheitszustand eingeholt.
Verkostungsnotiz:
Ein hocharomatischer, präziser Wein mit reicher Komplexität (schwarze Kirsche, Tabak, Zeder). Der Gaumen zeigt saftige Frische, getragen von einer gut strukturierten Säure und außergewöhnlich feinen, weichen Tanninen.
Winter
Dem kühlen Vegetationszyklus ging ein sehr kalter und trockener Winter voraus.
Frühling
Das Frühjahr war kühler mit reichlich Regen, was den Austrieb auf Mitte April (um den 10. April) verzögerte, aber die Mineralisierung der Böden förderte.
Sommer
Ab Ende Juli setzte sehr trockenes Sommerwetter ein. Große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht im August begünstigten die Anthocyan-Konzentration.
Herbst
Die Tag-Nacht-Kontraste im September bewahrten die aromatische Frische. Die Ernte fand vom 2. bis 17. Oktober statt; die Trauben blieben trotz kleinerer Regenschauer vollkommen gesund.
Verkostungsnotiz:
Dichte und tiefgründige Farbe. In der Nase komplex mit einer eleganten Balance aus Frische, Mineralität und reifen roten Beerenfrüchten. Am Gaumen feine, samtig-delikate Tannine, harmonisch strukturiert und präzise im Abgang.
Winter
Ein kühler Winter leitete die Vegetationsruhe ein.
Frühling
Das Frühjahr blieb kühler, was zu einem späten Austrieb der Reben führte.
Sommer
Der Sommer war warm, aber frei von extremen Hitzewellen. Ein ausgeprägter Trockenstress ab dem Schließen der Trauben hielt im August und September an (trockenster Jahrgang seit 1949) und führte zu sehr kleinen Beeren.
Herbst
Ein extrem sonniger September und Oktober mit kühlen Herbsttemperaturen ermöglichten eine langsame, tiefgründige Reifung der Tannine unter perfekter Säureerhaltung. Die Lese lief vom 27. September bis 14. Oktober bei perfekten Bedingungen.
Verkostungsnotiz:
Ein monumental dichter und zugleich herrlich frischer Wein. Reife, strahlende dunkle Frucht, eine beeindruckende Tanninkonzentration von raffinierter Eleganz und eine außergewöhnliche, vibrierende Länge.
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