
Weinbereitung und Expertise
Auf der nur 5 Hektar großen Rebfläche des Weinguts Schaefer, Willi reifen Rieslinge an bis zu 100 Jahre alten, wurzelechten Reben. Der Ausbau erfolgt minimal-invasiv und spontan mit natürlichen Hefen in alten Fuderfässern, wobei das Bauchgefühl und der eigene Geschmackssinn anstelle von analytischen Labordaten über den perfekten Moment entscheiden.


EXPERTISE
Intuition und traditionelles Fuderfass
5 ha
100 %
1590
100 Jahre
3 Spitzenlagen
Sensorische Präzision statt Laboranalyse
Präzisionsweinbau
- Kleinstparzellen-Management
Extremste Steillagen-Mikrostruktur
Die Rebfläche des Weinguts Schaefer, Willi ist durch historische Realteilung in eine Vielzahl winziger Parzellen zersplittert. Jedes dieser Teilstücke in den weltberühmten Steillagen wird komplett individuell bewirtschaftet und separat ausgebaut, um das jeweilige Mikroklima und den Tonschieferboden perfekt einzufangen.
Rebfläche gesamt: ca. 4,5 bis 5 Hektar
Anzahl Parzellen: über 40
Hangneigung: 45–75 %
Lagenportfolio: Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich, Wehlener Sonnenuhr
- Analytischer Verzicht
Geschmack und Intuition als Maßstab
Während der Reifeperiode verzichtet das Weingut Schaefer, Willi auf rein analytische Labordaten. Die Entscheidung für den exakten Lesezeitpunkt jeder einzelnen Parzelle fällt ausschließlich im Weinberg – durch das tägliche Verkosten der Beeren und das geschulte Bauchgefühl der Winzerfamilie.
Reifebestimmung: 100 % sensorische Verkostung & Bauchgefühl
Erntemethode: Selektive Handlese
Rebsorten-Spiegel: 100 % Riesling
- Unveredelte Genetik
Erhalt wurzelechter Tradition
Ein bedeutender Teil der Weinberge von Schaefer, Willi ist mit uralten, wurzelechten Riesling-Reben bestockt. Diese tief im Tonschieferverwitterungsboden verankerten Veteranen regulieren ihren Ertrag auf natürliche Weise und bringen hochkonzentriertes Lesegut hervor.
Maximales Rebalter: Bis zu 100 Jahre (wurzelechte Reben)
Ertragsniveau (Jahrgang 2025): ca. 3.700 Liter pro Hektar
Bodenprofil: Tiefgründige Tonschieferverwitterungsböden
Christoph und Andrea Schaefer»„Im Keller versuchen wir möglichst wenig einzugreifen und begleiten vielmehr das von der Natur Gegebene.“«










