
Jahrgangsbedingungen
Die Weinprofile von 2002 bis 2024 im Porträt – Erfahren Sie alles über die klimatischen Bedingungen, die präzise Handlese und den individuellen Charakter jedes Jahrgangs von Chateau Ormes de Pez.

JAHRGÄNGE
Vintage Collection
- Harmonisch
- Strukturiert
2023

Jahrgänge im Detail
Erleben Sie den Verlauf der Jahreszeiten im Weinberg von Chateau Ormes de Pez. Unsere detaillierten Aufzeichnungen dokumentieren den prägenden Einfluss von Klima, Phänologie und präziser Erntearbeit auf die Charakteristik der wichtigsten Jahrgänge.
Winter
Die niederschlagsreichen Wintermonate füllten die Wasserreservoirs der Böden von Chateau Ormes de Pez vollständig auf.
Frühling
Ein feuchtes Frühjahr forderte den Winzern im Weinberg ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit und akribischer Pflege ab.
Sommer
Der Sommer zeigte sich warm und ausgeglichen, bevor gezielte Spätregen die finale Reifephase optimal begleiteten.
Herbst
Eine hochpräzise Lese brachte vollreife, tief aromatische und absolut gesunde Trauben in den Keller.
Winter
Der Winter verlief mild und wechselhaft mit einer ausgewogenen Mischung aus feuchten und trockenen Phasen.
Frühling
Ein feuchter Frühling erzeugte einen hohen Krankheitsdruck im Weinberg, von dem insbesondere die Merlot-Reben betroffen waren.
Sommer
Die ausgeprägte Hitze und Trockenheit im Sommer führten stellenweise zu Trockenstress und temporären Reifeblockaden der Reben.
Herbst
Erlösende Regenfälle Mitte September lösten die Blockaden und führten zu einer fantastischen Cabernet-Ausreifung. Die manuelle Ernte mit strenger Selektion erfolgte vom 19. September bis zum 4. Oktober.
Winter
Ein sehr milder und regenreicher Winter begünstigte einen außergewöhnlich frühen Austrieb der Reben ab Ende März.
Frühling
Nach einem feuchten und wechselhaften Frühjahr verlief die Blüte ab Mitte Mai unter absolut optimalen Bedingungen.
Sommer
Ab Mitte Juni stellte sich extreme Trockenheit und Hitze ein; der drohende Trockenstress wurde durch das kühlende Lehmterroir gemildert.
Herbst
Unter besten Bedingungen fand die Lese perfekt gesunder Trauben vom 15. bis zum 28. September statt.
Frühling
Auf einen mittleren bis späten Austrieb folgte ein rasches vegetatives Wachstum mit einer sehr homogenen Blütezeit.
Sommer
Ab Juni sorgte trocken-heißes Sommerwetter für einen kontrollierten, qualitätsfördernden Trockenstress der Reben.
Herbst
Die Ernte verlief über 14,5 Tage unter idealen Wetterbedingungen. Der Merlot wurde Ende September eingebracht, gefolgt von den Cabernets und dem Petit Verdot bis zum 8. Oktober.
Frühling
Eine kühle und schwierige Blütephase betraf vor allem die älteren, frühen Merlot-Reben und verzögerte den Wachstumszyklus.
Sommer
Der schöne Juli glich den Rückstand nicht vollständig aus; während der Véraison-Phase wurde zur Sicherung der Qualität konsequent ausgedünnt.
Herbst
Nach engmaschigen Reifekontrollen begann die Ernte am 3. Oktober unter hohem Tempo, um alle Trauben bis zum 14. Oktober in hervorragendem Zustand einzubringen.
Verkostungsnotiz:
Ein frischer, feiner und eleganter Stil mit einem hervorragenden Trinkfenster (ca. 2019–2029).
Frühling
Am 9. Mai traf ein heftiger Hagelschlag die nördlichsten Parzellen von Chateau Ormes de Pez, von dem sich die Reben jedoch rasch erholten.
Sommer
Ein erstklassiger Sommer begünstigte eine schnelle Farbentwicklung der Beeren und eine herausragende phenolische Reife.
Herbst
Die Ernte fand vom 28. September bis zum 15. Oktober statt. Eine innovative Satellitenkartierung ermöglichte eine präzise Aufteilung in zusätzliche, optimal reife Parzellen.
Winter
Der Winter verlief mild, gefolgt von einem kühlen, feuchten Übergang in das Frühjahr.
Frühling
Der Austrieb war um zehn Tage verzögert. Die kühle Blüte Anfang Juni führte beim Merlot zu Verrieselungen.
Sommer
Auf einen heißen und trockenen Juli folgte ein kühler, nasser August, der die Traubenreife erheblich verzögerte.
Herbst
Ein stabiles Hochdruckgebiet ab dem 14. September mit warmen Tagen und kühlen Nächten rettete die Reife. Die Lese erfolgte sehr spät vom 30. September bis zum 17. Oktober.
Winter
Feuchte Wintermonate füllten die tieferen Bodenschichten perfekt mit lebensnotwendigen Wasserreserven.
Frühling
Ein warmes Frühjahr bereitete den Weg für eine frühe und gleichmäßige Blüte der Reben.
Sommer
Eine extreme Hitzewelle prägte den Sommer. Die tiefen Lehm-Unterböden verhinderten jedoch einen kritischen Trockenstress.
Herbst
Die Ernte begann extrem früh am 11. September für den Merlot. Die Cabernets folgten nach einer Reifepause vom 20. bis zum 26. September mit rekordverdächtiger Konzentration.
Winter
Ein strenger Winter mit Temperaturen von bis zu -10 °C führte zu einem späten Austrieb der Reben Mitte April.
Sommer
Der Frühsommer sowie der Juli verliefen wechselhaft mit wenig Sonne und leichtem Regen, was das Wachstum verlangsamte.
Herbst
Ein langanhaltendes Hochdruckgebiet ab Ende August und ein sonniger September retteten die Ernte. Die Lese der alten Cabernet-Sauvignon-Reben wurde nach einer kurzen Unterbrechung vom 7. bis zum 13. Oktober erfolgreich vollendet.
Frühling
Ein warmer, feuchter Frühling gipfelte in einer sehr schnellen, homogenen Blüte Anfang Juni bei bis zu 35 °C.
Sommer
Juli und August blieben relativ trocken und mäßig warm, was die Reifung zeitweise verlangsamte.
Herbst
Ein erlösender Septemberregen regte die Reifung wieder an. Ein anschließendes dreiwöchiges Hochdruckgebiet sorgte für eine Ernte unter perfekten Bedingungen.
Verkostungsnotiz:
Ein absoluter Klassiker, der heute in seiner vollen, majestätischen Reife glänzt (Trinkfenster ca. 2006–2026).
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