
Jahrgangsbedingungen
Jahrgangsprofile von 2018 bis 2024 – Eine detaillierte Betrachtung von Witterungsverlauf, Ertrag und der stilistischen Entwicklung der Weine der Domaine des Lambrays.

JAHRGÄNGE
Vintage Collection
- Bio-Zertifiziert
- Opulent & Seidig
2022
Opulente Seidigkeit & historische Premiere
Weine ansehenDer erste bio-zertifizierte Jahrgang aus dem neuen Schwerkraft-Keller besticht durch reiche Aromatik, seidige Textur und vollendete Balance.- Rarität
- Finessenreich
2021
Grazile Frische & puristische Eleganz
Weine ansehenNach strengem Frost und historisch kleiner Ernte brilliert der Jahrgang mit delikater Frische, samtigem Mundgefühl und klassischer Finesse.- Kraftvoll & Dicht
2020
Dichte Substanz & biodynamischer Auftakt
Weine ansehenEin kraftvoller, substanzreicher Jahrgang von beeindruckender Konzentration, der zugleich den Beginn der biodynamischen Bewirtschaftung auf der Domaine des Lambrays markiert.- Kultjahrgang
- 98 Punkte
2019
Triumphales Debüt von Jacques Devauges
Weine ansehenDer gefeierte Einstandsjahrgang unter Direktor Jacques Devauges begeistert als substanzreicher Traumwein mit herausragender Dichte und Tiefgang.- Substanzreich
2018
Substanzreiche Fülle & Konzentration
Weine ansehenEin dichter, konzentrierter Jahrgang mit bemerkenswerter Fülle, ausgeprägter Struktur und großer aromatischer Substanz.
- Opulent
- Bio-Zertifiziert
2022

Jahrgänge im Detail
Detaillierte Aufzeichnungen über Witterung, phänologische Entwicklung und Ernteverlauf der wichtigsten Jahrgänge der Domaine des Lambrays.
Frühling
Sehr früher Austrieb Anfang April (1. April in Puligny-Montrachet, 2. April in Morey-Saint-Denis). Eine kühle, feuchte Blütephase vom 8. bis 10. Juni führte zu spürbarer Verrieselung (-20 % Ertrag). Anhaltende Niederschläge verursachten massiven Mehltaudruck mit weiteren Einbußen bis Mitte Juli.
Sommer
Ab Mitte Juli bis Ende August setzte trockenes, warmes und sonniges Wetter ein, das den gesunden Trauben eine ungestörte Ausreifung ermöglichte.
Herbst
Trotz eines insgesamt feuchten Septembers bot sich vom 17. bis 23. September ein trockenes Erntefenster (Clos des Lambrays: 18.–20. September). Die Erträge fielen mit 17 hl/ha im Clos des Lambrays historisch niedrig aus (-45 %).
Frühling
Austrieb Anfang April (1. April in Puligny-Montrachet, 7. April in Morey-Saint-Denis). Die Blüte verlief um den 7. Juni unter optimalen Bedingungen, gefolgt von willkommener Feuchtigkeit für einen perfekten Fruchtansatz.
Sommer
Warmes Witterungsbild mit regelmäßigen Niederschlägen ohne Trockenstress. Ende Juli erfolgte eine gezielte grüne Lese zur Ertragsregulierung.
Herbst
Strahlender Sonnenschein im September ermöglichte eine vollkommen entspannte Lese vom 1. bis 15. September (Clos des Lambrays: 7.–11. September) mit großzügigen Erträgen (+40 % über dem Mittel).


Frühling
Austrieb Anfang April (1. April in Puligny-Montrachet, 8. April in Morey-Saint-Denis). Frost am 4. April (-2,5 °C) blieb unschädlich. Frühe Blüte ab dem 28. Mai, gefolgt von einem überdurchschnittlich feuchten Juni (150 mm Niederschlag).
Sommer
Sehr heißer und trockener Juli und August mit nur 33 mm Regen, was die Reifung phasenweise leicht verlangsamte.
Herbst
Reibungslose Lese vom 29. August bis 8. September (Clos des Lambrays: 1.–5. September) bei regulärem Ertrag von 30 hl/ha im Clos des Lambrays.
Verkostungsnotiz:
Verführerisch, reichhaltig und opulent mit duftiger Frucht und feinmaschig-seidig gewobenem Tannin.


Winter
Ein ungewöhnlich warmer Spätwinter mit bis zu 27 °C Ende März führte zu einem verfrühten Austrieb am 2. April.
Frühling
Verheerender Frost und Schneefall vom 5. bis 8. April (bis zu -3,1 °C im Clos des Lambrays) führten zu schweren Ertragseinbußen. Nach Vegetationsstopp setzte im Mai rasches Wachstum ein; Blüte ab dem 15. Juni.
Sommer
Ungewöhnlich kühl, wolkenreich und feucht mit spätem Krankheitsdruck, der intensiven Pflanzenschutz im Weinberg erforderte.
Herbst
Rechtzeitiger Wetterumschwung ab dem 1. September mit trockenem Nordwind und viel Sonnenschein. Ernte vom 20. bis 27. September bei stark dezimierten Erträgen (Clos des Lambrays: 15 hl/ha).
Verkostungsnotiz:
Grazil, feingliedrig und vibrierend frisch mit transparenter Frucht und nobler Struktur.













