

JAHRGÄNGE
Vintage Collection
- Elegant
- Klassisch
2023

Jahrgänge im Detail
Detaillierte Aufzeichnungen über das Klima, die phänologische Entwicklung und die Ernte der wichtigsten Jahrgänge des Weinguts Chateau Branaire Ducru.
Winter
Regenreich und mild verlaufend.
Frühling
Feucht-warmes Frühjahr mit erheblichem Mehltau-Druck, das den Reben höchste Aufmerksamkeit abverlangte.
Sommer
Ein heißer, trockener Spätsommer mit zwei intensiven Hitzewellen im August und September sorgte für eine hervorragende Tanninkonzentration in den Beeren.
Herbst
Die Lese fand unter optimalen Bedingungen vom 12. September bis zum 4. Oktober statt, bei einem sehr zufriedenstellenden Ertrag von 53 hl/ha.
Verkostungsnotiz:
Ein klassisch proportionierter, tiefgründiger Wein von großer Finesse und Frische, getragen von runden, seidig-geschliffenen Tanninen.
Winter
Mild und sehr nass, was die Wasserreserven des Bodens reichlich auffüllte.
Frühling
Auf einen frühen Austrieb Ende März folgten lokale Spätfröste im April und Mai sowie ein kühles, feuchtes Frühjahr, welches die Blüte verspätete.
Sommer
Ein kühler Frühsommer unter Mehltaudruck ging ab Mitte August in eine trockene, aber mäßig warme Phase über.
Herbst
Septemberregen verlangsamte die finale Reifung; die Ernte startete am 24. September, pausierte im Oktober und endete nach einer schönen Spätphase am 14. Oktober bei moderaten Erträgen von ca. 32 hl/ha.
Winter
Mild und ruhig, gefolgt von einem Austrieb der Reben Anfang April.
Frühling
Ein ungewöhnlicher Kälteeinbruch im Mai bremste das Wachstum kurzzeitig, doch die anschließende Blüte verlief rasch und homogen.
Sommer
Der Sommer brachte große Hitze; die Véraison startete am 23. Juli und vollzog sich dank ersehnter Regenfälle Ende des Monats sehr schnell.
Herbst
Die Lese lief vom 23. September bis zum 10. Oktober bei hervorragendem, sonnigem Wetter unter perfekten Bedingungen ab.
Verkostungsnotiz:
Tiefes Purpurrot mit violetten Reflexen. In der Nase expressive Aromen von schwarzen Kirschen, Pflaumen, Brombeeren, Veilchen, Mokka, Tabak und Graphit. Am Gaumen harmonisch, seidig, saftig und energetisch, gestützt von reifen, perfekt integrierten Tanninen, einer vibrierenden Frische und einer mineralisch-salzigen Länge im Finale.
Winter
Regenreich und kühl, was für hervorragende Wasserreserven im Boden sorgte.
Frühling
Ebenfalls feucht und wechselhaft, was ein gutes vegetatives Wachstum begünstigte.
Sommer
Ab Mitte Juli folgte ein sehr heißer und trockener Sommer, der zu perfekt gereiften, hochkonzentrierten und sehr kleinen Cabernet-Beeren führte.
Herbst
Die Lese erfolgte vom 19. September bis 10. Oktober bei hervorragendem, trockenem Wetter und erbrachte einen Ertrag von 53 hl/ha.
Verkostungsnotiz:
Expressive Fruchtaromen (Brombeeren, Heidelbeeren, schwarze Johannisbeeren) gepaart mit mineralischen Noten, Tabak und feiner Würze. Am Gaumen zeigt er sich wuchtig, voluminös und rund mit einer dichten Struktur, feinkörnigen Tanninen, großartiger Frische und einem sehr langen Finale.
Winter
Zunächst sehr kalt, gefolgt von einem milden Spätwinter, der zu einem frühen Austrieb der Reben führte.
Frühling
Ende April kam es zu Frostnächten, die rund 20 % der westlichen Rebfläche schädigten; gefolgt von einem angenehm warmen Frühjahr.
Sommer
Trocken und mäßig warm, was die phenolische Reife gleichmäßig begünstigte.
Herbst
Regen Anfang September beschleunigte die Entwicklung; die manuelle Lese dauerte vom 13. September bis zum 4. Oktober bei einem Ertrag von 39,6 hl/ha.
Verkostungsnotiz:
Ausdrucksstarke, harmonische Nase mit deutlichen Noten roter Früchte. Am Gaumen zeigt er feine, seidige Tannine, eine lebendige Frische und ein bemerkenswert langes Finale.


Winter
Mild und feucht, gefolgt von einem sehr nassen, herausfordernden Frühjahr.
Frühling
Das feuchte Frühjahr sorgte für viel Feuchtigkeit im Boden, erforderte aber präzises Weinbergmanagement.
Sommer
Ein extrem trockener und sonniger Sommer intensivierte den Reifeprozess der Beeren.
Herbst
Hilfreiche Regenfälle im September kurbelten die Reifung an; die Ernte fand vom 28. September bis 19. Oktober bei einem Ertrag von ca. 50 hl/ha statt.
Verkostungsnotiz:
Tiefdunkle Farbe, komplexe Nase reifer Früchte mit viel Frische. Am Gaumen balanciert, fleischig im Auftakt mit hoher Konzentration an feinen Tanninen und großer Länge.
Winter
Durchschnittliche Wintertemperaturen und ein spürbar kalter März verzögerten den Vegetationsstart leicht.
Frühling
Angenehme Bedingungen mit einer warmen und trockenen Blüte Anfang Juni.
Sommer
Sehr heiß und trocken ab Ende Juni mit erheblichem Trockenstress; Ende Juli brachten einsetzende Regenfälle eine schnelle und homogene Véraison.
Herbst
Klassische Temperaturen mit vereinzelten Regentagen im August und September führten zu einer perfekten Lese vom 18. September bis 8. Oktober bei knapp 47 hl/ha.
Verkostungsnotiz:
Tiefgründig, fleischig und elegant; ausdrucksstarkes Bouquet von reifen dunklen Früchten (Brombeere, Johannisbeere), Veilchen, Minze und Gewürzen; feine, reichhaltige Tannine und eine stützende Säure.
Winter
Ungewöhnlich mild, was zu einem verfrühten Austrieb der Reben führte.
Frühling
Ein feuchtes, wechselhaftes Frühjahr bremste das frühe Wachstum wieder ein.
Sommer
Mäßig warmer Sommer, der ab Ende August von einem sensationellen Spätsommer abgelöst wurde (mit über 30 % mehr Sonnenschein im September).
Herbst
Der goldene Herbst brachte ideale Traubenkonzentration und Gerbstoffreife; die Lese lief vom 24. September (Merlot) bis zum 11. Oktober (Cabernet) unter besten Bedingungen bei einem Ertrag von unter 40 hl/ha.
Verkostungsnotiz:
In der Nase sehr expressiv und reich an reifen Früchten (Brombeere, schwarze Johannisbeere, Kirsche) und Lakritze, gepaart mit schöner Frische. Am Gaumen fleischig, dicht, weich und elegant mit samtigen, saftigen Tanninen und einem gut strukturierten, komplexen Finale.
Winter
Sehr kalt und trocken.
Frühling
Ein feuchtes Frühjahr verzögerte den Austrieb der Reben bis etwa zum 10. April.
Sommer
Nach einem verhaltenen Start folgte ab Ende Juli ein sehr trockener Sommer mit ausgeprägten Tag-Nacht-Temperaturunterschieden im August und September.
Herbst
Die Lese wurde vom 2. bis 17. Oktober bei einem Ertrag von 39 hl/ha durchgeführt.
Winter
Normaler Verlauf, gefolgt von einem extrem warmen Start in die neue Saison.
Frühling
Ein außergewöhnlich warmer und trockener Frühling führte zu einem sehr frühen Austrieb und einem frühen Wasserdefizit, das die Beerengröße begrenzte.
Sommer
Mäßige Sommertemperaturen schützten die Reben vor Trockenschäden und bewahrten eine hervorragende aromatische Frische.
Herbst
Ein warmer, trockener Herbst bot nahezu ideale Bedingungen für die Lese vom 14. bis 29. September bei einem Ertrag von 37 hl/ha.
Winter
Kalt und mäßig feucht.
Frühling
Ein trockenes Frühjahr leitete das trockenste Jahr seit 1949 ein.
Sommer
Extrem trocken mit kühlen Nächten, was für sehr kleine Beeren und eine extrem hohe Konzentration der Inhaltsstoffe sorgte.
Herbst
Perfekte Reifebedingungen im Spätsommer; die Lese fand vom 27. September bis 14. Oktober bei einem geringen Ertrag von unter 40 hl/ha statt.
Verkostungsnotiz:
Verbindet dichte, reife Frucht und eine beeindruckende Tanninkonzentration mit lebendiger Frische, raffinierter Eleganz und außergewöhnlicher Länge.
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