
Jahrgangsbedingungen
Von historischen Referenzen ab 1916 bis zu den prägenden Jahrgängen von 2010 bis 2024 – detaillierte Einblicke in Witterungsverlauf, Lese und die stilistische Entwicklung der Rot- und Weißweine von Chateau Malartic Lagraviere.

JAHRGÄNGE
Vintage Collection
- Präzision & Kraft
- Top-Bewertet
2022
Konzentrierte Frische & Seidige Harmonie
Weine ansehenTrotz extremer Hitze und Trockenheit brilliert dieser Jahrgang auf Chateau Malartic Lagraviere mit bemerkenswerter Frische, dichter Frucht und perfekt geschliffenen, seidigen Tanninen.- Klassischer Stil
- Finesse
2021
Klassische Eleganz & Kühle Finesse
Weine ansehenEin finessenreicher, traditioneller Bordeaux-Jahrgang, der sich durch kühle Eleganz, lebendige Frische und straffe Salinität auszeichnet.- Samtig & Kraftvoll
2020
Samtige Kraft & Lebhafte Frische
Weine ansehenKraftvoll und dunkelfruchtig mit samtiger Textur und animierender Säure, gefüllt in der neu gestalteten Wappenflasche von Chateau Malartic Lagraviere.- Meilenstein
- Große Harmonie
2019
Stilistischer Meilenstein
Weine ansehenEin als Wendepunkt gefeierter Meilenstein des Guts, der dichte Beerenfrucht, seidige Tannine und salzig-mineralische Frische harmonisch vereint.- Opulent & Dicht
2018
Opulenz & Plakative Ausdrucksstärke
Weine ansehenEin kraftvoller, opulenter und ausdrucksstarker Jahrgang, der mit reifer Fruchtfülle und präsenter Struktur begeistert.- Referenzjahrgang
- Lagerpotenzial
2016
Großer Referenzjahrgang
Weine ansehenEin meisterhafter Klassiker von bemerkenswerter Tiefe und Finesse mit herausragendem Reife- und Lagerpotenzial.- Expressiv
- Geschliffen
2015
Expressive Frucht & Geschliffene Tannine
Weine ansehenGeprägt von expressiver dunkler Beerenfrucht, Mokka- und Kräuternoten, getragen von feinkörnig geschliffenen Tanninen und ausgewogener Frische.
- Finesse
- Eleganz
2024

Jahrgänge im Detail
Detaillierte Aufzeichnungen über Witterungsverlauf, phänologische Entwicklung und Erntebedingungen der wichtigsten Jahrgänge von Chateau Malartic Lagraviere.
Winter
Mild gestalteter Winterverlauf, der die Reben früh auf den Austrieb vorbereitete.
Frühling
Spätwinterliche und frühjährliche Frostepisoden konnten durch die Strategie des späten Rebschnitts auf Chateau Malartic Lagraviere ohne nennenswerte Schäden bewältigt werden.
Sommer
Prägung durch extreme Trockenheit und vier ausgeprägte Hitzewellen; Trockenstress wurde durch akribisches Laubwandmanagement, Tonerde- und Calciumspritzungen sowie gezielte Begrünung erfolgreich abgefedert.
Herbst
Frühe, reibungslose Ernte bei optimaler Traubengesundheit. Die Weißweinlese fand vom 24. August bis 1. September statt; die Rotweintrauben wurden vom 5. September (Merlot) bis zum 29. September (Cabernet Sauvignon) eingebracht.
Verkostungsnotiz:
Enorme Dichte, fein geschliffene Tanninstruktur und bemerkenswerte Frische im Rouge; der Blanc zeigt sich straff, mineralisch und hochpräzise.


Winter
Ein milder Winter regte einen verfrühten Vegetationsstart an.
Frühling
Strenge Frostnächte am 6. und 7. April führten dank des späten Rebschnitts zu minimalen Einbußen; auf einen kühlen, nassen Mai folgte ein trockenes, ideales Blütefenster Ende Mai bis Anfang Juni.
Sommer
Bis Mitte Juli feucht und gewittrig mit spürbarem Mehltaudruck; ab der Véraison stellte sich eine sonnige und trockene Wetterphase ein, die eine gesunde Reife sicherstellte.
Herbst
Ausgeprägte Tag-Nacht-Temperaturschwankungen im September und Oktober bewahrten die Frische. Die Weißweinlese lief vom 15. bis 24. September, die Rotweinlese vom 29. September bis zum 19. Oktober.
Verkostungsnotiz:
Finessenreicher, kühler Rotwein mit klarer Cassisfrucht; ausdrucksstarker, zitrisch-salziger Weißwein mit markanter Mineralität.


Winter
Feuchter und kühler Vegetationsbeginn mit zügigem Austrieb.
Frühling
Auf Märzfröste folgten frühe Wärmespitzen im April; nach Regenfällen vollzog sich die Blüte Mitte bis Ende Mai rasch und überaus gleichmäßig.
Sommer
Ab Mitte Juni sehr trocken und heiß; erlösende Niederschläge von rund 50 mm am 11. August brachten die nötige Frische und regulierten die Beerenentwicklung.
Herbst
Früher Leseauftakt bei beständigen, warmen Bedingungen: Weißweine vom 25. August bis 7. September, Rotweine vom 9. bis 24. September.
Verkostungsnotiz:
Kraftvoller, balancierter Rouge mit nobler Tanninstruktur; Blanc mit straffer Textur, feiner Blütenaromatik und exotischem Touch.


Winter
Mild und überwiegend trocken mit frühem Knospenaufbruch.
Frühling
Wechselhafte, kühlere und feuchte Abschnitte im April und Mai verlangsamten das Wachstum vorübergehend.
Sommer
Kontinuierlich heiß und trocken von Juni bis August, was die phenolische Reife und Konzentration der Trauben begünstigte.
Herbst
Ein sonniger, warmer Altweibersommer im September ermöglichte die vollständige Ausreifung der Tannine bei erhaltener Säure; Lese von Mitte September bis Anfang Oktober.
Verkostungsnotiz:
Brillante Balance aus saftiger Frucht, feinkörnigem Tannin und tiefgründiger Terroirtypizität.


Winter
Niederschlagsreich und mild bis in das beginnende Frühjahr.
Frühling
Anhaltende Feuchtigkeit bis in den Frühsommer erforderte höchsten Einsatz im Weinberg gegen Mehltaudruck.
Sommer
Witterungsumschwung ab Juli mit anhaltender Wärme, viel Sonnenschein und ausgeprägter Trockenheit.
Herbst
Bilderbuchbedingungen zur Ernte ermöglichten das Einbringen voll ausgereifter, gesunder Beeren mit hoher Konzentration.
Verkostungsnotiz:
Opulent, samtig und dicht mit satter dunkler Frucht und reifem Gerbstoffgerüst.
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