Weine
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1677 Artikel
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Les Pavots Proprietary Red 2013
Ein außergewöhnlich kraftvoller und komplexer Rotwein, der mit seiner opulenten Struktur und vielschichtigen Aromenkomposition beeindruckt. In der Nase entfaltet sich ein verführerisches Bouquet aus schwarzen Kirschen, Brombeeren und Waldfrüchten, untermalt von subtilen Noten von ungerauchtem Zigarrentabak und Lakritz. Am Gaumen zeigt sich eine bemerkenswerte Tiefe mit samtigen, dennoch präsenten Tanninen, die dem Wein seine markante Struktur verleihen. Harmonisch integrierte Eichennuancen mit Anklängen von Mokka, Schokolade und einem Hauch Minze runden das Geschmacksprofil ab. Die Fruchtfülle wird von einer angenehmen Frische getragen, die in einem langen, appetitanregenden Finale mündet.
0,75 L
325,00 €
433,33 € / Liter

So setzen sich die Weine von Chateau Palmer in der Appellation Margaux zusammen
Das Weingut produziert in jüngeren Jahren äußerst konzentrierte Weine mit tiefdunkler Farbe, die in der Nase und am Gaumen einen prall gefüllten Früchtekorb offenbaren. Mit verantwortlich für diese Üppigkeit sind sicher die 47% Merlot in der Cuvée. Außerdem finden etwa 47% Cabernet Sauvignon Verwendung, der Rest ist Petit Verdot.
Auf seinen 66 Hektar produziert das Weingut stilistisch eine im Vergleich zu früheren Jahrgängen etwas maskulinere Interpretation eines Margaux, nach wie vor jedoch gepaart mit unglaublichem Alterungspotential. Chateau Palmer arbeitet als eines der ersten unter den großen Grand Crus-Chateaux seit dem Jahr 2008 nur noch biodynamisch.
Die Besitzer des Weinguts
Chateau Palmer ist im Besitz mehrerer Familien. CEO des Superstars aus Margaux ist kein Geringerer als Thomas Duroux, der zuvor von 2002 bis 2004 Winemaker bei Masseto war.
Auch als Gebäude ist das Weingut eine beeindruckende Erscheinung. Man fährt in dem kleinen Örtchen d ´ Issan in der Appellation Margaux direkt daran vorbei, und würde man die Kurve nicht richtig bekommen, stünde man mitten im Hof.
Der Vergleich zu Premier Cru Nachbarn ist durchaus gerechtfertigt
Das Chateaugebäude von Chateau Palmer wirbt für sich. Eine Mischung aus aristokratischen und lokal bäuerlichen Gebäuden bilden mit beeindruckenden Gärten ein Kleinod, das fast zu schön zum Vorbeifahren ist. Und dann diese Weine! So viele Jahrgänge haben dieses Chateau verlassen und in jedem Jahr kommt ein weiterer hinzu, dass der Vergleich zum Premier Cru Nachbarn Chateau Margaux durchaus gerechtfertigt ist. Palmer selbst ist seit der Klassifikation von 1855 als Troisime Grand Cru Classe eingestuft, die dritthöchste Stufe der Klassifikation.
0,75 L
219,00 €
292,00 € / Liter

The Wine Advocate: The 1994 Pichon Longueville Comtesse de Lalande is drinking beautifully, soaring from the glass with a classic bouquet of briary black fruits, cigar ash, fresh tobacco and loamy soil. Medium-bodied, supple and seamless, with melting tannins and a fleshy core of fruit, it's an immensely charming, notably over-performing vintage for this estate that's in its prime today."

Chateau Margaux – das vielleicht beeindruckendste Weingut von ganz Bordeaux
Chateau Margaux aus der gleichnamigen Appellation Margaux liegt am linken Ufer von Bordeaux und ist mit seiner zweihundertjährigen Geschichte vielleicht das beeindruckendste Weingut von Bordeaux und wahrscheinlich ganz Frankreich. Dabei ist die Lage völlig unspektakulär und für einen Ortsunkundigen fast nicht zu finden, dafür sind die Böden umso bemerkenswerter. Sie bestehen aus 4 bis 11 Meter tiefen Schichten aus mittlerem bis feinem Kies. Die historischen Gebäude des Chateaus sind in dieser Art selten in Frankreich zu sehen und wurden im 19. Jahrhundert, genauer im Jahr 1815 erbaut. Die Weinberge sind zum Teil leicht zur Gironde geneigt. Chateau Margaux ist im Besitz der Familie Mentzelopoulos, vormals Inhaber einer Supermarktkette.
Besitzerin Corinne Mentzelopoulos beauftragte den bekannten Architekten Lord Norman Forster mit dem Bau eines neuen Weinkellers, Vinothek sowie eines Forschungs- und Entwicklungszentrums. 2015 wurden schließlich die neuen Gebäude eröffnet. Es war die erste komplette Modernisierung des Kellers seit seinem Bau im Jahr 1810.
Die Weine von Chateau Margaux können hervorragend altern
Insgesamt verfügt Chateau Margaux über eine Anbaufläche von 262 Hektar, 80 von ihnen sind Weinberge. Die Rebsorten stellen einen Anteil von 75% Cabernet Sauvignon, 20% Merlot, 3% Petit Verdot und 2% Cabernet Franc dar. Außerdem ist kleiner Teil mit Sauvignon Blanc Reben bepflanzt. Chateau Margaux macht also nicht nur Rotwein. Die Weine von Margaux können hervorragend altern, die guten Jahrgänge schaffen problemlos 50 Jahre und mehr. Die Fermentation der Weine findet sowohl beim Erst- als auch beim Zweitwein in Eichenfässern statt.
Pavillon Rouge - der Zweitwein von Chateau Margaux
Dieser Zweitwein steht seinem berühmten Erstwein in Stil und Finesse in nichts nach und wird zu Recht der große kleine Bruder genannt: Seidige Tannine, elegante Struktur und eine bemerkenswerte Tiefe zeichnen ihn aus. Mit einem immer höheren Anteil an Trauben aus den besten Parzellen der Margaux-Lage ist Pavillon Rouge längst mehr als nur ein Zweitwein – er ist ein eigenständiger Ausdruck der Raffinesse von Chateau Margaux.
Chateau Margaux – der primus inter pares der Premier Grand Crus?
Ursprünglich hieß Chateau Margaux "La Mothe de Margaux". Dieser Name rührt noch aus den Lebzeiten des früheren Besitzers, der Herzog von Aquitanien oder wohl besser bekannt als "Richard Löwenherz" her. Pierre de Lestonnac war einer der späteren Besitzer und forcierte im 16. Jahrhundert die Ausweitung des Weinbaus. Der Grundstock der heutigen Weinkultur des Medoc war also gelegt. Im 20. Jahrhundert
Der Ruf von Chateau Margaux war nicht immer so spektakulär wie in heutiger Zeit. Zwar machte die Weinbereitung im 18. Jahrhundert große Fortschritte, es wurden z.B. erstmals ausschließlich blaue Trauben für den Rotwein verwendet, aber beonders in den 1970er Jahren war Chateau Margaux qualitativ arg gebeutelt. Zwar führte die damalige Eigentümer Familie Ginestet wichtige Arbeiten zur Umstrukturierung der Weinberge durch, doch erst mit dem Jahrgang 1978 setzte auf Margaux unter André Mentzelopoulos ein Wandel ein, der diesen Premier Cru in kurzer Zeit nicht nur an die Spitze der Appellation brachte, sondern auch in die Top-Riege des ganzen Bordelais.
Verantwortlich hierfür war auch vor allem der sympathische Paul Pontellier, Manager, Önologe und Nachfolger von Émile Peynaud (1912-2004), der ohne Kompromisse auf Qualität setzte. Er verstarb im März 2016. Ich werde ihn vermissen, denn ein Empfang auf Chateau Margaux war mit ihm immer ein Ereignis, auf keinem anderen Premier-Cru-Weingut lief das so persönlich und herzlich ab. Nach dem Tod von André Mentzelopoulos im Jahr 1980 übernahm seine Tochter Corinne die Leitung von Margaux.
Hommage an Chateau Margaux Manager Paul Pontellier
Wussten Sie, dass einmalig für den Erstwein des Jahrgangs 2015 eine außergewöhnliche Flasche entworfen wurde? Anstelle des Etiketts wurde diese mit einem aufwändigen Goldsiebdruck überzogen. Die Flasche ist auch eine Hommage an Paul Pontellier, da der Jahrgang 2015 der letzte unter seiner Führung war. Sein Name ist mit auf die Flasche gedruckt.
0,75 L
169,50 €
226,00 € / Liter

Jane Anson: Still young and brooding, this is pure St Julien, pure Barton loveliness. Great quality, juicy, balanced, crayon and cassis, we are right in the heart of the appellation here, but with the intensity and concentration turned up to full. 60% new oak for ageing."
0,375 L
74,90 €
199,73 € / Liter

Chateau Troplong Mondot 2003
Ein faszinierender Wein, der durch seinen opulenten Charakter begeistert. In der Nase entfalten sich verführerische Aromen von Heidelbeeren, Maulbeeren und schwarzen Johannisbeeren, begleitet von subtilen Noten von Süßholz und Holzkohle. Am Gaumen präsentiert er sich vollmundig mit einer samtigen Textur, die von einer angenehmen Süße der Tannine unterstützt wird. Die Fruchtkomponenten von Pflaume, Beere und Himbeere harmonieren perfekt mit dem langen, liebkosenden Abgang. Ein Wein mit außergewöhnlichem Gaumenerlebnis, der durch seine Ausgewogenheit und Eleganz überzeugt und ein wahrhaft luxuriöses Geschmackserlebnis bietet.
0,75 L
149,00 €
198,67 € / Liter

Chateau Latour a Pomerol
Dieser vorzügliche Wein präsentiert sich mit einem tiefdunklen Granat und elegantem rubinfarbenem Rand. In der Nase entfaltet sich ein ausladendes, feinsüßes Bouquet von Damassine-Pflaumen, welches harmonisch mit delikaten Kirsch- und Schokoladennoten verschmilzt. Am Gaumen begeistert er durch seine weiche, geschmeidige Textur und perfekt eingegliederte Tannine. Die Komposition aus schwarzen Himbeeren, saftigen Pflaumen und subtilen Anklängen von Zedernholz und Kakao mündet in einem frischen, lebendigen Finale. Ein charmanter Pomerol mit außergewöhnlicher Finesse und eleganter Struktur, der durch seine samtige Beschaffenheit und vollmundige Aromatik zu überzeugen weiß.
0,75 L
72,50 €
96,67 € / Liter

Weinwisser: Tiefes, klassisches Bouquet, Cassis, Korinthen, Edelhölzer. Rustikaler, bourgeoiser Gaumen mit feinsandigem Tannin, würziger Aromatik, kerniger Struktur, herber Abgang. 18/20 trinken - 2028"
0,75 L
99,00 €
132,00 € / Liter

Chateau Les Carmes Haut Brion 2011
Dieser faszinierende Bordeaux präsentiert sich mit einem zarten, dunkelrubinroten Farbenspiel und entfaltet im Glas ein filigranes, elegantes Bouquet aus roten Kirschkonfitüren, Preiselbeerduft und delikaten Veilchennoten, harmonisch unterlegt mit feinen Anklängen von Sandelholz. Am Gaumen überzeugt der 2011er durch seine beeindruckende Balance sowie einen konzentrierten Extrakt, der von samtigen Tanninen eingerahmt wird und sich in einem wohlstrukturierten Körper mit ausgeprägter Tiefe manifestiert. Die außergewöhnliche Raffinesse des Weins kulminiert in einem gebündelten Finale mit Wildkirscharomen und subtilen Graphitnoten, das die Besonderheit dieses kleinen Juwels aus Pessac-Léognan eindrucksvoll unterstreicht.
0,75 L
129,00 €
172,00 € / Liter

2008 Haut-Brion: "The extraordinary 2008 Haut-Brion is a candidate for -wine of the vintage.- Composed of 50% Cabernet Sauvignon, 41% Merlot and 9% Cabernet Franc, it reveals more evolution and complexity in its large-scaled perfume. The dense purple color is followed by a sweet nose of creosote, asphalt, blueberries, black currants and jammy raspberries, sweet tannins, a savory, fleshy mouthfeel and a stunning finish. This incredibly pure, noble wine was produced from one of the estate's smallest crops (only 7,000 cases produced versus the usual 12,000 cases). It should drink well for three decades or more."
0,75 L
499,00 €
665,33 € / Liter

Die Geschichte von Chateau Marquis de Terme liest sich absolut beeindruckend. Als das Gut im Jahr 1661 von Pierre des Mesures de Rauzan erworben wurde, war es eines der größten Güter in ganz Bordeaux. So groß, dass in der Folge Chateau Desmirail, Chateau Rauzan Segla, Rauzan Gassies und das aktuell noch immer 40 Hektar umfassende Chateau Marquis de Terme daraus hervorgingen. Thomas Jefferson, beka
0,75 L
44,90 €
59,87 € / Liter

Ein Weingut mit Geschichte
Seit 1871 ist das Weingut im Besitz der Familie Nicolas, die sich ganz besonders um Chateau La Conseillante kümmert. Generation um Generation, Jahrgang für Jahrgang, haben sie seiner Geschichte neue Kapitel hinzugefügt. Jede Winzerlinie verfolgt das gleiche Ziel: diesen einzigartigen Weinberg im berühmten Weinbaugebiet Pomerol zu erhalten und an die nächste Generation weiterzugeben.
Daher kommt der Name La Conseillante
Der Name „La Conseillante“ lässt sich in Frankreich 300 Jahre zurückverfolgen, als die einflussreiche Libourne-Händlerin Catherine Conseillan das Anwesen kaufte und ihm die weibliche Version ihres Nachnamens gab: La Conseillante. Mit dem Spitznamen „Eiserne Lady“ führte die Besitzerin ein Renovierungsprogramm auf dem Anwesen durch und erweiterte die Fläche des Weinbergs auf insgesamt 12 Hektar. Fünf Generationen später ist das Layout des Weinbergs mit seinem Parzellenmosaik aus dieser Zeit unverändert geblieben.
Seit 2003 schreiben Bertrand und Jean-Valmy Nicolas in fünfter Generation ein neues Kapitel in der Geschichte des Weinguts. Getreu der Identität und Philosophie von La Conseillante verfolgen sie die gleiche Politik wie ihre Vorfahren. Sensibel und fürsorglich gegenüber ihrer Umgebung, verwalten sie das Anwesen heute immer umweltbewusster und nachhaltiger. Ihr Respekt für Terroir, Details und Präzision veranlasste sie 2012 zum Bau eines Vinifizierungsraums, der parzellenweise Weinbereitung ermöglichte.
Jedes Mitglied der Familie Nicolas wird von der gleichen Leidenschaft angetrieben und von einem Erbe inspiriert, das von Generation zu Generation weitergegeben wird.
Das Terroir von Chateau La Conseillante
Die Lage von Chateau La Conseillante ist einzigartig in der Appellation Pomerol, wo eine originelle Mischung aus eisenoxidhaltigen Böden und Unterböden das Terroir prägen. Auf den knapp 12 Hektar aus sandigem Kies- und grauem Lehmboden, gedeihen die Rebsorten Merlot (80%) und Cabernet Franc (20%). Die Rebfläche, bestehend aus 16 Parzellen, von denen die älteste im Jahr 1958 bepflanzt wurde, liegt vorwiegend auf einer Kiesablagerung, die der Fluss Isle in der Günz Eiszeit mehrere Meter dick herangeführt hat. Die Trauben vergären in 22 Ton-Bottichen und reifen anschließend in 70 Prozent neuen Barriques. Der Ausbau in den Eichenfässern beträgt rund 8 Monate.
Der Zweitwein Duo de Conseillante
Seit 2007 wird auf La Conseillante der Zweitwein Duo de Conseillante aus zwei der sandigeren Parzellen des Weinbergs hergestellt. Obwohl weniger konzentriert im Profil, zeigt dieser Wein Aromen und Lebendigkeit, die mit La Conseillante vergleichbar sind. Mit einem Alterungspotential von zwei bis zehn Jahren offenbart Duo frische Früchte in der Nase und ein seidiges Mundgefühl, das durch köstliche Frische verstärkt wird.
Chateau La Conseillante – es lohnt sich!
Chateau La Conseillante liegt, wie bereits erwähnt, in der Appellation Pomerol. Das Gutsgebäude befindet sich in unmittelbarer Nähe der Grenze zur Appellation St. Emilion. Wenn man sich die Nachbarn von la Conseillante ansieht (Petrus, Chateau Cheval Blanc, Chateau La Tour-Figeac, Vieux Chateau Certan, Chateau L´Evangile) kann man schon erahnen, welche Qualität dort in die Flaschen kommt. Ob Chateau La Conseillante sich lohnt? Unbedingt!!
0,75 L
175,00 €
233,33 € / Liter

Chateau Lafite Rothschild 1989
Ein wahrhaft eleganter Ausdruck des Pauillac, der mit seiner bemerkenswerten Balance und Finesse begeistert. Im vielschichtigen Bouquet entfalten sich verführerische Noten von Gewürzen, schwarzen Johannisbeeren und Zedernholz, begleitet von subtilen Anklängen getrockneter Rosenblätter und Waldbeeren. Am Gaumen präsentiert sich dieser außergewöhnliche Wein mit seidigen Tanninen, die die köstlichen Fruchtaromen von dunklen Kirschen und Brombeeren sanft umhüllen. Der lang anhaltende Abgang offenbart feine Nuancen von Bleistiftspitze, gerösteten Mandeln und einem Hauch Vanille – ein meisterhaftes Zusammenspiel von Kraft und Raffinesse, das mit jedem Schluck neue Geschmacksdimensionen eröffnet.

Chateau Palmer
Dieser faszinierende Wein präsentiert sich in einem kräftigen Rubingranat mit violetten Reflexen. Im vielschichtigen Bouquet entfalten sich verführerische Aromen von reifen Beeren, frischen Kirschen und einem Hauch von Lakritze, ergänzt durch subtile Noten von Tabak und kandierten Orangenzesten. Am Gaumen offenbart sich eine saftige Struktur mit eleganten Lakritz-Anklängen und einer beeindruckenden Balance. Die seidigen Tannine und die geschmeidige Textur verleihen diesem hocheleganten Wein eine harmonische Präsenz. Mit seiner guten Länge und den charakteristischen Trüffel- und Moschusnoten bietet dieser appellationstypische Margaux bereits jetzt ein vollendetes Geschmackserlebnis.
0,75 L
325,00 €
433,33 € / Liter

Chateau Figeac in der Appellation Saint Emilion – es lohnt sich
Seit dem Aufstieg von Chateau Figeac zum Premier Grand Cru Classé A (Ausone, Angelus und Cheval Blanc verzichteten freiwillig auf den Status), haben sich die Preise der Weine deutlich nach oben entwickelt. Das im westlichen Teil von Saint Emilion gelegene Weingut am Rande der Appellation Pomerol erlebt seitdem über alle Jahrgänge hinweg einen erheblichen Nachfrageboom, vor allem auch in Asien. Reife Jahrgänge sind fast komplett vom Markt verschwunden.
Familie Manoncourt – die Köpfe hinter dem Weingut
Die Geschichte des Gutes reicht aller Wahrscheinlichkeit nach bis in die römische Zeit, genauer bis ins 2. Jahrhundert. Sein Name wird zumindest auf eine gallo-römische Villa namens Figeacus zurückgeführt. Im 15. Jahrhundert finden sich schließlich erste urkundliche Nachweise, als es Eigentum der Familie Decazes wurde.
Heute ist Chateau Figeac seit bereits mehr als 120 Jahren im Besitz der Familie Manoncourt. Im Jahr 1892 erwarben André Villepigue und seine Frau Henriette de Chèvremont, die Großeltern von Thierry Manoncourt, Chateau Figeac. Thierry Manoncourt, der liebenswerte Grandseigneur und langjährige Eigentümer, war eine DER Persönlichkeiten der ganzen Region. Im Sommer 2010 verstarb der ehemalige Agraringenieur im Alter von 92 Jahren. Er konnte über selbst erlebte Jahrgänge in Bordeaux sprechen, die die meisten noch nicht einmal getrunken haben. "Mittlerweile verkaufen sich unsere Weine en primeur innerhalb einiger Tage, ich erinnere mich aber noch, um damals den Jahrgang 1945 am Markt zu platzieren, brauchten wir fast 5 Jahre", sagte er einmal. Die jetzigen Eigentümer sind Madame Thierry Manoncourt, und Ihre Tochter Hortense Idoine Manoncourt, sie investierten enorme Summen in das Anwesen und einen komplett neuen high-tech Experimentierkeller mit ca. 5.500 m², einer doppelten Anzahl an Barriques, einem speziellen „cold cellar“, und all dies gekleidet in eine Atmosphäre, die Chateau Figeac schon immer ausmachte. Die gesamte Verwaltung von Chateau Figeac liegt bei Frederic Faye in besten Händen. Er begann 2002 in den Weingärten zu arbeiten, bevor er zum technischen Direktor befördert wurde.
Weinberge und Terroir von Chateau Figeac
Chateau Figeac zählt seit vielen Jahrzehnten zu den prestigeträchtigsten Gütern in Bordeaux, was vor allem am außergewöhnlichen Terroir liegt. Mit das Beste, das man in der Appellation Saint Emilion finden kann. Die 40 Hektar Weinberge, darunter 0,65 Hektar mit alten Reben bestückt, verteilen sich auf drei steinige und kiesbasierte Erhebungen aus Quarz, blauem Ton und Feuerstein. 14 Hektar Rebfläche sind für die Erhaltung einer seltenen Biodiversität bestimmt. Aus den Weinbergen, die ursprünglich einmal 200 Hektar umfassten, wurden über die Zeit in kleinen Teilen immer wieder Parzellen verkauft. Das ist mit ein Grund, warum so viele Weingüter den Namen Figeac mit im Logo tragen. Wussten Sie, dass eine der größten Parzellen inklusive Rebstöcke von der Familie Ducasse gekauft wurde, die diese dann in Chateau Cheval Blanc integriert hat. Seien wir ehrlich, hätten Sie als Besitzer von Chateau Figeac nur durchschnittliche Parzellen veräußert, oder Ihre besten? Die Frage des bewirtschafteten Terroirs wäre damit auch geklärt.
Die heutigen Weinberge des Chateaus sind mit den Rebsorten Cabernet Sauvignon (35%), Cabernet Franc (35% ) und Merlot (30%) bepflanzt. Das ist der höchste Anteil von Cabernet Sauvignon aller Weingüter am rechten Ufer der Gironde.
Acht maßgefertigte Holzfässer und vierzig Edelstahltanks erlauben dem Weingut die individuelle Vergärung der Trauben, die nach der Ernte ebenerdig angenommen und mittels Schwerkraft in den Gärkeller geleitet werden. Der Ausbau auf Figeac erfolgt jährlich in nahezu 100% neuen Barriques.
Petit Figeac – der großartige Zweitwein
Wir predigen ja immer wieder: Kaufen Sie Zweitweine aus großen Jahrgängen. Petit Figeac, der Zweitwein des überragenden Chateau Figeac ist ein würdiges Spiegelbild des Grand Vins. Die Cuvée besteht aus den Rebsorten Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon und Merlot. Für Petit Figeac werden Trauben von den jüngsten Reben des Hauses verwendet, hergestellt wird er allerdings unter den gleichen Voraussetzungen wie sein großer Bruder. Von den rund 160.000 Flaschen Gesamtproduktion entfallen weniger als 20 Prozent auf Petit Figeac.
Ob Erst- oder Zweitwein, Chateau Figeac ist ein Vorbild an Charme, Feinheit, Schönheit und Eleganz, das in keinem Weinkeller fehlen darf. Holen Sie sich unbedingt ein paar Flaschen oder auch eine schicke Sechserkiste.
0,75 L
209,00 €
278,67 € / Liter

Chateau Ducru Beaucaillou 1982
Ein wahrhaft majestätisches Erlebnis, das mit kräftigem Karmingranat und intensiven Rubinreflexen das Auge verzaubert. Die komplexe Nase offenbart ein faszinierendes Bouquet aus dunklem Beerenkonfit, Dörrobst und Nougat, unterlegt mit feinen Gewürznuancen und Anklängen von Zedernholz. Am Gaumen präsentiert sich dieser Saint-Julien stoffig und kraftvoll, mit schokoladigen Noten und einem finessenreichen Säurebogen. Die samtigen, gut integrierten Tannine verleihen dem Wein eine beeindruckende Struktur, während der lange Nachhall von feinen Röstaromen, Tabakblättern und einem Hauch von Waldboden geprägt ist – ein hochelegantes Meisterwerk voller Opulenz und Finesse.
0,75 L
525,00 €
700,00 € / Liter

Chateau Sociando Mallet 1995
Ein Wein, der durch seine beeindruckende Tiefe und komplexe Struktur besticht. In einem satten Purpurrot präsentiert sich dieser außergewöhnliche Bordeaux mit einem vielschichtigen Bouquet aus intensiven Cassis-Noten, dunklen Pflaumen, Espresso und feinen Lakritznuancen. Am Gaumen offenbart er sich kraftvoll und elegant zugleich, mit beachtlicher Konzentration und einer wunderbaren Balance zwischen Frucht und Säure. Die samtigen Tannine verleihen dem Wein eine angenehme Textur, während feine Noten von Kaffee und würzige Komponenten den langen Abgang begleiten. Eine gelungene Komposition, die die Klasse dieses Weinguts eindrucksvoll unterstreicht.
0,75 L
79,00 €
105,33 € / Liter

Weinwisser: Dichtes Purpur mit violetten Reflexen. Sattes, komplexes Bouquet, florale Würznoten im rotbeerigen, nach Kirschen riechenden Bouquet, recht konzentriert in der Nase. Im Gaumen fest, sattes Extrakt, stoffige Adstringenz, tolle Aromatik im Finale. Zusammen mit Poujeaux beweist Château Chasse-Spleen, dass die Appellation Moulis dieses Jahr sehr gute Weine hervorbringt."
0,75 L
42,50 €
56,67 € / Liter

Chateau Canon La Gaffeliere 1995
Dieser außergewöhnliche Saint-Émilion präsentiert sich mit einer faszinierenden rubinroten Farbe und begeistert durch ein komplexes Bouquet aus schwarzen Himbeeren, Johannisbeeren, Kirschen und subtilen Kaffee- und Zigarrenkistennoten. Am Gaumen entfaltet sich ein vollmundiger Wein mit beeindruckender Intensität, vielschichtigen Fruchtaromen und einer harmonischen Verbindung aus Extrakt und Glycerin. Die samtigen, außerordentlich feinen Tannine sind perfekt eingebunden und verleihen dem Wein eine elegante Struktur. Der lange, reichhaltige Abgang überzeugt durch seine Klarheit und Klasse, wodurch sich der 1995er als ein wahrhaft beeindruckendes Bordeaux-Erlebnis präsentiert.
0,75 L
82,90 €
110,53 € / Liter

Chateau Les Carmes Haut Brion 2012
Ein beeindruckender Wein, der mit seiner intensiven Tiefe und Komplexität besticht. In der Nase offenbaren sich verführerische Aromen von Brombeeren, Blaubeeren und schwarzen Himbeeren, untermalt von delikaten Zedernholznoten und dezenten Gewürznuancen. Am Gaumen präsentiert er sich kraftvoll mit einer seidigen Textur und einer eleganten Struktur, die von frischer Säure perfekt ausbalanciert wird. Der Abgang ist lang und eindrucksvoll, geprägt von rauchigen Noten, schwarzen Kirschen, Trüffel und dunkler Schokolade. Die harmonische Verbindung aus reichhaltiger Frucht und würzigen Akzenten macht diesen außergewöhnlichen Pessac-Léognan zu einem komplexen Geschmackserlebnis.
0,75 L
115,00 €
153,33 € / Liter

Ein Bordeaux Weingut mit bewegter Geschichte
Im Archiv von Haut Brion finden sich erste Aufzeichnungen über das Gut aus dem Jahr 1426. Gegründet wurde es schließlich von Jean de Pontac, der im Jahr 1533 das Adelshaus erwarb. Eine so lange Geschichte ist natürlich immer bewegt, im Falle von Haut Brion weist sie auf jeden Fall deutlich mehr Höhen als Tiefen auf. Haut Brion wurde u.a. im Tagebuch des 1633 in London geborenen Schriftstellers Samuel Pepys erwähnt, der am 10. April 1663 schrieb: "Ich habe gerade einen französischen Wein namens Ho-Bryan (sic) probiert, welcher den besten und außergewöhnlichsten Geschmack hat, der mir jemals begegnet ist…."
In den 1930er Jahren wurde das Haus von allerlei Krisen gebeutelt und schließlich an den New Yorker Bankier Clarence Dillon verkauft. Seitdem befindet sich Haut Brion im Besitz der Familie Dillon und wurde über die Jahrzehnte einem intensiven Investitionsprogramm unterzogen. Von 1975 bis 2008 vertrat Joan Dillon die Spitze des weltberühmten Chateaus. Sie leistete herausragende Arbeit, die ohne Frage zum heutigen Erfolg und Weltruhm von Chateau Haut Brion beitrug. Seit 2001 ist ihr Sohn Prinz Robert von Luxemburg Leiter. Es wird heute zusammen mit La Mission Haut Brion unter der Regie des Önologen Jean Philippe Delmas vinifiziert, der den Posten im Jahr 2003 von seinem Vater übernahm. Chateau Quintus in der Appellation Saint Emilion gehört übrigens auch zum Imperium von Haut Brion.
Das macht Chateau Haut Brion so besonders
Haut Brion ist ein wahres Juwel, mitten in der Stadt gelegen. Die Weinberge befinden sich wunderschön eingebettet in Pessac, einem Vorort von Bordeaux. Sie sind von einer Mauer gegen die Wohnhäuser und die direkt daran vorbeiführende Straße geschützt - das dürfte in der Welt der Spitzenweine wohl einmalig sein. Die Lage ist dem Wachsen des Stadtgebietes geschuldet, der Einschluss für das individuelle Mikroklima auf Haut Brion verantwortlich, welches die unverwechselbaren Charaktere der Weine hervorbringt.
Auch die Flaschen von Haut Brion haben eine Besonderheit: Sie sind keine normalen Bordeaux-Flaschen, sondern gedrungener und konisch, also nach oben, zum Hals hin, etwas dicker werdend.
So werden die Weine von Chateau Haut Brion ausgebaut
Nach einer kurzen, warmen Gärung werden die Weine von Haut Brion verglichen mit anderen Bordeaux Weinen extrem lange (bis zu 30 Monate) in neuen Barriques ausgebaut. Die Eichenfässer werden auf dem Gut selbst hergestellt.
Rotwein, WeiĂźwein und der Zweitwein Clarence de Haut Brion
Die Rotweine von Chateau Haut Brion setzen sich aus den Rebsorten Merlot (49%), Cabernet Sauvignon (39%), Cabernet Franc (11%) und Petit Verdot (1%) zusammen. Interessant ist, dass ein Haut Brion nie holzgeprägt schmeckt, obwohl er in sehr guten Jahrgängen bis zu zweieinhalb Jahre in neuen Barriques reift. Die Weißweine werden aus Sémillon und Sauvignon Blanc gekeltert. An Qualität stehen sich Rot- und Weißweine in nichts nach. Chateau Haut Brion Blanc, ist einer der besten Weißweine der Region und in der Weinwelt heiß begehrt. Auch der Zweitwein La Clarence de Haut Brion ist überragend. Balanciert und ausgewogen mit viel Eleganz und Tiefgang.
Alle Weine des weltberĂĽhmten Chateaus sind herausragende Spitzenweine und suchen selbst unter den besten der Welt ihresgleichen.
0,75 L
419,00 €
558,67 € / Liter

In der Nase:
Helle, grüngelbe Farbe. Nuancen von Amalfi-Zitrone, helles, kühles Steinobst und Erdbeermark. Grandiose Frische und eine dezente, Komplexität verleihende Exotik.
Am Gaumen:
Apfel, Birne, Weinbergpfirsich, dezente Cedro, die perfekt integriert ist und dem Wein eine kühle frankophile Charakteristik verleiht. Alles unterstützt von der typischen Mineralik uralter, tief wurzelnder Rebstöcke. 2017 OLD VINES ist ein unglaublich eleganter, tiefer Wein mit perfektem Säureeinsatz und dezenten Tanninen, die Spannung, Komplexität und Zug verleihen. Erinnernd an große Weine der Loire, ausgestattet mit einem langen Abgang, begleitet von feiner Creme und Macadamianuss. Ein Weißwein, den man nicht gerne teilt ;-)!
0,75 L
49,90 €
66,53 € / Liter

Chateau Leoville Barton – es lohnt sich!
Auch in Jahrgängen, die eher als Pomerol- oder St.-Emilion-Jahrgänge zählen, werden auf Chateau Leoville Barton in Bordeaux überragende Weine hergestellt, die mit jedem einzelnen Schluck die Reputation des ganzen Bordelais rechtfertigen. Ein Chateau, das es faustdick hinter dem Etikett hat. Es lohnt sich also!
Rotwein, den man bedenkenlos kaufen kann
Ab 1982 können Sie jeden Jahrgang von Chateau Leoville Barton unbedenklich kaufen, das wird Ihnen jeder Weinhändler bestätigen. Leoville Barton ist generell und in jedem Jahrgang eine absolut sichere Bank. Mittlerweile sind die alten Grand Cru Weine gesuchte Raritäten. Die Reben gedeihen auf mineralhaltigem Terroir mit Kies- und Lehmböden, die die beste Voraussetzung für großartige Weine bieten. Bemerkenswert ist, dass dieser Saint Julien trotz des mit mehr als 70% recht hohen Cabernet Sauvignon Anteils immer sehr weich ist, dabei aber auch beeindruckende Noten von dunkler Schokolade zeigt. Der Rest der Cuvée besteht übrigens zu 20% aus der Rebsorte Merlot und 8% Cabernet Franc.
Der Besitzer Anthony Barton – Gentleman und Grandseigneur
Lassen Sie mich noch etwas über Anthony Barton, den leider im Januar 2022 verstorbenen Besitzer von Chateau Leoville Barton und einer der profiliertesten Saint Julien-Botschafter, erzählen. Er war ein Sir alter englischer Schule, ausgestattet mit einem subkutanen Humor allerfeinster Ausprägung, ein Familienvater, Opa und Unternehmer, wie er sympathischer, freundschaftlicher und weitblickender nicht sein konnte. Ich achtete ihn sehr!
Anthony übernahm das Chateau in Bordeaux erst 1983 von seinem Onkel, Ronald Barton. Seitdem führte er die Tradition des von Hugh Barton im Jahr 1826 gekauften Gutes mit seinen 47 Hektar Rebflächen fort. Ein Mann, der Kultstatus erlangte. Seine Tochter Lilian Barton Sartorius leitet mittlerweile mit ihrem Mann Michel Sartorius zusammen das Familienunternehmen. Beteiligt sind auch ihre beiden Kinder Mélanie und Damien.
Bordeaux Subskription fĂĽr Chateau Leoville Barton
Sie können die Grand Cru Weine von Leoville Barton auch bei uns in der Bordeaux Subskription erwerben. Was bedeutet Subskription? Sie kaufen die aktuellen Jahrgänge noch während sie in den Fässern auf dem Chateau lagern zu einem Preis, den es so nie wieder geben wird. Wenn die Weine dann abgefüllt sind, werden diese an Sie ausgeliefert oder Sie können sie auch bei uns in UNGER WEINE - DER KELLER einlagern. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Website für die Bordeaux Subskription. Dort können Sie Subskription mit wenigen Klicks einfach und schnell ordern.
Green Spot Chateau Leoville Barton
Was viele nicht wissen, in den Barriques von Chateau Leoville Barton reifen nicht nur hochwertige Grand Cru Weine, sondern auch ein Whiskey mit dem Namen Green Spot. Der wird gemeinsam mit dem Yellow Spot Whiskey von der alteingesessenen Middleton Distillery für den Whiskyhändler Mitchell & Sons aus Dublin hergestellt. Pro Jahr werden davon nur einige tausend Flaschen produziert.
Wir empfehlen Ihnen, dem Chateau einen Besuch abzustatten, wenn Sie einmal in der Nähe sind. Ab September 2022 wird es nach Renovierungsarbeiten für Besucher wieder geöffnet sein.

Château Canon 2018
Dieser exquisite Saint-Émilion entfaltet sich mit einer beeindruckenden Komplexität, die im Glas nach kurzer Zeit ihre volle Pracht offenbart. Die Nase wird von einem vielschichtigen Bouquet aus dunklen Beerenfrüchten, süßen Kirschen und zarten Blumennoten verwöhnt. Am Gaumen begeistert der Wein durch seine perfekte Balance zwischen kraftvoller Frucht und eleganter Frische. Die seidigen, präzisen Tannine umhüllen den Gaumen wie Kaschmir, während Aromen von schwarzen Johannisbeeren, Lakritz und feinen Gewürzen das Geschmackserlebnis abrunden. Die bemerkenswerte Tiefe und der lang anhaltende, harmonische Abgang mit Noten von dunkler Schokolade und subtilen Kräutern zeugen von außergewöhnlicher Qualität.
0,75 L
159,00 €
212,00 € / Liter

The Wine Cellar Insider: If awards were given out for sensuality, this gem would take the trophy. Incredibly sexy, with its velvet drenched textures, silky tannins and opulent personality, this wine stands out in a crowd. The nose, with its aromatic display of flowers, plums, cherries, espresso, licorice, dark cocoa and oyster shell is compelling. The seamless finish crosses the 60 second mark with its non-stop display of concentrated, perfectly ripe, dark sweet, red fruits, chocolate, licorice and spice. If you can afford it, it is a wine you should have in your cellar and you'll want to age this for at least 15 years before popping a bottle. The wine was made using 54% Merlot, 40% Cabernet Franc and 6% Cabernet Sauvignon, 14.5% ABV. This wine is a legend in the making."
0,75 L
629,00 €
838,67 € / Liter

Chateau Trotte Vieille 2018
Ein beeindruckender Saint-Émilion, der durch seine außergewöhnliche Komplexität fasziniert. Der 2018er präsentiert sich im Glas mit intensivem Rubingranat und violetten Reflexen. Das vielschichtige Bouquet verzaubert mit Aromen von schwarzen Beeren, reifen Pflaumen, Schattenmorellen und feinen Blütennoten, begleitet von delikaten Nuancen von Nougat, Zedernholz und Vanille. Am Gaumen begeistert dieser vollmundige Wein mit seiner samtig-weichen Textur, einer extraktsüßen Frucht und perfekt eingebundenen, runden Tanninen. Ein harmonischer, langanhaltender Abgang mit feinen Gewürznoten rundet dieses außergewöhnliche Geschmackserlebnis ab.
1,5 L
195,00 €
130,00 € / Liter

Terroir und Weinberg
Bodenbeschaffenheit
Garonne-Kiesböden sind das bevorzugte Terroir für Cabernet Sauvignon. Diese Böden speichern Wärme und gewährleisten eine ausgezeichnete natürliche Drainage.
Klima
Mildes Klima mit thermoregulierendem Effekt der Gironde-Mündung. Die Nähe zum Fluss schützt vor Frost und sorgt für ausgeglichene Temperaturen.
Wasserversorgung
Die gut geformten felsigen Ausläufer fördern eine optimale Wasserversorgung der Reben und verhindern Staunässe.
Die Rebsorten
Cabernet Sauvignon (70%)
Angebaut auf den Garonne-Kiesböden der Hügel. Diese Böden sind das "natürliche Königreich" des Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc (3-4%)Ergänzt die Cuvée mit aromatischer Komplexität und strukturellen Elementen. Oft auf mittleren Hanglagen angebaut.
Merlot (24%)
Kultiviert auf Parzellen entlang der Flussufer, wo die Böden mehr Feuchtigkeit speichern. Diese Lage verleiht dem Merlot seine charakteristische Fruchtigkeit und Fülle.
Petit Verdot (2-5%)
Trägt zu einer beeindruckenden phenolischen Konzentration bei. Wird spät geerntet und bringt intensive Tannine und Farbe.
Über die Jahrgänge
2024 "Ain't No Mountain High Enough" Frische und Eleganz trotz Herausforderungen
2020 "Fiat Lux!"Historischer Jahrgang in neuer Kellerei
2019 "Blue Velvet" Kleine Beeren, groĂźe Konzentration
2017 "The Magnificent Seven" Triumph ĂĽber Widrigkeiten
2015 "International Excellence"Auszeichnung und Präzision
2012 "Precision and Innovation"Technologische Raffinesse
2008 "Everything Comes to Him Who Waits" Rome wasn't built in a day
Bodenbeschaffenheit
Garonne-Kiesböden sind das bevorzugte Terroir für Cabernet Sauvignon. Diese Böden speichern Wärme und gewährleisten eine ausgezeichnete natürliche Drainage.
Optimale Drainage
Die Geschichte von Lynch Bages
Historischer Jahrgang 2020 - erste Ernte in den neuen, hochmodernen Kellereianlagen mit Schwerkraft-Weinbereitung.
Wichtige Ereignisse
2020: Erster Jahrgang in der neuen KellereiHochmoderne Anlagen mit Schwerkraft-WeinbereitungErgonomische Arbeitsbereiche80 Tanks unterschiedlicher KapazitätUnterirdischer BarriquekellerModulare Traubenannahmehalle mit drei Linien
Technologie
Schwerkraft-Weinbereitung ohne PumpenPräzise TemperaturkontrolleSauerstofffreie VinifikationsumgebungOptimale MostklärungIndividuelle Behandlung verschiedener Parzellen
Nachhaltigkeit
Energieeffiziente AnlagenUmweltschonende BauweiseReduzierung des ökologischen FußabdrucksNachhaltige Weinproduktion
Weinqualität
Verbesserte Extraktion und VinifikationErhaltung der Terroir-CharakteristikaKonsistente Qualität über alle ParzellenOptimierte Reifung und Lagerung
Jean-Charles Cazes - Vierte Generation
2007: Ăśbernahme der operativen LeitungVierte Generation der Familie CazesVerbindung von Tradition und InnovationEinfĂĽhrung neuer TechnologienNachhaltigkeit und Umweltbewusstsein
Errungenschaften
Planung und Realisierung der neuen KellereiErhaltung der FamilientraditionAnpassung an moderne MarktanforderungenFortsetzung der Qualitätstradition
Innovationen
Digitalisierung der WeinbergsverwaltungPräzisionsweinbau mit SatellitentechnologieUmweltfreundliche AnbaumethodenModerne Kommunikation und Marketing
Lynch-Bages im Weltall 1985
Space Shuttle Discovery MissionAstronaut Patrick Baudry wählt Lynch-Bages 1975Erste Bordeaux-Weine im WeltallInternationale Aufmerksamkeit für das WeingutSymbol für Exzellenz und französische Weinkultur
Jean-Michel Cazes - Modernisierung und Innovation 1973 - 2007
1973: Jean-Michel Cazes tritt seinem Vater André beiHintergrund als Ingenieur aus Paris1975-1989: 15 Jahre umfassender ModernisierungsarbeitenEntwicklung der 'geschmeidigen Struktur' der Lynch-Bages-WeineLeitung von AXA MillésimesVerbindung von Tradition und moderner Technologie
Modernisierung
Komplette Erneuerung der KellereianlagenEinführung moderner VinifikationstechnikenVerbesserung der TemperaturkontrolleOptimierung der GärungsprozesseInvestition in neue Fass- und Lagertechnologie
Weinstil
Entwicklung der charakteristischen 'geschmeidigen Struktur'Balance zwischen Kraft und EleganzVerbesserung der AlterungsfähigkeitKonsistenz der Qualität über verschiedene Jahrgänge
Unternehmensrolle
Leitung von AXA MillésimesManagement mehrerer WeingüterÜbertragung von Expertise zwischen verschiedenen Terroirs
Jean-Michel Cazes, der Denker hinter dem Etikett
Gegründet wurde Chateau Lynch Bages wahrscheinlich im Jahr 1749, als Elisabeth Drouillard, die Frau des irischstämmigen Thomas-Michel Lynch, das Anwesen „Bourdieu de Batges“, das spätere Lynch Bages, von ihrem Vater erbte. Das Chateau kam in den 30er Jahren in den Familienbesitz der Cazes, die seitdem Besitzer geblieben sind. Der große Denker hinter dem Etikett war Jean-Michel Cazes, der zu den wichtigsten Weinpersönlichkeiten der Welt gehört und ein weit verzweigtes Familienimperium aufgebaut hat. Ein Mann mit enormer Dynamik, Vision, Energie und Charme. Er hat die Geschicke des modernen Bordeaux bestimmt, war verantwortlich für wegweisende Entwicklungen im Weintourismus und in der Weinausbildung und revolutionierte die Weingastronomie im Bordelais. Jean-Michel verstarb am 28.06.2023 mit 88 Jahren.
Jean-Michelles Sohn, Jean-Charlez Cazes oder JC (djäi-si), wie er von Freunden genannt wird, ist im Übrigen ein begeisterter Automobilsammler und zudem viermaliger Teilnehmer unseres Mercedes-AMG Winter Schweden Events. Er hat mit seinen Weinen eine Meisterleistung hingelegt. Auch er ist ein Qualitäts und Genussmensch par excellance.
Lynch Bages fĂĽhrt die Klassifikation in Bordeaux ad absurdum
Lynch Bages ist eines der Chateaux, das die Klassifizierung von 1855 wunderbar ad absurdum führt. Chateau Lynch Bages ist nach wie vor ein fünftes Gewächs, obwohl die Qualität auf dem Niveau vieler zweiter Gewächse liegt. Für uns Weinfreunde ist das von Vorteil. Denn die Preisgestaltung gestattet Lynch Bages kein Gleichziehen mit den zweiten Gewächsen.
Ein weiterer Vorteil ist die Größe: die Rebfläche von Lynch Bages ist rund 100 Hektar groß, was mit sich bringt, dass der Wein in der Regel besser verfügbar ist. Anders sieht es bei der winzigen Menge Weißwein Blanc de Lynch Bages aus, die Chateau Lynch Bages ebenfalls produziert. Sollten Sie an so etwas einmal drankommen (z.B. über uns), müssen Sie sich eine Flasche zulegen, es lohnt sich.
So werden die Weine von Lynch Bages hergestellt
Die Haupt Rebsorte der Cuvée des Rotweins von Lynch Bages ist, wie soll es im Medoc auch anders sein, Cabernet Sauvignon, die fast drei Viertel ausmacht. Der Rest sind Merlot, etwas Cabernet Franc und ein kleiner Anteil Petit Verdot.
2015 war das Chateau das erste in Bordeaux, das ein neues System für das Qualitätsmanagement nutzte: es überwacht die Entwicklung des Weins im Tank oder Fass, misst ständig Alkohol- und Zuckergehalt, Farbe und Temperatur.
Chateau Lynch Bages – es lohnt sich!
Das Weingut bringt enorm konstante Leistungen hervor. In Jahrgängen wie 1991 und 1992 zählt es zu den Besten, in großen Jahrgängen ist der Betrieb immer ganz vorne dabei. Dabei muss ein Lynch Bages immer einige Jahre reifen, bevor er zu Hochform aufläuft. In ihrer Jugend sind die Weine oft etwas unzugänglich, dafür ist das Alterungspotential enorm.
Hinzu kommt die Tatsache, dass Chateau Lynch Bages eine der stärksten Marken in ganz Bordeaux ist und nur ein Drittel bis ein Viertel eines Premier Crus kostet.
Das Projekt Blanc de Lynch Bages und der Zweitwein Echo de Lynch Bages
1990 wurde das Projekt Blanc de Lynch Bages ins Leben gerufen. Mit dem Jahrgang 2006 wurden die Erträge und Produktionsmengen nochmals deutlich reduziert, da die Selektion innerhalb der einzelnen Parzellen erheblich strenger durchgeführt wird. 59% Sauvignon Blanc, 21% Semillon und 20% Muscadelle bilden die Cuvee des Jahrgangs 2018, die in 50% neuen Barriques zum Weißwein-Traum reifte. Die Lese erfolgt selbstredend per Hand, zudem sehr aufwändig mit selektiver, Satelliten-gestützter Analyse (Oenoview) Plot für Plot und Abhängigkeit vom Reifegrad gelesen.
Auch mit dem Zweitwein Echo de Lynch Bages strebt das Weingut der Appellation Pauillac höchstmögliche Reife der Trauben an, um ihm einen bemerkenswerten Körper und Fülle zu verleihen. Er wird mit der gleichen Sorgfalt und den gleichen Anforderungen vinifiziert, wie sein älterer Bruder.
0,75 L
139,00 €
185,33 € / Liter

So setzen sich die Weine von Chateau Palmer in der Appellation Margaux zusammen
Das Weingut produziert in jüngeren Jahren äußerst konzentrierte Weine mit tiefdunkler Farbe, die in der Nase und am Gaumen einen prall gefüllten Früchtekorb offenbaren. Mit verantwortlich für diese Üppigkeit sind sicher die 47% Merlot in der Cuvée. Außerdem finden etwa 47% Cabernet Sauvignon Verwendung, der Rest ist Petit Verdot.
Auf seinen 66 Hektar produziert das Weingut stilistisch eine im Vergleich zu früheren Jahrgängen etwas maskulinere Interpretation eines Margaux, nach wie vor jedoch gepaart mit unglaublichem Alterungspotential. Chateau Palmer arbeitet als eines der ersten unter den großen Grand Crus-Chateaux seit dem Jahr 2008 nur noch biodynamisch.
Die Besitzer des Weinguts
Chateau Palmer ist im Besitz mehrerer Familien. CEO des Superstars aus Margaux ist kein Geringerer als Thomas Duroux, der zuvor von 2002 bis 2004 Winemaker bei Masseto war.
Auch als Gebäude ist das Weingut eine beeindruckende Erscheinung. Man fährt in dem kleinen Örtchen d ´ Issan in der Appellation Margaux direkt daran vorbei, und würde man die Kurve nicht richtig bekommen, stünde man mitten im Hof.
Der Vergleich zu Premier Cru Nachbarn ist durchaus gerechtfertigt
Das Chateaugebäude von Chateau Palmer wirbt für sich. Eine Mischung aus aristokratischen und lokal bäuerlichen Gebäuden bilden mit beeindruckenden Gärten ein Kleinod, das fast zu schön zum Vorbeifahren ist. Und dann diese Weine! So viele Jahrgänge haben dieses Chateau verlassen und in jedem Jahr kommt ein weiterer hinzu, dass der Vergleich zum Premier Cru Nachbarn Chateau Margaux durchaus gerechtfertigt ist. Palmer selbst ist seit der Klassifikation von 1855 als Troisime Grand Cru Classe eingestuft, die dritthöchste Stufe der Klassifikation.
0,75 L
325,00 €
433,33 € / Liter

Grand-Mayne 1995
90 THE WINEADVOCATE: "An unqualified sleeper of the vintage, the opaque purple-colored Grand-Mayne displays a sweet, creamy, black raspberry-scented nose with subtle notes of smoky, toasty oak. Both powerful and elegant, this wine exhibits layers of richness, nicely integrated acidity and tannin, and an impressive full-bodied, long finish. This offering should be drinkable early, and keep for over a decade. Anticipated maturity: 2000-2013."
90 WINESPECTATOR: "In-your-face aromas of toasted oak, ripe berries and chocolate. Full-bodied, with loads of ripe fruit and a long, smoke and berry finish. Absolutely moreish. Best from 2002 through 2006."
0,75 L
69,00 €
92,00 € / Liter

Chateau Leoville Poyferre 1990
Ein außergewöhnlicher Saint-Julien, der sich in seiner vollkommenen Reife präsentiert. Die komplexe Aromatik entfaltet sich unmittelbar beim Einschenken – ein faszinierendes Zusammenspiel aus dunklen Beeren, Pflaume, Nougat und zarten Dörrfrüchten. Am Gaumen besticht dieser Bordeaux durch seine geschmeidige, samtige Textur, die von einer eleganten Tanninstruktur perfekt eingerahmt wird. Der Wein vereint seidige Fülle mit überraschender Frische im Nachhall, wo feine Noten von Feigen und Gewürzen nachklingen. Die reichhaltige Fruchtexpression und die wunderbar integrierten Holznoten erzeugen ein harmonisches Gesamtbild von bemerkenswerter Tiefe – ein wahrhafter Begleiter für besondere Momente.
0,75 L
416,50 €
555,33 € / Liter

James Suckling: A little maderized with raised volatile acidity, but some tobacco and berry underneath. Turns fruity and even jammy."
0,75 L
495,00 €
660,00 € / Liter

Weinwisser: Sattes Violett-Rubin. Würziges, nach Rosen duftendes Bouquet, Kirschentöne dahinter, Edelhölzer, recht kompakt. Im Gaumen erst weich, dann doch reifeverlangende Tannine, kernige Textur, viel Rückaroma. Ein charaktervoller Wein mit sehr gutem Potenzial."
0,75 L
34,90 €
46,53 € / Liter

Wine Enthusiast: The wine is powered both by its tannins and by its great fruit. Dark and dense both in the structure and the black-plum flavors, it is very fine wine- juicy and ripe. This is a serious wine with a great future. Drink from 2026."
12,0 L
in 1er OHK verfĂĽgbar
1.450,00 €
120,83 € / Liter
18,0 L
in 1er OHK verfĂĽgbar
2.190,00 €
121,67 € / Liter
6,0 L
in 1er OHK verfĂĽgbar
650,00 €
108,33 € / Liter

Chateau La Mondotte 2019
Ein verführerisches Meisterwerk, das mit seiner undurchsichtigen, fast schwarzen Purpurfärbung sofort beeindruckt. Die Nase wird von einem faszinierenden Bouquet aus reifen Herzkirschen, Wildbeeren und subtilen Blumennoten verwöhnt. Der Auftakt am Gaumen präsentiert sich kraftvoll mit einer seidigen Textur und einem fordernden, jedoch geschmeidigen Tanningerüst. Die vielschichtige Komposition aus Heidelbeeren, Schlehen und Kakaopulver wird von einer präzisen Säurestruktur getragen, die dem Wein eine bemerkenswerte Finesse verleiht. Im gebündelten, langanhaltenden Finale offenbaren sich zusätzliche Nuancen von Gewürzen, Lakritze und süßem Tabak, die harmonisch mit den Fruchtaromen verschmelzen und einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen.
0,75 L
199,00 €
265,33 € / Liter

Chateau Soutard 2018
Der Chateau Soutard 2018 präsentiert sich als beeindruckendes Meisterwerk aus Saint-Émilion, dessen tiefe rubinrote Farbe mit violetten Reflexen bereits auf sein außergewöhnliches Profil hindeutet. In der Nase entfalten sich verführerische Aromen von schwarzen Waldbeeren, saftigem Pflaumenkonfit und Brombeeren, untermalt von dezenten Orangenschalen und blumigen Nuancen. Am Gaumen begeistert er durch seine samtige Textur mit runden, ausgereiften Tanninen, die perfekt mit der lebendigen Säurestruktur harmonieren. Die Kombination aus schwarzfruchtiger Opulenz und eleganter Frische verleiht diesem vollmundigen Wein eine beeindruckende Balance und Komplexität, die in einem langen, animierenden Abgang mit feinen Nougat-Noten kulminiert.
0,75 L
49,90 €
66,53 € / Liter

Chateau Margaux – das vielleicht beeindruckendste Weingut von ganz Bordeaux
Chateau Margaux aus der gleichnamigen Appellation Margaux liegt am linken Ufer von Bordeaux und ist mit seiner zweihundertjährigen Geschichte vielleicht das beeindruckendste Weingut von Bordeaux und wahrscheinlich ganz Frankreich. Dabei ist die Lage völlig unspektakulär und für einen Ortsunkundigen fast nicht zu finden, dafür sind die Böden umso bemerkenswerter. Sie bestehen aus 4 bis 11 Meter tiefen Schichten aus mittlerem bis feinem Kies. Die historischen Gebäude des Chateaus sind in dieser Art selten in Frankreich zu sehen und wurden im 19. Jahrhundert, genauer im Jahr 1815 erbaut. Die Weinberge sind zum Teil leicht zur Gironde geneigt. Chateau Margaux ist im Besitz der Familie Mentzelopoulos, vormals Inhaber einer Supermarktkette.
Besitzerin Corinne Mentzelopoulos beauftragte den bekannten Architekten Lord Norman Forster mit dem Bau eines neuen Weinkellers, Vinothek sowie eines Forschungs- und Entwicklungszentrums. 2015 wurden schließlich die neuen Gebäude eröffnet. Es war die erste komplette Modernisierung des Kellers seit seinem Bau im Jahr 1810.
Die Weine von Chateau Margaux können hervorragend altern
Insgesamt verfügt Chateau Margaux über eine Anbaufläche von 262 Hektar, 80 von ihnen sind Weinberge. Die Rebsorten stellen einen Anteil von 75% Cabernet Sauvignon, 20% Merlot, 3% Petit Verdot und 2% Cabernet Franc dar. Außerdem ist kleiner Teil mit Sauvignon Blanc Reben bepflanzt. Chateau Margaux macht also nicht nur Rotwein. Die Weine von Margaux können hervorragend altern, die guten Jahrgänge schaffen problemlos 50 Jahre und mehr. Die Fermentation der Weine findet sowohl beim Erst- als auch beim Zweitwein in Eichenfässern statt.
Pavillon Rouge - der Zweitwein von Chateau Margaux
Dieser Zweitwein steht seinem berühmten Erstwein in Stil und Finesse in nichts nach und wird zu Recht der große kleine Bruder genannt: Seidige Tannine, elegante Struktur und eine bemerkenswerte Tiefe zeichnen ihn aus. Mit einem immer höheren Anteil an Trauben aus den besten Parzellen der Margaux-Lage ist Pavillon Rouge längst mehr als nur ein Zweitwein – er ist ein eigenständiger Ausdruck der Raffinesse von Chateau Margaux.
Chateau Margaux – der primus inter pares der Premier Grand Crus?
Ursprünglich hieß Chateau Margaux "La Mothe de Margaux". Dieser Name rührt noch aus den Lebzeiten des früheren Besitzers, der Herzog von Aquitanien oder wohl besser bekannt als "Richard Löwenherz" her. Pierre de Lestonnac war einer der späteren Besitzer und forcierte im 16. Jahrhundert die Ausweitung des Weinbaus. Der Grundstock der heutigen Weinkultur des Medoc war also gelegt. Im 20. Jahrhundert
Der Ruf von Chateau Margaux war nicht immer so spektakulär wie in heutiger Zeit. Zwar machte die Weinbereitung im 18. Jahrhundert große Fortschritte, es wurden z.B. erstmals ausschließlich blaue Trauben für den Rotwein verwendet, aber beonders in den 1970er Jahren war Chateau Margaux qualitativ arg gebeutelt. Zwar führte die damalige Eigentümer Familie Ginestet wichtige Arbeiten zur Umstrukturierung der Weinberge durch, doch erst mit dem Jahrgang 1978 setzte auf Margaux unter André Mentzelopoulos ein Wandel ein, der diesen Premier Cru in kurzer Zeit nicht nur an die Spitze der Appellation brachte, sondern auch in die Top-Riege des ganzen Bordelais.
Verantwortlich hierfür war auch vor allem der sympathische Paul Pontellier, Manager, Önologe und Nachfolger von Émile Peynaud (1912-2004), der ohne Kompromisse auf Qualität setzte. Er verstarb im März 2016. Ich werde ihn vermissen, denn ein Empfang auf Chateau Margaux war mit ihm immer ein Ereignis, auf keinem anderen Premier-Cru-Weingut lief das so persönlich und herzlich ab. Nach dem Tod von André Mentzelopoulos im Jahr 1980 übernahm seine Tochter Corinne die Leitung von Margaux.
Hommage an Chateau Margaux Manager Paul Pontellier
Wussten Sie, dass einmalig für den Erstwein des Jahrgangs 2015 eine außergewöhnliche Flasche entworfen wurde? Anstelle des Etiketts wurde diese mit einem aufwändigen Goldsiebdruck überzogen. Die Flasche ist auch eine Hommage an Paul Pontellier, da der Jahrgang 2015 der letzte unter seiner Führung war. Sein Name ist mit auf die Flasche gedruckt.
0,75 L
159,00 €
212,00 € / Liter

Wine Spectator: Fabulous aromas of vanilla, toasted oak and fruit, ultrafine tannins and a long, caressing finish. All in finesse. From a winery on the fast track to the top. Drink or hold."
0,75 L
119,00 €
158,67 € / Liter

Morillon Zieregg GroĂźe STK Lage 2015
Dieser außergewöhnliche Chardonnay besticht durch sein leuchtendes Gelbgrün mit eleganten Silberreflexen. Im ungemein facettenreichen Bukett entfalten sich Nuancen von Wiesenkräutern und gelber Tropenfrucht, begleitet von einem Hauch Mandarinenzesten und floralen Komponenten. Am Gaumen präsentiert sich der Wein straff mit feiner weißer Frucht und einer lebendigen Säurestruktur. Die Aromen von perfekt gereiften Birnen, Äpfeln und Persimonen werden von einem zitronigen Touch im Finale abgerundet. Ein reichhaltiger, vollmundiger Wein mit ausgewogener Struktur und einem lang anhaltenden, eindrucksvollen Abgang.
1,5 L
119,00 €
79,33 € / Liter

Chateau Leoville Las Cases 1989
Ein wahrhaft vielschichtiges Meisterwerk, das nach mehr als drei Jahrzehnten Reife seine aristokratische Eleganz entfaltet. Der 1989er besticht durch sein fesselndes Bouquet aus floralen Noten, die sich sanft mit Waldbeeren und Blaubeeren verweben. Am Gaumen offenbart sich ein facettenreicher Charakter mit Anklängen von Brombeeren, Cassis und schwarzen Pralinen, untermalt von feinen Nuancen aus Zigarrenkiste, Eukalyptus und Walnuss. Die Textur präsentiert sich seidig mit perfekt eingebundenen Gerbstoffen, die dem Wein Struktur verleihen, ohne seine Geschmeidigkeit zu beeinträchtigen. Das lange, druckvolle Finale mit seiner feinen Würze und den subtilen Noten von Kardamom und Zimtstangen bezeugt die außergewöhnliche Qualität dieses St. Julien.

Renommierter könnten die Nachbarn von Vieux Chateau Certan, unter Insidern als VCC bezeichnet, nicht sein. Petrus, Petit Village, Evangile, La Conseillante. Vieux Chateau Certan verkörpert die Tradition in Perfektion. Die Gärung findet nach wie vor in großen Holzfässern statt, der Ausbau erfolgt in max. 50% neuem Holz. Der sehr zurückhaltende Alexandre Thienpoint leitet das Gut seiner Familie, zu
0,75 L
349,00 €
465,33 € / Liter

Chateau Lafleur 2019
Ein faszinierendes Meisterwerk, das mit einer beeindruckenden Komplexität aufwartet. Bereits im Glas entfaltet dieser außergewöhnliche Wein ein vielschichtiges Bouquet aus frischen Waldbeeren, Pflaumen, Schlehen und delikaten Blumennoten von Iris und Pfingstrosen. Mit etwas Luftkontakt offenbaren sich zusätzlich Nuancen von Gewürzen, Mandeln, Süßholz und Pains d'épices. Am Gaumen präsentiert sich der Chateau Lafleur 2019 mit einer beeindruckenden Struktur und Dynamik, die jeden Winkel des Mundraums mit vollmundigen, perfekt gereiften Fruchtwellen und samtigen Tanninen auskleidet. Der nahezu endlose Abgang hinterlässt einen bleibenden Eindruck von Präzision und Eleganz – eine wahrhaft außergewöhnliche Geschmackserfahrung.
0,75 L
1.990,00 €
2.653,33 € / Liter

Chateau Pichon Longueville Baron 2005
Ein wahrhaft majestätischer Pauillac, der mit seiner beeindruckenden Tiefe und Komplexität verzaubert. Der 2005er präsentiert sich mit einem verführerischen Bouquet aus schwarzen Johannisbeeren, reifen Brombeeren und delikaten Zedernholznoten, untermalt von feinen Anklängen an Tabakblätter, Mokka und süße Gewürze. Am Gaumen entfaltet sich eine wunderbare Symphonie aus samtigem Tannin und üppigen Fruchtaromen, die von einer bemerkenswerten Frische getragen werden. Die außergewöhnliche Struktur und die seidige Textur verbinden sich zu einem kraftvollen, gleichwohl eleganten Wein mit einem lang anhaltenden, harmonischen Abgang. Ein hocheleganter Vertreter dieses herausragenden Jahrgangs.
0,75 L
209,00 €
278,67 € / Liter

Château Bellevue Mondotte 2016
Der tiefpurpurne 2016er mit violetten Reflexen offenbart eine beeindruckende aromatische Komplexität, die sofort mit intensiven Noten von Heidelbeeren, schwarzen Johannisbeeren und einem Hauch von Lakritz fasziniert. Beim ersten Schluck entfaltet sich eine opulente Textur mit außergewöhnlicher Konzentration, wobei die perfekt eingebundenen, seidigen Tannine eine beeindruckende Struktur bilden. Nuancen von Pflaumen, Veilchen und dezenten Gewürzen wie Sternanis gesellen sich zu einem Hintergrund aus dunkler Schokolade und Espresso. Trotz seiner kraftvollen Persönlichkeit bewahrt dieser Saint-Émilion eine bemerkenswerte Frische und Eleganz, die in einem lang anhaltenden, von rotbeerigen Aromen geprägten Finale mündet.
0,75 L
185,00 €
246,67 € / Liter

Château Latour 2003
Dieser außergewöhnliche Wein präsentiert sich mit einem dunklen Rubingranat und violetten Reflexen im Glas. In der beeindruckenden Nase entfaltet sich ein faszinierendes Aromenprofil aus reifen Brombeeren, Cassis und süßen Pralinenakzenten, ergänzt durch Nuancen von kandierten Orangenzesten, Sandelholz und feinen Gewürznoten. Am Gaumen zeigt sich der Latour opulent und gleichzeitig von bemerkenswerter Eleganz, mit einer samtigen Textur, die den Mundraum vollständig auskleidet. Die perfekt integrierten Tannine tragen zu einem harmonischen Gesamtbild bei, während die außergewöhnliche Länge im Abgang den Charakter dieses bemerkenswerten Jahrgangs unterstreicht – ein wahrhaft komplexer und vielschichtiger Wein von großer Fülle und Finesse.
0,75 L
999,00 €
1.332,00 € / Liter

Chateau L'Eglise Clinet 2018
Ein wahrhaft hedonistisches Meisterwerk, das mit seiner opulenten Tiefe und Farbintensität sofort beeindruckt. Das komplexe Bouquet offenbart verführerische Nuancen von Trüffel, Holunderbeeren, dunkler Schokolade und subtilen Kräuternoten, umspielt von Veilchenparfüm und edlen Hölzern. Am Gaumen entfaltet sich eine samtene Struktur mit außergewöhnlicher Eleganz – schwarze Kirschen, saftige Pflaumen und Blaubeeren werden von dezenten Lakritz- und Nougatnoten begleitet. Die perfekt eingebundenen, seidigen Tannine und die beeindruckende Frische verleihen diesem vollmundigen Wein eine harmonische Balance. Im außergewöhnlich langen Finale zeigt sich eine königliche Komplexität, die diesen Pomerol zu einem Erlebnis von höchster Distinktion macht.
0,75 L
329,00 €
438,67 € / Liter

Chateau La Fleur de Gay 2000
Dieser exquisite Pomerol präsentiert sich in einem dichten Rubinrot mit purpurnen Reflexen. Nach einstündiger Belüftung entfaltet er sein volles Potenzial und verzaubert mit einem komplexen Bouquet aus dunklen Pflaumen, bitteren Schokoladenaromen, Lakritz und reifen Kirschen. Am Gaumen begegnet einem ein üppiges, einladendes Geschmackserlebnis mit Noten von Himbeercreme, Boysenbeerkonfitüre und warmem Anis, die von einer samtigen Struktur getragen werden. Der lange, fließende Abgang mit einem Hauch von Ganache vereint Hedonismus mit erfrischender Eleganz - ein vielschichtiger, komplexer Wein mit der perfekten Balance zwischen Kraft und Finesse, der bereits jetzt vollständig gereift ist.
0,75 L
149,00 €
198,67 € / Liter

Chateau Leoville Poyferre 2013
Ein beeindruckender Saint-Julien, der die Schwierigkeiten des Jahrgangs meisterhaft überwindet. Der 2013er präsentiert sich mit einem ausdrucksstarken Bouquet aus schwarzen Johannisbeeren, dunklen Pflaumen und Heidelbeeren, untermalt von delikaten Veilchennoten und feinen Gewürzen. Am Gaumen zeigt er eine seidige Textur mit körnigen, charaktervollen Tanninen, die von einer erfrischenden Säure harmonisch balanciert werden. Die würzigen Aromen verbinden sich elegant mit Lakritz und saftigen Waldfrüchten, während die bemerkenswerte Reinheit und Finesse den Abgang prägen. Ein vielschichtiger Wein mit mittlerem Körper und bemerkenswerter Tiefe, der seine Opulenz mit Präzision und Fokus in Einklang bringt.
0,75 L
79,90 €
106,53 € / Liter

Chateau Gazin
Dieser vollmundige Bordeaux offenbart sich mit einer tiefgründigen rubinroten bis purpurnen Färbung. Im vielschichtigen Bouquet entfalten sich reife Noten von Brombeeren und Kirschen, die harmonisch mit Nuancen von geröstetem Holz, Kaffee und feinem Leder verschmelzen. Am Gaumen präsentiert sich der Wein kraftvoll und körperreich, mit einer gewissen Opulenz, die von würzigen Aromen und üppigen Fruchtkomponenten begleitet wird. Seine dichte Struktur und die samtigen, wenn auch präsenten Tannine, verleihen ihm einen charakterstarken, erdigen Charme, der besonders zu herzhaften Speisen eine beeindruckende Ergänzung darstellt.
0,75 L
125,00 €
166,67 € / Liter

Chateau Palmer 2018
Dieser außergewöhnliche Margaux präsentiert sich in einem undurchdringlichen Purpurrot mit nahezu schwarzem Kern. Die bezaubernde Nase entfaltet ein faszinierendes Bouquet aus reifen schwarzen Waldfrüchten, Schattenmorellen und Veilchen, untermalt von zarten Noten dunkler Schokolade, Lakritz und einem Hauch von Zedernholz. Am Gaumen beeindruckt dieser Wein durch seine seidig-samtene Textur und perfekt ausgereifte Tanninstruktur, die trotz enormer Konzentration von beachtlicher Eleganz getragen wird. Der extraktsüße, anhaftende Geschmack offenbart vielschichtige Aromen von Brombeerkonfitüre, schwarzen Kirschen und feinen Gewürznuancen, die in einem schier endlosen Finale kulminieren. Ein faszinierender Wein, der aufgrund seiner außergewöhnlichen Balance zwischen Kraft und Finesse zu den herausragenden Schöpfungen des Jahrgangs zählt.
0,75 L
440,00 €
586,67 € / Liter

Chateau Duhart Milon 2004
Dieser beeindruckende Bordeaux offenbart sich mit einem kurzen Dekantieren in seiner vollen Eleganz. Im Glas präsentiert sich der Wein in dunklem Rubinrot mit purpurnen Reflexen. Die Nase wird von klassischen Aromen von Zedernholz, schwarzer Johannisbeere und feinen Gewürznuancen verwöhnt, während subtile Noten von Erde und Tabakblatt die Komplexität vervollständigen. Am Gaumen zeigt sich der 2004er mittelschwer bis vollmundig mit einer bemerkenswerten Länge und Tiefe. Die lebendige Säure harmoniert perfekt mit den samtigen Tanninen und der üppigen Frucht, die an Johannisbeergelee erinnert. Ein polierter, reichhaltiger Wein mit beachtlicher Kraft und Finesse.
0,75 L
79,00 €
105,33 € / Liter
Kontakt: +49-805295138-0 oder INFO@UNGERWEINE.DE